Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Sie bekommen Rivaroxaban Macleods, weil bei Ihnen ein akutes Koronarsyndrom (eine Gruppe von Erkrankungen, dieHerzinfarkt und instabile Angina pectoris , eine schwere Form von Brustschmerzen,umfasst) festgestellt wurde und sich bei Blutuntersuchungen ein Anstieg bestimmterherzspezifischer Laborwerte gezeigt hat.
- Wirkstoff(e)
- Rivaroxaban
- Zulassungsinhaber
- Macleods Pharma Espana
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- B01AF01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Rivaroxaban Macleods 2,5 mg Filmtabletten angewendet?
Sie bekommen Rivaroxaban Macleods,
-
weil bei Ihnen ein akutes Koronarsyndrom (eine Gruppe von Erkrankungen, dieHerzinfarkt und instabile Angina pectoris, eine schwere Form von Brustschmerzen,umfasst) festgestellt wurde und sich bei Blutuntersuchungen ein Anstieg bestimmterherzspezifischer Laborwerte gezeigt hat.
Rivaroxaban Macleods verringert bei Erwachsenen das Risiko eines weiteren Herzinfarkts bzw.verringert das Risiko, aufgrund einer Erkrankung am Herzen oder der Blutgefäße zusterben.
Ihnen wird nicht nur Rivaroxaban Macleods gegeben. Ihr Arzt wird Ihnen zusätzlich eines der folgendenArzneimittel verschreiben:- Acetylsalicylsäure oder
- Acetylsalicylsäure plus Clopidogrel oder Ticlopidin.
oder
weil bei Ihnen ein hohes Risiko für Blutgerinnsel aufgrund einer koronarenHerzerkrankung oder peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, die Symptomehervorruft, festgestellt wurde. Rivaroxaban Macleods verringert bei Erwachsenen das Risiko für Blutgerinnsel (atherothrombotischeEreignisse). Ihnen wird nicht nur Rivaroxaban Macleods gegeben. Ihr Arzt wird Ihnen zusätzlich Acetylsalicylsäureverschreiben. In manchen Fällen, wenn Sie Rivaroxaban Macleods nach einem Eingriff zur Öffnung einer verengtenoder verschlossenen Beinarterie zur Wiederherstellung der Durchblutung erhalten, kannIhr Arzt Ihnen auch die kurzzeitige Einnahme von Clopidogrel zusätzlich zuAcetylsalicylsäure verschreiben.
Rivaroxaban Macleods enthält den Wirkstoff Rivaroxaban und gehört zu einer Arzneimittelgruppe, die antithrombotische Mittel genannt wird. Es wirkt durch Hemmung eines Blutgerinnungsfaktors (Faktor Xa), wodurch die Neigung des Blutes zur Bildung von Blutgerinnseln verringert wird.
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Welche Nebenwirkungen hat Rivaroxaban Macleods 2,5 mg Filmtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wie andere Arzneimittel dieser Gruppe, die die Bildung von Blutgerinnseln verringern, kann Rivaroxaban Macleods eine Blutung verursachen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein kann. Sehr starke Blutungen können zu einem plötzlichen Abfall des Blutdrucks (Schock) führen. In einigen Fällen kann es sein, dass die Blutung nicht sichtbar ist.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
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Anzeichen einer Blutung
- Blutungen in das Gehirn oder innerhalb des Schädels (Symptome können Kopfschmerzen, einseitige Schwäche, Erbrechen, Krampfanfälle, vermindertes Bewusstsein und Nackensteifigkeit sein. Dies ist ein schwerer medizinischer Notfall. Suchen Sie sofort einen Arzt auf!)
- lang anhaltende oder sehr starke Blutung
- außergewöhnliche Schwäche, Müdigkeit, Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen,
unerklärliche Schwellungen, Atemlosigkeit, Brustschmerzen oder Angina pectoris. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie enger überwacht werden müssen oder ob die Behandlung geändert werden muss.
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Anzeichen einer schweren Hautreaktion
- sich ausbreitender, starker Hautausschlag, Bläschenbildung oder Schleimhautwunden, z.B. im Mund oder an den Augen (Stevens-Johnson-Syndrom/ toxisch epidermale Nekrolyse).
- eine Arzneimittelreaktion, die Hautausschlag, Fieber, eine Entzündung der inneren Organe,
Auffälligkeiten des Blutbilds und allgemeines Krankheitsgefühl verursacht (DRESS- Syndrom).
Das Auftreten dieser Nebenwirkungen ist sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
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Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion
Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen; Schwierigkeiten beim Schlucken; Nesselausschlag und Schwierigkeiten beim Atmen; plötzlicher Abfall des Blutdrucks.
