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Medikamente

PRIMUN SALMONELLA E

PRIMUN SALMONELLA E
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

Das Wichtigste in Kürze

Hühner (künftige Zucht- und Legetiere): Zur aktiven Immunisierung zur Verringerung der Besiedlung interner Organe (Milz, Leber, Blinddarm und Eierstöcke) durch SALMONELLA Enteritidis Feldstämme und deren Ausscheidung mit dem Kot.

Zieltierarten
Hühner
Wartezeit
Essbare Gewebe: 21 Tage nach der 1., 2. und 3. Impfung. Essbare Gewebe: 14 Tage nach der 4. Impfung. Eier: Null Tage nach der 4. Impfung.
Zulassungsinhaber
Laboratorios Calier S.A.
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird PRIMUN SALMONELLA E bei Tieren angewendet?

Hühner (künftige Zucht- und Legetiere):

Zur aktiven Immunisierung zur Verringerung der Besiedlung interner Organe (Milz, Leber, Blinddarm und Eierstöcke) durch SALMONELLA Enteritidis Feldstämme und deren Ausscheidung mit dem Kot.

Beginn der Immunität: Innerhalb von 14 Tagen nach der ersten Impfung und innerhalb von 4 Wochen nach der zweiten und dritten Impfung.

Dauer der Immunität: Bis 80 Wochen nach der dritten Impfung und bis 40 Wochen nach der

4. Impfung, wenn das empfohlene Impfschema eingehalten wurde.

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Für welche Tiere ist PRIMUN SALMONELLA E zugelassen?

Hühner

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu PRIMUN SALMONELLA E

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei klinisch kranken oder geschwächten Tieren.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Zur Impfung während der ersten Lebenstage sollten bevorzugt Stülptränken verwendet werden. Nippeltränken für Eintagsküken können gemäß nationaler Bestimmungen eingesetzt werden.

Die Unterscheidung von Impfstamm und Feldstämmen erfolgt mit Hilfe eines Antibiogramms. Im Unterschied zu Feldstämmen ist der Impfstamm empfindlich gegenüber Erythromycin (empfohlene Konzentration 15 – 30 µg/ml) und resistent gegenüber Streptomycin und Rifampicin (empfohlene Konzentration jeweils 200 µg/ml).

Abhängig vom verwendeten serologischen Testsystem kann die orale Impfung schwach positive Ergebnisse bei einzelnen Tieren einer Herde bewirken. Da die serologische Überwachung nur ein Herdentest ist, müssen positive Resultate z. B. bakteriologisch bestätigt werden.

Nur gesunde Tiere impfen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Für Zier- und Rassegeflügel nicht geprüft.

Geimpfte Tiere können den Impfstamm bis zu 14 Tage nach der Impfung ausscheiden. Der Impfstoff kann daher auf nicht geimpfte, empfängliche Tiere übertragen werden. Zur Vermeidung der Ausbreitung des Impfstammes auf empfängliche Tierarten sollten geeignete veterinärmedizinische und tierhalterische Maßnahmen getroffen werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender als Schutzausrüstung Handschuhe tragen.

Um Aerosole zu vermeiden, die Impfstoff-Flaschen unter Wasser öffnen.

Nach der Impfung Hände waschen und desinfizieren.

Nicht einnehmen. Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Der Impfstamm ist empfindlich gegenüber einer Anzahl von Antibiotika, einschließlich Chinolonen (Ciprofloxacin).

Nach Kontakt mit Hühnerkot ist – vor allem in den ersten 14 Tagen nach der Impfung der Tiere

– besondere Sorgfalt auf die gründliche Reinigung und Desinfektion der Hände zu legen.

Immunsupprimierte Personen sollten den Kontakt mit dem Impfstoff und mit geimpften Tieren bis zu 28 Tagen nach Impfung vermeiden.

Legeperiode:

Nicht anwenden bei Legetieren innerhalb von 3 Wochen vor Beginn der Legeperiode. Kann während der Legeperiode angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Der Impfstamm ist sehr empfindlich gegenüber Chemotherapeutika wie Chinolonen und zeigt eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Erythromycin, Chloramphenicol und Doxycyclin, Lösungsmitteln und Umweltgiften. Dieser Impfstoff kann bis drei Tage vor und ab drei Tage nach der Behandlung mit SALMONELLA-wirksamen Chemotherapeutika verabreicht werden. Ist jedoch eine Behandlung unbedingt erforderlich, sind die betreffenden Tiere nachzuimpfen.

Die Wirksamkeit dieses Produktes kann durch die gleichzeitige Gabe von Gumboro-, Kokzidien- und Marek-Lebendimpfstoffen beeinträchtigt werden. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels verwendet werden sollte, muss daher durch den behandelnden Tierarzt von Fall zu Fall entschieden werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die wiederholte Anwendung des SALMONELLA Impfstoffes (Boostern) in solchen Phasen hilft, negative Interaktionen zu vermeiden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Bei Verabreichung der 10-fachen Dosis traten keine unerwünschten Wirkungen auf.

Inkompatibilitäten:

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

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Wie wird PRIMUN SALMONELLA E dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Dosierung

Pro Tier ist eine Dosis des Impfstoffes zu verabreichen.

Der Impfstoff kann ab dem ersten Lebenstag angewendet werden (innerhalb der ersten 36 Lebensstunden).

