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Medikamente

Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine

Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Porceptal 4 Mikrogramm/ml Injektionslösung für Schweine Buserelin Anwendungsgebiet(e) Ovulationsauslösung nach Oestrussynchronisation durch Absetzen (Sauen) oder durch Ver- abreichung eines Progestins (Jungsauen), eingesetzt im Rahmen eines terminorientierten künstlichen Besamungsprogrammes.

Wirkstoff(e)
Buserelin
Zulassungsinhaber
Intervet Deutschland GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Porceptal 4 Mikrogramm/ml Injektionslösung für Schweine

Buserelin

Anwendungsgebiet(e)

Ovulationsauslösung nach Oestrussynchronisation durch Absetzen (Sauen) oder durch Ver-

abreichung eines Progestins (Jungsauen), eingesetzt im Rahmen eines terminorientierten

künstlichen Besamungsprogrammes.

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Was ist vor der Einnahme von Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine zu beachten?

Keine.

Wie wird Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Einmalige intramuskuläre oder subkutane Injektion von 2,5 ml (10 µg Buserelin) pro Tier. Den Stopfen nicht öfter als 12mal durchstechen.

Bei Behandlung einer großen Anzahl von Tieren eine geeignete Abziehnadel oder eine au- tomatische Dosierspritze verwenden, um ein zu häufiges Durchstechen des Verschlusses zu vermeiden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Der Zeitplan für die künstliche Besamung bei Sauen ist wie folgt: Jungsauen:

2,5 ml des Tierarzneimittels werden 115 – 120 Stunden nach Beendigung der Synchronisati- onsbehandlung mit einem Progestin verabreicht.

Eine einmalige künstliche Besamung sollte 30 – 33 Stunden nach Verabreichung des Tier- arzneimittels erfolgen.

Sauen:
2,5 ml des Tierarzneimittels werden 83 – 89 Stunden nach dem Absetzen verabreicht. Eine einmalige künstliche Besamung sollte 30 – 33 Stunden nach Verabreichung des Tier- arzneimittels erfolgen.

In Einzelfällen ist es möglich, dass der Oestrus nicht 30 – 33 Stunden nach der Behandlung mit Porceptal auftritt. In solchen Fällen kann die Besamung später, sobald Anzeichen von Oestrus auftreten, erfolgen.

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Welche Nebenwirkungen hat Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine?

Keine bekannt.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht ge- wirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Wie ist Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 C – 8 C).

Das Behältnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 28 Tage.

Weitere Informationen zu Porceptal 4 Mikrogramm /ml Injektionslösung für Schweine

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Buserelin wird nach der Oestrussynchronisation verabreicht. Bei Jungsauen wird Buserelin nach einer Progestin-Behandlung eingesetzt. Vorausgesetzt die Progestin-Behandlung wird gleichzeitig bei einer Gruppe von Jungsauen beendet, führt sie zu einer Oestrussynchronisa- tion bei den behandelten Tieren. Bei Sauen wird eine Oestrussynchronisation auf natürli- chem Wege durch das Absetzen erreicht.

Die Besamung kann 30 – 33 Stunden nach der Buserelin-Injektion erfolgen. Wird dieses Tierarzneimittel angewendet, sollten die Tiere zum Zeitpunkt der künstlichen Besamung auf Brunstanzeichen untersucht werden. Deshalb wird die Anwesenheit eines Ebers empfohlen. Es ist möglich, dass die negative Energiebalance während der Laktation mit einer Mobilisati- on der Körperfettreserven und einer großen Abnahme der Rückenfettdicke (um mehr als 30%) einhergeht. Bei solchen Tieren können Oestrus und Ovulation verzögert sein. Diese Tiere sollten individuell behandelt und besamt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Bei Sauen und geschlechtsreifen Jungsauen kann die Anwendung des Tierarzneimittels ab- weichend von den empfohlenen Protokollen zur Bildung von Follikelzysten führen, was sich nachteilig auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Progestine und Buserelin können nur bei gesunden Tieren eingesetzt werden. Eine aseptische Anwendungstechnik wird empfohlen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Aufgrund der hormonellen Wirkung von Buserelin während der Schwangerschaft sollten schwangere Frauen oder Frauen, die schwanger sein könnten, das Tierarzneimittel nicht handhaben. Frauen im gebärfähigen Alter sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht anwen- den.

Augen- und Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt gründlich mit Wasser spülen.

Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut die betroffenen Stellen unverzüglich mit Seife und Wasser waschen, da Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH)-Analoga über die Haut re- sorbiert werden können. Nach Gebrauch die Hände waschen.

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Pa- ckungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels nicht essen, trinken oder rauchen.

Trächtigkeit und Laktation:

Das Tierarzneimittel darf nicht bei trächtigen und laktierenden Sauen angewendet werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Selbst bei Überschreitung der empfohlenen Dosis ist das Auftreten von Vergiftungserschei- nungen unwahrscheinlich, da Buserelin nur eine geringe Toxizität aufweist.

Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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