Das Auftreten von schweren allergischen Reaktionen ist sehr selten (anaphylaktische Reaktionen, einschließlich anaphylaktischer Schock; kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) bzw. gelegentlich (Angioödem und allergisches Ödem; kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
Gesamtübersicht der möglichen Nebenwirkungen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Verminderung der Anzahl der roten Blutkörperchen, was eine blasse Haut und Schwächegefühl oder Atemlosigkeit verursachen kann
- Magen- oder Darmblutungen, Blutungen im Urogenitalbereich (einschließlich Blut im Urin und starke Monatsblutung), Nasenbluten, Zahnfleischbluten
- Blutung in ein Auge (einschließlich Blutung in die Bindehaut)
- Blutung in ein Gewebe oder eine Körperhöhle (Blutergüsse, blaue Flecken)
- Bluthusten
- Blutungen aus oder unter der Haut
- Blutung nach einer Operation
- Sickern von Blut oder Sekret aus der Operationswunde
- Schwellung von Gliedmaßen
- Schmerzen in den Gliedmaßen
- Nierenfunktionseinschränkung (kann in Laboruntersuchungen, die Ihr Arzt durchführt, sichtbar werden)
- Fieber
- Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Durchfall
- niedriger Blutdruck (Symptome können Schwindel oder Ohnmacht beim Aufstehen sein)
- verminderte Leistungsfähigkeit (Schwäche, Müdigkeit), Kopfschmerzen, Schwindel
- Hautausschlag, Hautjucken
- Bluttests können erhöhte Werte für einige Leberenzyme zeigen
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Blutung in das Gehirn oder innerhalb des Schädels (siehe oben, „Anzeichen einer Blutung“)
- Blutung in ein Gelenk, was zu Schmerzen und Schwellungen führt
- Thrombozytopenie (zu geringe Anzahl an Blutplättchen; Blutplättchen sind Zellen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind)
- allergische Reaktionen, einschließlich allergischer Hautreaktionen
- Leberfunktionseinschränkung (kann in Laboruntersuchungen, die Ihr Arzt durchführt, sichtbar werden)
- Bluttests können erhöhte Werte für Bilirubin, einige Enzyme der Bauchspeicheldrüse oder Leber sowie der Anzahl an Blutplättchen zeigen
- Ohnmacht
- Unwohlsein
- erhöhte Herzfrequenz
- Mundtrockenheit
- Nesselsucht
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Blutung in einen Muskel
- Cholestase (verminderter Gallenfluss), Hepatitis einschließlich hepatozelluläre Schädigung (Leberentzündung einschließlich Leberschädigung)
- Gelbfärbung von Haut und Auge (Gelbsucht)
- örtlich begrenzte Schwellungen
- als Komplikation einer Herzuntersuchung, bei der ein Katheter in Ihre Beinarterie eingesetzt wurde, kann es zu einer Ansammlung von Blut (Hämatom) in der Leistengegend kommen (Pseudoaneurysma)
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
Ansammlung von eosinophilen Granulozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die eine Entzündung in der Lunge verursachen (eosinophile Pneumonie).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Nierenversagen nach einer schweren Blutung
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie)
- erhöhter Druck in den Bein- oder Armmuskeln nach einer Blutung, was zu Schmerzen, Schwellungen, Empfindungsstörungen, Gefühllosigkeit oder Lähmung führt (Kompartmentsyndrom nach einer Blutung)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Informationen zu Rivaroxaban Macleods 2,5 mg Filmtabletten
Was Rivaroxaban Macleods 2,5 mg, Filmtablettenenthält
- Der Wirkstoff ist Rivaroxaban. Jede Tablette enthält 2,5 mg Rivaroxaban.
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Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose (E460), Lactose-Monohydrat, Croscarmellose- Natrium (E468), Hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Hypromellose (E464), Natriumdodecylsulfat (E487), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) (E470b), Dichlormethan, Isopropyl-Alkohol
Filmüberzug: Hypromellose (2910), Macrogol 6000, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)
Wie Rivaroxaban Macleods 2,5 mg, Filmtablettenaussieht und Inhalt der Packung
Rivaroxaban Macleods sind hellgelbe, runde, bikonvexe, Filmtabletten mit der Prägung "J 7" auf einer Seite und glatt auf der anderen Seite.
Sie sind erhältlich in Blisterpackungen in Umkartons mit 14, 28, 30, 56 und 196 Filmtabletten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
Macleods Pharma España S.L.U. World Trade Center Barcelona Moll de Barcelona, s/n,
08039 Barcelona, Spanien
Hersteller
Synoptis Industrial Sp. z o.o. (Administrative Adresse) ul. Forteczna 35/37
87-100 Torun (Kujawsko-Pomorskie) Polen
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)
unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Niederlande: Rivaroxaban Macleods 2,5 mg, filmomhulde tabletten Deutschland: Rivaroxaban Macleods 2,5 mg, Filmtabletten
Spanien: Rivaroxaban Macleods 2,5 mg, comprimidos recubiertoscon película
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2024
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