Empfohlenes Impfschema:

Hühner (künftige Zucht- und Legetiere):

Eine Einzeldosis ab dem ersten Lebenstag, gefolgt von einer zweiten Impfung in der 6. – 8. Lebenswoche und einer dritten Impfung im Alter von 15 – 20 Wochen, jedoch mindestens 3 Wochen vor Legebeginn. Eine vierte Impfung während der Legeperiode kann optional nach 55 Wochen verabreicht werden, um die Blinddarm-Besiedlung mit und die Ausscheidung von Feldstämmen zu verringern.

Zum Eingeben über das Trinkwasser:

Impfstoff-Flasche unter Wasser öffnen und Inhalt vollständig in einem halb gefüllten 1 Liter Behältnis lösen. Gut umrühren, bevor weiteres Wasser zugefügt wird. Durch Spülen der

Flasche und des Gummistopfens mit Wasser für eine vollständige Entleerung sorgen, da der Impfstoff leicht viskös ist. Das Gefäß mit Wasser auf 1 Liter auffüllen. Während des gesamten Prozess des Auflösens ist der Impfstoff zu rühren.

  • Den gesamten Inhalt der Impfstoff-Flaschen jeweils nur für einen Stall bzw. ein Tränkesystem verwenden, das Aufteilen kann zu Dosierungsfehlern führen.
  • Es wird empfohlen, die verdünnte Impfstoff-Lösung kaltem, frischen Wasser so hinzuzufügen, dass bei der ersten Impfung am ersten Lebenstag für 1000 Hühner 1 Liter Wasser eingesetzt wird, bei 6 – 8 Wochen alten Tieren 25 – 35 Liter Wasser pro 1000 Tiere, bei 15 – 20 Wochen alten Tieren 35 – 40 Liter Wasser pro 1000 Tiere und bei 55 Wochen alten Tieren mindestens 60 Liter Wasser pro 1000 Tiere. Verbrauchszahlen des Vortages können bei der korrekten Bestimmung des aktuellen Wasserverbrauches der Tiere hilfreich sein. Um die Stabilität des Impfstoffes im Wasser zu erhöhen, wird die gleichzeitige Gabe von Magermilchpulver (2 – 4 g pro Liter Trinkwasser) oder Magermilch (20 – 40 ml pro Liter Trinkwasser) empfohlen.

Das Wasser in den Tränken muss vor der Impfung aufgebraucht sein. In den Leitungen verbliebene Reste des Trinkwassers müssen vor Anwendung der Impfstofflösung entfernt werden. Die Menge Wasser muss so bemessen sein, dass sie von den Tieren innerhalb von 3 Stunden verbraucht wird. Da das Trinkverhalten von Hühnern variiert, ist es unter Umständen nötig, den Tieren vor der Impfung das Trinkwasser zu entziehen, um zu gewährleisten, dass alle Tiere während der Phase der Impfung trinken. Ziel ist es, jedem Tier eine Impfstoffdosis zu verabreichen. Ein Wasserentzug von 2 – 3 Stunden vor der Impfung ist möglicherweise nötig, um dies zu erreichen.

Hinweise für die richtige Anwendung

Alle zur Impfung verwendeten Geräte (Leitungen, Schläuche, Tränken etc.) sollten gründlich gesäubert und frei von Reinigungs- oder Desinfektionsmittelrückständen sein.

Nur kühles, sauberes und frisches Wasser verwenden, vorzugsweise frei von Chlor und Metallionen.

Welche Wartezeit gilt für PRIMUN SALMONELLA E?

Essbare Gewebe: 21 Tage nach der 1., 2. und 3. Impfung.

Essbare Gewebe: 14 Tage nach der 4. Impfung.

Eier: Null Tage nach der 4. Impfung.

Welche Nebenwirkungen kann PRIMUN SALMONELLA E beim Tier haben?

Keine bekannt.

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Alternativ können Berichte über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem erfolgen

Wie ist PRIMUN SALMONELLA E aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).

Vor Frost schützen.

Vor Licht schützen.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Haltbarkeit nach Rekonstitution gemäß den Anweisungen: 3 Stunden.

Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Weitere Informationen zu PRIMUN SALMONELLA E

Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Zulassungsinhaber und Hersteller, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist: LABORATORIOS CALIER S.A.

c/ Barcelonès, 26 Pla del Ramassà,

08520 Les Franqueses del Vallès, BARCELONA Spanien

Bezeichnung des Tierarzneimittels

PRIMUN SALMONELLA E Lyophilisat zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner

Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile

Eine Dosis enthält:  
Wirkstoff:  
SALMONELLA ENTERICA subsp. ENTERICA Serovar Enteritidis, lebend attenuiert,
Stamm CAL 10 Sm+/Rif+/Ssq- 1- 6 x 108 KbE*
*KbE = Koloniebildende Einheiten  

Sonstige Bestandteile:

Magermilch, Saccharose, Gelatine, HEPES Puffer

Aussehen:

Weiß-beiges bis weißbräunliches Pellet

Genehmigungsdatum der Packungsbeilage

Weitere Angaben

Packungsgrößen:

Kartonschachtel mit 1 Fläschchen (20 ml) mit 1000 Dosen

Kartonschachtel mit 1 Fläschchen (20 ml) mit 2000 Dosen

Plastikschachtel mit 10 Fläschchen (20 ml) mit 1000 Dosen

Plastikschachtel mit 10 Fläschchen (20 ml) mit 2000 Dosen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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