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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

ANGEWENDET? F ENIT 10/20 mg Tabletten enthalten die Wirkstoffe Enalaprilmaleat (einen so genannten ACE-Hemmer) und Nitrendipin (einen so genannten Kalziumkanalblocker) und sind ein Mittel gegen Bluthochdruck . F Ferrer Internacional, S.A. Gran Via Carlos III, 94 08028 Barcelona Spanien Hersteller: Laboratorios LESVI, S.L. Avda.

Wirkstoff(e)
Enalapril, Nitrendipin
Zulassungsinhaber
Ferrer Internacional S.A.
ATC Code
C09B

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird ENIT 10/20 mg Tabletten angewendet?

ANGEWENDET?

F

ENIT 10/20 mg Tabletten enthalten die Wirkstoffe

Enalaprilmaleat (einen so genannten ACE-Hemmer) und

Nitrendipin (einen so genannten Kalziumkanalblocker) und

sind ein Mittel gegen Bluthochdruck.

F

Ferrer Internacional, S.A.

Gran Via Carlos III, 94

08028 Barcelona

Spanien

Hersteller:

Laboratorios LESVI, S.L.

Avda. Barcelona, 69

08970 SANT JOAN DESPI (Barcelona)

Spanien

F

ENIT 10/20 mg Tabletten werden angewendet

für die Behandlung des Bluthochdrucks bei Patienten, deren

Bluthochdruck mit Enalapril oder Nitrendipin alleine nicht

ausreichend kontrolliert ist.

F

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Was ist vor der Einnahme von ENIT 10/20 mg Tabletten zu beachten?

Tabletten BEACHTEN?

F

ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber

Enalapril, Nitrendipin oder einem der sonstigen

Bestandteile von ENIT 10/20 mg Tabletten sind.

- wenn Sie unter einer Neigung zu Gewebeschwellungen

(erblichem Angioödem oder sonstigen Angioödemen, auch

infolge einer früheren Behandlung mit ähnlichen

Arzneimitteln) leiden.

- wenn Sie schwanger sind, den Verdacht haben schwanger

zu sein, oder ein Kind stillen.

- falls Sie einen Herz-Kreislauf-Schock, eine akute

Herzleistungsschwäche, eine akute Erkrankung der

Herzkranzgefäße oder einen akuten Schlaganfall haben.

- falls Ihre Nierenarterien verengt sind (beidseitig oder

einseitig bei Einzelniere).

 
  - wenn bei Ihnen eine ausgeprägte Verengung der linken
  Herzklappen (hämodynamisch relevante Aorten- oder
  Mitralklappenverengung) bzw. andere
  Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer (z. B.
  hypertropher Kardiomyopathie) bestehen, die den
  Blutstrom bedeutsam einschränken.
  - wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung
  leiden oder eine Blutwäsche (Hämodialysebehandlung)
  erhalten.
  - falls bei Ihnen eine schwere Leberfunktionsstörung
  vorliegt.
F Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ENIT 10/20 mg
  Tabletten ist erforderlich,
  - falls Sie Schwellungen der Gliedmaßen, des Gesichts,
  der Lippen, der Schleimhäute, der Zunge, der Stimmritze
  oder des Kehlkopfs (angioneurotisches Ödem) bemerken.
  Unterbrechen Sie bitte sofort die Behandlung und suchen
  Sie einen Arzt auf. Schwellungen des Kehlkopfes, der
  Zunge und der Stimmritze können lebensbedrohlich sein,
  so dass eine Notfallbehandlung mit anschließender
  ärztlicher Überwachung erforderlich sein kann.
  - falls früher unter einer Therapie mit ACE-Hemmer
  Blutbildbildveränderungen aufgetreten sind oder wenn
  Sie an einer das Gefäßsystem betreffenden Erkrankung
  des Bindegewebes (Kollagenose) leiden, eine die
  Abwehrreaktionen des Körpers schwächende Behandlung
  (immunsuppressive Therapie) und/oder eine Behandlung
  mit Allopurinol oder Procainamid erhalten. Dies gilt
  insbesondere, wenn bei Ihnen bereits eine Einschränkung
  der Nierenfunktion besteht. Ihr Arzt sollte dann
  regelmäßig das weiße Blutbild kontrollieren. Außerdem
  sollten Sie ihrem Arzt während der Behandlung mit ENIT
  10/20 mg Tabletten alle Anzeichen von Infektionen
  berichten.
  - wenn bei Ihnen eine Einschränkung der Nierenfunktion
  besteht, sollte diese insbesondere in den ersten Wochen
  besonders überwacht werden. Vorsicht ist geboten bei
  aktiviertem Renin-Angiotensin-System (z.B.
  Vorbehandlung mit harntreibenden Arzneimitteln
  (Diuretika)). In seltenen Fällen kann eine verstärkte
  Ausscheidung von Eiweißen im Harn (Proteinurie)
  beobachtet werden.
  - wenn bei Ihnen ein durch Nierenerkrankungen bedingter
  Bluthochdruck oder eine Nierenarterienverengung
  (beidseitig oder einseitig bei Einzelniere) vorliegt,
  besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines
  starken Blutdruckabfalls und eines (im Allgemeinen
  reversiblen) Nierenversagens. Eine Verschlechterung der
  Nierenfunktion kann bei geringen Veränderungen der
  Serum-Kreatinin-Werte auftreten, auch bei Patienten mit
  einseitiger Nierenarterienverengung.
  - wenn bei Ihnen erst kürzlich eine Nierentransplantation
  erfolgte.
  • 4 -

