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Medikamente

Renacet 475 mg

Renacet 475 mg
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Renacet 475 mg wird angewendet zur Senkung erhöhter Phosphatwerte im Blut. Renacet 475 mg wird angewendet bei chronischer Nierenschwäche mit angezeigter Dialyse. Wenn Sie sich nach acht Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Zulassungsinhaber
RENACARE NEPHROMED GMBH
ATC Code
A12AA12

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Renacet 475 mg angewendet?

Renacet 475 mg wird angewendet zur Senkung erhöhter Phosphatwerte im Blut.

Renacet 475 mg wird angewendet bei chronischer Nierenschwäche mit angezeigter Dialyse.

Wenn Sie sich nach acht Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Wie wird Renacet 475 mg angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Erwachsene:  
zum Frühstück: 1-2 Filmtabletten
zu einer Zwischenmahlzeit: 1-2 Filmtabletten
zur Hauptmahlzeit: 2-6 Filmtabletten
zum Abendbrot: 2-4 Filmtabletten

Die Dosierung ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Da Renacet 475 mg das Phosphat aus der Nahrung bindet, ist die Anzahl der Filmtabletten entsprechend der eingenommenen Nahrungsmenge (Portionsgröße) und somit der eingenommenen Phosphatmenge anzupassen. So würden z. B. 4 Filmtabletten zum Frühstück mit nur einem Marmeladenbrot zu einem Calciumüberschuss und damit zu einem Risiko der Erhöhung des Calciumspiegels im Blut führen. Andererseits können nur 2 Filmtabletten zu einem reichhaltigen Mittagsmahl zu wenig sein, um die mit der Hauptmahlzeit aufgenommene größere Phosphatmenge zu binden (also nicht ausreichend wirksam).

Renacet 475 mg sollte während oder gleich nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Die Tabletten müssen unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit geschluckt werden.

Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Renacet 475 mg sonst nicht wie erwartet wirken kann!

Wenn Sie eine größere Menge von Renacet 475 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine größere Menge Renacet 475 mg eingenommen haben, als in diesem Beipackzettel angegeben ist oder von ihrem Arzt verschrieben wurde.

Wenn Sie die Einnahme von Renacet 475 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie von Ihrem Arzt verordnet fort.

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Welche Nebenwirkungen hat Renacet 475 mg?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Generelle Störungen:

Gelegentlich: Weichteilverkalkungen (z. B. im Fettgewebe unter der Haut) in der Regel erst nach vielen Jahren der Einnahme und mit häufig erhöhten Calciumspiegeln im Blut.

Herz und Kreislauf:

Gelegentlich: Erhöhte Calciumspiegel im Blut, insbesondere nach Überdosierungen.

Magen-Darm-Trakt:

Selten: Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Verstopfung, insbesondere bei zu hohen Dosierungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Renacet 475 mg aufzubewahren?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
  • Sie dürfen Renacet 475 mg nach dem auf dem Umkarton und Blister angegebenen Verfalldatum „verwendbar bis“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu Renacet 475 mg

Was Renacet 475 mg enthält

Der Wirkstoff ist: 475 mg Calciumacetat (wasserfrei), entsprechend 120,25 mg Calcium.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern:
Maisstärke

Sucrose (Zucker)

Gelatine

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A)

Croscarmellose-Natrium

Magnesiumstearat, pflanzlich

Filmüberzug:
Hypromellose raffiniertes Rizinusöl Saccharin-Natrium Talkum Orangenaroma

Wie Renacet 475 mg aussieht und Inhalt der Packung

Aussehen:

Weisse, runde, gewölbte Filmtablette.

Packungsgrößen:

100 Filmtabletten (N2)

200 Filmtabletten (N3)

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Renacet 475 mg
Vereinigtes Königreich: Renacet 475 mg

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

RenaCare NephroMed GmbH

Werrastr. 1a

D-35625 Hüttenberg

Tel.: +49 6403 92160

Fax: +49 6403 92163

E-Mail: mail@renacare.com

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im September 2020.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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