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Medikamente

Humanes Gefäß, kryokonserviert, Hannover-DGFG

Humanes Gefäß, kryokonserviert, Hannover-DGFG
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

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Gebrauchsinformation

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Was ist vor der Einnahme von Humanes Gefäß, kryokonserviert, Hannover-DGFG zu beachten?

Schwangerschaft und Stillzeit

Klinische Angaben       Von dem humanem Gefäß, kryokonserviert,
      Hannover-DGFG selbst geht aufgrund der
4.1 Anwendungsgebiete    
    fehlenden Toxizität kein Risiko für Schwangere
Zur Verwendung bei Kindern und und Stillende aus.        
Erwachsenen. Das   humane Gefäß, Ein Gefäßersatz erfordert jedoch einen
kryokonserviert, Hannover-DGFG dient zum operativen Eingriff. Die allgemein mit
Ersatz oder zur Rekonstruktion eines operativen Eingriffen verbundenen Risiken wie
erkrankten oder   defekten Gefäßes Anästhesie, Blutverlust   und
entsprechend   der   klinischen Medikamentengabe sind   daher bei
Indikationsstellung.           Schwangeren und Stillenden in besonderem
4.2 Dosierung, Art und Dauer der Maße zu berücksichtigen und im Einzelfall sehr
genau abzuwägen. Hinsichtlich eines
  Anwendung           postoperativen        
Zur Transplantation entsprechend der Blutgerinnerungsmanagements sind die
klinischen Indikationsstellung.     Empfehlungen zur Antikoagulation in der
Das humane Gefäß, kryokonserviert, Schwangerschaft zu beachten.    
Hannover-DGFG ist vor Gebrauch anhand der In Abhängigkeit vom Transplantationsort kann
beiliegenden Auftauvorschrift aufzutauen.   es zu Einschränkungen der Gefäßfunktion des
Das humane Gefäß, kryokonserviert, humanen Gefäßes, kryokonserviert,
Hannover-DGFG ist   zur einmaligen Hannover-DGFG aufgrund   der sich
Anwendung bestimmt. Der Inhalt eines Beutels verändernden Anatomie während der
ist ausschließlich für die Anwendung bei einem Schwangerschaft kommen.      
Patienten bestimmt.                    

Gegenanzeigen

Nicht bekannt

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Tiefgekühlt lagern (kleiner/gleich -135°C) und tiefgekühlt transportieren (zwischen -80°C ± 10°C). In der Originalverpackung aufbewahren.

Das gefrorene Gefäß kann ab dem Transport für 7 Tage bei kleiner/gleich -80°C bis zur Transplantation zwischengelagert werden.

Ein erneutes Einfrieren in flüssigen Stickstoff bzw. der Gasphase ist nicht möglich und führt zu irreversibler Schädigung des Gewebes.

Wie wird Humanes Gefäß, kryokonserviert, Hannover-DGFG angewendet?

Nicht zutreffend.

Pharmakologische Eigenschaften

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Nicht zutreffend

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

Bei bestehender Allergie des Empfängers kann eventuell eine Überempfindlichkeitsreaktion ausgelöst werden.

Biologische Sicherheit:

Aufgrund der strengen Spenderauswahl einschließlich der Durchführung umfangreicher infektionsdiagnostischer Untersuchungen ist die Übertragung von Infektionskrankheiten weitestgehend ausgeschlossen. Die Übertragung durch bisher unbekannte oder nicht nachweisbare Krankheitserreger ist nicht auszuschließen.

Biomechanik und Haltbarkeit:

Die Erhaltung der biomechanischen Eigenschaften des humanen Gefäßes, kryokonserviert, Hannover-DGFG wird durch eine sachgemäße Lagerung, Einhaltung der entsprechenden Transportbedingungen und Folgeleistung der Vorgaben in der beiliegenden Auftauvorschrift garantiert.

  • Pharmazeutische Angaben

6.1 Liste sonstiger Bestandteile

Keine

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

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Welche Nebenwirkungen hat Humanes Gefäß, kryokonserviert, Hannover-DGFG?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Nicht bekannt.

Nebenwirkungen

Das Einbringen des Transplantates erfolgt durch einen operativen Eingriff. Die allgemein mit operativen Eingriffen verbundenen Nebenwirkungen können nicht immer sicher von Transplantatbedingten Nebenwirkungen abgegrenzt werden.

Mögliche Nebenwirkungen oder Komplikationen

Gefäßwanddissektion, Gefäßperforation oder Ruptur, Blutung, Intimahyperplasie, Stenose, Gefäßverschluß, Mediaauflockerungen, Aneurysmabildung, Infektion, Fistelbildung, Thrombenbildung, Thrombembolie, Reoperationsnotwendigkeit.

Als Folge bestimmter Nebenwirkungen oder Komplikationen kann eine erneute Operation mit oder ohne Austausch des Transplantates notwendig sein.

Wie ist Humanes Gefäß, kryokonserviert, Hannover-DGFG aufzubewahren?

5 Jahre im ungeöffneten Beutel (Lagerung bei kleiner/gleich -135°C).

Haltbarkeit ab Transport für 7 Tage bei -80°C Sofortige Anwendung nach dem Auftauen.

5.3 Nicht-Klinische Daten zur Sicherheit Das Arzneimittel ist nach Ablauf der Haltbarkeit

Toxikologische Eigenschaften:

Das humane Gefäß,kryokonserviert, Hannover-DGFG kann potentiell allergen sein. Es kommt im Rahmen der Herstellung mit Humanalbumin und Dimethylsulfoxid (DMSO) in Kontakt.

Das humane Gefäß, kryokonserviert, Hannover-DGFG kann trotz des mehrfachen Spülens mit NaCl beim Auftauvorgang Rückstände folgender Antibiotika und Antimykotika enthalten:

Gentamycin, Piperacillin, Metronidazol, Flucloxacillin, Amphotericin B

nicht mehr anzuwenden.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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