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Gebrauchsinformation
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Wie wird ENIT 10/20 mg Tabletten angewendet?
PMX
Nehmen Sie ENIT 10/20 mg Tabletten immer genau nach
Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt
oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.
Falls von Ihrem Arzt nicht anders verschrieben, halten Sie
sich bitte an die folgenden Anweisungen.
Vergessen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht.
Ihr Arzt teilt Ihnen mit, wie lange die Behandlung mit ENIT
10/20 mg Tabletten dauert. Brechen Sie die Behandlung nicht
vor Ablauf dieses Zeitraums ab.
Eine individuelle Dosiseinstellung mit den Einzelsubstanzen
ist zu empfehlen. Wenn klinisch vertretbar, kann ein
direkter Wechsel von der Monotherapie zur fixen Kombination
(ENIT 10/20 mg Tabletten) in Betracht gezogen werden.
F
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche
Dosis:
Erwachsene einschließlich ältere Patienten
1 Tablette (entsprechend 10 mg Enalaprilmaleat und 20 mg
Nitrendipin) pro Tag.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen bei schwerer
Leberfunktionsstörung nicht eingenommen werden. Bezüglich
der Einnahme bei leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung
liegen keine Erfahrungen vor.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen bei schwerer
Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <10 ml/min)
nicht eingenommen werden.
Kinder und Jugendliche
Da über die Anwendung von ENIT 10/20 mg Tabletten bei
Kindern und Jugendlichen keine Erfahrungen vorliegen,
sollte das Arzneimittel nicht von dieser Patientengruppe
eingenommen werden.
Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit einer
ausreichenden Menge Wasser.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck
haben, dass die Wirkung von ENIT 10/20 mg Tabletten zu
stark oder zu schwach ist.
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| PC3 | 3. WIE SIND ENIT 10/20 mg Tabletten EINZUNEHMEN? |
| PMX | Nehmen Sie ENIT 10/20 mg Tabletten immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind. Falls von Ihrem Arzt nicht anders verschrieben, halten Sie sich bitte an die folgenden Anweisungen. Vergessen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht. Ihr Arzt teilt Ihnen mit, wie lange die Behandlung mit ENIT 10/20 mg Tabletten dauert. Brechen Sie die Behandlung nicht vor Ablauf dieses Zeitraums ab. Eine individuelle Dosiseinstellung mit den Einzelsubstanzen ist zu empfehlen. Wenn klinisch vertretbar, kann ein direkter Wechsel von der Monotherapie zur fixen Kombination (ENIT 10/20 mg Tabletten) in Betracht gezogen werden. |
| PT | Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: |
| Erwachsene einschließlich ältere Patienten 1 Tablette (entsprechend 10 mg Enalaprilmaleat und 20 mg Nitrendipin) pro Tag. | |
| Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen bei schwerer Leberfunktionsstörung nicht eingenommen werden. Bezüglich der Einnahme bei leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung liegen keine Erfahrungen vor. | |
| Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen bei schwerer lierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <10 ml/min) nicht eingenommen werden. | |
| Kinder und Jugendliche Da über die Anwendung von ENIT 10/20 mg Tabletten bei Kindern und Jugendlichen keine Erfahrungen vorliegen, sollte das Arzneimittel nicht von dieser Patientengruppe eingenommen werden. | |
| Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit einer ausreichenden Menge Wasser. |
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Welche Nebenwirkungen hat ENIT 10/20 mg Tabletten?
F
Wie alle Arzneimittel können ENIT 10/20 mg Tabletten
Nebenwirkungen haben.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende
Häufigkeitsangaben zugrundegelegt:
Sehr häufig:
Häufig:
mehr als 1 von 10
mehr als 1 von 100
Behandelten
Behandelten
Gelegentlich:
Selten:
mehr als 1 von 1000
mehr als 1 von 10000
Behandelten
Behandelten
Sehr selten:
1 oder weniger von 10000 Behandelten einschließlich
Einzelfälle
Allgemein
Häufig: Hautrötung (Flush), Kopfschmerzen, Ödeme
(Flüssigkeitsansammlung vor allem an den Knöcheln).
Gelegentlich: Schwindel, Müdigkeit, Grippesymptome,
Gefäßerweiterung.
Selten: Benommenheit, Schlafstörungen, Potenzstörungen,
Muskelschmerzen, Gleichgewichtstörungen,
Verwirrtheitszustände, Schmerzen im Brustkorb.
Sehr selten: Schläfrigkeit (Somnolenz), Antriebslosigkeit,
Schwäche (Asthenie), Krämpfe, Unterkühlung.
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Herz-Kreislauf
Gelegentlich: Insbesondere zu Behandlungsbeginn sowie bei Patienten mit Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel, Herzmuskelschwäche, schwerem bzw. durch Nierenerkrankung/Nierenarterienverengungen bedingtem Bluthochdruck kann gelegentlich verstärkter Blutdruckabfall auftreten, auch bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie) mit Symptomen wie Herzrasen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Schwächegefühl und Sehstörungen, selten auch Bewusstlosigkeit.
