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Medikamente

Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine

Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine 3. WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE Eine Dosis (2 ml) enthält: Wirkstoff: Inaktiviertes Erysipelothrix rhusiopathiae, Serotyp 2, Stamm SE-9 7,4 – 61,0 ELISA-Einheiten* Inaktiviertes porcines Parvovirus, Stamm PVP-7 320 – 5120 HIT** * Antikörpertiter, die mittels ELISA im Serum von geimpften Mäusen …

Zulassungsinhaber
Laboratorios SYVA
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine angewendet?

Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine

3. WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE  
Eine Dosis (2 ml) enthält:  
Wirkstoff:  
Inaktiviertes Erysipelothrix rhusiopathiae, Serotyp 2, Stamm SE-9 7,4 – 61,0 ELISA-Einheiten*
Inaktiviertes porcines Parvovirus, Stamm PVP-7 320 – 5120 HIT**

* Antikörpertiter, die mittels ELISA im Serum von geimpften Mäusen gemäß Ph. Eur. 0064 nachgewiesen wurden

** Antikörpertiter von geimpften Meerschweinchen bestimmt mittels Hämagglutinatioshemmungstest

gemäß Ph. Eur. 0965  
Adjuvans:  
Montanide ISA 201 VG 0,91 g
Sonstiger Bestandteil:  
Thiomersal 0,2 mg

Weiße, homogene Emulsion ohne Beobachtung einer Phasentrennung. Etwaiges gräuliches Sediment kann durch Schütteln aufgelöst werden.

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur aktiven Immunisierung von Jungsauen, Sauen und Ebern zur Reduktion der klinischen Symptome (Hautläsionen und Fieber) einer durch Erysipelothrix rhusiopathiae, Serotyp 2, verursachten

Rotlauferkrankung, wie durch Belastungsinfektionen unter experimentellen Bedingungen bei seronegativen Schweinen gezeigt wurde.

Zur aktiven Immunisierung von Jungsauen und Sauen zur Reduktion der transplazentaren Infektion der Nachkommen mit dem porcinen Parvovirus.

Beginn der Immunität:

E. rhusiopathiae: 3 Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung.

Porcines Parvovirus: Ab Beginn der Trächtigkeit nach Abschluss der Grundimmunisierung.

Dauer der Immunität:

E. rhusiopathiae: 5 Monate

Porcines Parvovirus: Für die Dauer der Trächtigkeit.

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Was ist vor der Einnahme von Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine zu beachten?

Keine.

Wie wird Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Bei Schweinen ab einem Alter von 5 Monaten wird eine Dosis von 2 ml intramuskulär in die Nackenmuskulatur entsprechend dem folgenden Schema verabreicht:

Grundimmunisierung: Zwei intramuskuläre Injektionen zu je einer Dosis im Abstand von 4 Wochen. Bei Jungsauen und Sauen sollte die zweite Injektion 2 – 3 Wochen vor der Paarung oder Besamung verabreicht werden.

Wiederholungsimpfung für Jungsauen und Sauen: Eine intramuskuläre Injektion einer Dosis 2 – 3 Wochen vor der nachfolgenden Paarung oder Besamung und nicht später als 5 Monate nach der letzten Impfung.

Wiederholungsimpfung für Eber: Eine intramuskuläre Injektioneiner Dosis alle 5 Monate.

Vor der Verabreichung gründlich schütteln, Impfstoff zwischen den Einzelimpfungen gelegentlich aufschütteln.

Sterile Spritzen und Nadeln verwenden.

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Welche Nebenwirkungen hat Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine?

Sehr häufige Nebenwirkungen:

Eine lokale Rötung kann innerhalb von 24 Stunden nach der Impfung auftreten und klingt normalerweise innerhalb von 10 Tagen ohne Behandlung ab, kann aber gelegentlich bis zu 36 Tage anhalten.

Eine lokale Temperaturerhöhung an der Injektionsstelle kann am Tag der Impfung auftreten und geht innerhalb von 24 Stunden spontan zurück, kann aber gelegentlich bis zu 31 Tage anhalten.

Lokale Schmerzen an der Injektionsstelle können am Tag der Impfung auftreten und klingen normalerweise innerhalb von 4 Tagen ohne Behandlung ab. Gelegentlich können diese bis zu 12 Tage anhalten.

Leichte bis mäßige Schwellung (gelegentlich ≥ 5,1 cm) und Knoten (≥ 5,1 cm) können am Tag der Impfung an der Injektionsstelle auftreten und klingen normalerweise innerhalb von 17 Tagen ohne Behandlung ab, können aber gelegentlich bis zu 33 Tage (Schwellung) oder 69 Tage (Knoten) bestehen.

Ein vorübergehender Anstieg der Körpertemperatur (durchschnittlich 0,85 °C, maximal 2,45 °C), der keine Auswirkungen auf die Gesundheit oder Produktivität des Tieres hat, kann innerhalb der ersten 6 Stunden nach der Impfung auftreten und geht innerhalb von 24 Stunden spontan zurück.

Diese Reaktionen wurden unter experimentellen und unter Feldbedingungen beobachtet.

Häufige Nebenwirkungen:

Eine vorübergehende Apathie kann innerhalb von 6 Stunden nach der Impfung auftreten und klingt ohne Behandlung innerhalb von 24 Stunden ab.

Eine Schwellung im Nacken kann innerhalb von zwei Tagen nach der Impfung auftreten und klingt ohne Behandlung innerhalb von 5 Tagen ab.

Diese Reaktionen wurden unter experimentellen und unter Feldbedingungen beobachtet.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt mit.

Alternativ können Berichte über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem erfolgen.

Wie ist Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Kühl lagern und transportieren (2 °C – 8 °C).

Nicht einfrieren.

Vor Licht schützen.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton und der Durchstechflasche nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen des Behältnisses: 10 Stunden.

Weitere Informationen zu Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Nur gesunde Tiere impfen.

Die Anwendung des Impfstoffes bei Tieren mit maternalen Antikörpern gegen das porcine Parvovirus ist nicht belegt.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Nicht zutreffend.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst-)Injektion kann zu starken Schmerzen und Schwellungen führen, insbesondere eine Injektion in ein Gelenk oder den Finger. In seltenen Fällen kann dies zum Verlust des betroffenen Fingers führen, wenn er nicht umgehend ärztlich versorgt wird. Im Falle einer versehentlichen (Selbst-)Injektion dieses Tierarzneimittels ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate, selbst wenn nur geringe Mengen injiziert wurden, und zeigen Sie dem Arzt die Packungsbeilage. Sollten die Schmerzen länger als 12 Stunden nach der ärztlichen Untersuchung andauern, ziehen Sie erneut einen Arzt zu Rate.

Für den Arzt:

Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst-)Injektion selbst geringer Mengen dieses Tierarzneimittels kann starke Schwellungen verursachen, die unter Umständen zu ischämischen Nekrosen oder sogar dem Verlust eines Fingers führen können. Die Wunde soll UNVERZÜGLICH fachkundig chirurgisch versorgt werden. Dies kann eine frühzeitige Inzision und Spülung der Injektionsstelle erfordern, insbesondere wenn Weichteile oder Sehnen betroffen sind.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Thiomersal sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Trächtigkeit und Laktation:

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Es liegen keine Informationen über die Verabreichung einer Überdosierung dieses Impfstoffs vor.

Inkompatibilitäten:

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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