Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Homviohepan ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Verdauungsorgane. Anwendungsgebiete Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Beschwerden bei Störungen des Leber-Galle-Systems.
- Wirkstoff(e)
- Schöllkraut (Chelidonium majus), Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale), Wilde Yamswurzel (Dioscorea villosa), Magnesiumsulfat
- Zulassungsinhaber
- Homviora Arzneimittel Dr. Hagedorn GmbH & Co. KG
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Homviohepan angewendet?
Homviohepan ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Verdauungsorgane.
Anwendungsgebiete
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Beschwerden bei Störungen des Leber-Galle-Systems.
Hinweis:
Bei Gallensteinen, Verschluss der Gallenwege oder Gelbsucht ist wie bei allen unklaren oder anhaltenden Beschwerden im Oberbauch, eine ärztliche Behandlung erforderlich.
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Was ist vor der Einnahme von Homviohepan zu beachten?
Homviohepan darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie an Lebererkrankungen leiden oder in der Vorgeschichte litten oder wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel mit leberschädigenden Eigenschaften anwenden.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Homviohepan ist erforderlich:
- Wenn Zeichen einer Leberschädigung (Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, entfärbter Stuhl, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit) auftreten, sollten Sie die Einnahme von Homviohepan sofort beenden, und einen Arzt aufsuchen.
- Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Homviohepan erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Bei Einnahme von Homviohepan mit anderen Arzneimitteln
Bei Homviohepan sind bisher keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt geworden.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei Einnahme von Homviohepan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Allgemeiner Hinweis:
Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.
Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend
dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Homviohepan darf von Schwangeren und Stillenden nicht eingenommen werden.
Wie wird Homviohepan angewendet?
Nehmen Sie Homviohepan immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Dosierung
Soweit nicht anders verordnet:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 1 Tablette einnehmen.
Eine über eine Woche hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.
Bei chronischen Verlaufsformen 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette einnehmen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.
Wie lange sollten Sie Homviohepan einnehmen?
Bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer Anwendung von mehr als 4 Wochen sollten die Leberfunktionswerte (Transaminasen) kontrolliert werden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Homviohepan?
Wie alle Arzneimittel kann Homviohepan Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Anwendung von Schöllkraut-haltigen Arzneimitteln sind Fälle von Leberschädigungen [Anstieg der Leberenzymwerte, des Bililrubins bis hin zu arzneimittelbedingter Gelbsucht (medikamentös-toxischer Hepatitis), sowie Fälle von Leberversagen] aufgetreten.
H i n w e i s:
Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Wie ist Homviohepan aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Das Verfalldatum ist auf der äußeren Umhüllung und dem Blister aufgedruckt („Verwendbar bis“). Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum.
Nicht über 25˚C lagern.
Weitere Informationen zu Homviohepan
Was Homviohepan Tabletten enthalten:
1 Tablette zu 320 mg enthält:
Wirkstoffe:
Chelidonium majus Ø 19,2 mg, Dioscorea villosa Trit. D2 32,0 mg, Magnesium sulfuricum Trit. D1 (HAB, V.6) 3,2 mg, Taraxacum officinale Trit. D2 32,0 mg
Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.)
Wie Homviohepan Tabletten aussehen und Inhalt der Packung
Homviohepan sind weiße, runde Tabletten. Die Tabletten sind in Blistern zu 25 Stück in einer Faltschachtel verpackt.
Packungsgröße: 75 Tabletten.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharmazeutischer Unternehmer:
Homviora Arzneimittel Dr. Hagedorn GmbH & Co. Arabellastrasse 5, 81925 München
Tel. 0049 89 921 994 30 info@homviora.de
Hersteller:
Dragenopharm, Apotheker Füschl GmbH
Göllstraße 1, 84529 Tittmoning
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 08/2008
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.