Sehr selten: Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen. Einzelfälle: Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris), Herzinfarkt, Herzstillstand, Durchblutungsstörungen des Gehirns (TIA, Schlaganfall), Durchblutungsstörungen oder Wasseransammlung in der Lunge.
Nieren
Gelegentlich: Nierenfunktionsstörungen (in Einzelfällen akutes Nierenversagen).
Selten: verminderte Urinausscheidung, Eiweiß im Urin.
Sehr selten: Blut im Urin.
Einzelfälle: vermehrter Harndrang, Flankenschmerz.
Atemwege
Häufig: trockener Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Entzündung der Bronchien.
Selten: Atemnot, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Schnupfen.
Sehr selten: Rachen-, Kehlkopf-, Luftröhrenentzündung. Einzelfälle: Bronchialkrämpfe/Asthma, Lungeninfiltrate, Mundtrockenheit, Entzündung der Mund- und Zungenschleimhaut, Lungenentzündung. Schwellungen der Gliedmaßen, des Gesichts, der Lippen, der Schleimhäute, der Zunge oder des Kehlkopfs (angioneurotisches Ödem).
Magen-Darm-Trakt / Leber
Gelegentlich: Übelkeit, Verdauungsstörungen, Oberbauchbeschwerden, Durchfall.
Selten: Erbrechen, Verstopfung, Appetitverlust. Selten wurde unter ACE-Hemmer-Behandlung, z.B. Enalapril, ein Syndrom beobachtet, beginnend mit Gelbsucht durch Gallestau (cholestatischem Ikterus) fortschreitend bis zum Absterben von Leberzellen (hepatische Nekrose; in Einzelfällen mit tödlichem Ausgang).
Einzelfälle: Leberfunktionsstörungen, Leberentzündung (Hepatitis), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Darm-Verschluss (Ileus), Zahnfleischveränderungen (Gingivahyperplasie).
Hormonsystem
Einzelfälle: Vergrößerung der Brustdrüsen (Gynäkomastie).
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Haut / Gefäße
Gelegentlich: allergische Hautreaktionen wie Hautausschlag. Selten: Juckreiz, Nesselsucht, angioneurotisches Ödem mit Schwellung von Lippen, Gesicht und/oder Gliedmaßen Einzelfälle: schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung an der Haut (wie z.B. Pemphigus (blasenbildende Hauterkrankung), Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis), Psoriasis-ähnliche Veränderungen, Lichtempfindlichkeit, vermehrte Schweißbildung, Haarausfall, Verstärkung der Gefäßkrämpfe bei Morbus Raynaud, Nagelablösungen. Hautveränderungen können mit Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Gefäßentzündungen, Entzündungen von Muskulatur, Gelenken oder seröser Haut und bestimmten Laborwertveränderungen (Eosinophilie, Leukozytose, erhöhter BSG und/oder erhöhten ANA-Titern) einhergehen. Bei Verdacht auf schwere Hautreaktionen muss die Behandlung beendet werden.
Nervensystem
Selten: Zittern, Muskelkrämpfe, Benommenheit, Depression, Schlafstörungen, Taubheits- und Kältegefühl an den Gliedmaßen (Parästhesien), Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit, Nervosität.
Sinnesorgane
Selten: Sehstörungen, Ohrensausen, Veränderung/vorübergehender Verlust der Geschmacks- und Geruchswahrnehmung, Geruchsverlust, trockene Augen, Tränenfluss.
Labor
Gelegentlich: Blutbildveränderungen (Abfall von Hämoglobin, Hämatokrit, Leukozyten- und Thrombozytenzahl)
Selten, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen, Kollagenerkrankungen oder gleichzeitiger Behandlung mit Allopurinol, Procainamid oder Immunsuppressiva kann es zu Blutbildveränderungen (Anämie, Thrombozytopenie, Neutropenie, Eosinophilie (in vereinzelten Fällen Agranulozytose oder Panzytopenie) kommen; insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, schwerer Herzinsuffizienz oder nierenbedingtem Hochdruck Anstieg der Harnstoff-, Kreatinin- und Kaliumspiegel im Serum (Hyperkaliämie bei Diabetiker), aber auch Abnahme der Kalium- und Natriumspiegel im Serum und vermehrte Ausscheidung von Albumin im Urin.
Einzelfälle: Anstieg von Leberenzymen und Bilirubin. Hämolyse/hämolytische Anämie (auch in Zusammenhang mit G-6-PDG-Mangel).
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
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Wie ist ENIT 10/20 mg Tabletten aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
F
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis
angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
F
Keine besonderen Anforderungen an die Aufbewahrung.
F
Stand der Information
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Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