  • wenn Sie an einer leichten bis mäßigen Einschränkung der Leberfunktion leiden. Die Ausscheidung von Nitrendipin, kann bei einer Leberfunktionsstörung, besonders bei älteren Patienten, verlangsamt sein, was zu unerwünschtem Blutdruckabfall führen kann. Bei Auftreten einer Gelbsucht suchen Sie bitte einen Arzt auf.
  • wenn bei Ihnen eine eingeschränkte Nierenfunktion und/oder eine Herzleistungsschwäche oder Sie kaliumsparende harntreibende Arzneimittel (Diuretika) (z.B. Spironolacton, Amilorid, Triamteren) und/oder Kaliumpräparate einnehmen kann es in Verbindung mit ENIT 10/20 mg Tabletten zu einem Anstieg des Kaliumspiegels kommen. Daher sollte diese Kombination nicht eingenommen werden. Falls doch erforderlich, muss die Kaliumkonzentration im Blut überwacht werden.
  • wenn bei ihnen eine leichte bis mäßige Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion besteht oder Sie bereits mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) behandelt werden: Dosierungshinweise der jeweiligen Einzelpräparate beachten.
  • wenn Sie zum ersten Mal mit ENIT 10/20 mg Tabletten behandelt werden, da es eventuell zu einem deutlichen Blutdruckabfall bei Lagewechsel (Aufstehen oder Aufsitzen) kommen kann, der zu Schwindel, unsicherem Gang oder vorübergehender Bewusstlosigkeit führen kann. Das Risiko für einen plötzlichen Blutdruckabfall beim Lagewechsel ist erhöht bei Patienten mit Herzleistungsschwäche (mit oder ohne Nierenfunktionsstörungen), bei gleichzeitiger Behandlung mit hohen Dosen harntreibender Arzneimittel (Schleifendiuretika, wie z.B. Furosemid), bei Patienten mit erniedrigtem Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie) oder bei solchen mit eingeschränkter Nierenfunktion sowie bei bestehendem Durchfall bzw. Erbrechen, bei einer salzarmen Ernährung oder wenn aus anderen Gründen ein Flüssigkeitsmangel vorliegt.
  • wenn bei Ihnen eine ausgeprägte Verengung der linken Herzklappen (relevante Aorten- oder Mitralklappenverengung) bzw. andere Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer (z. B. hypertropher Kardiomyopathie) bestehen.
  • wenn bei Ihnen ein primärer Hyperaldosteronismus (erhöhte Ausscheidung von Aldosteron, ein Hormon der Nebennierenrinde) vorliegt, können ACE-Hemmer, wie in ENIT 10/20 mg Tabletten enthalten, nicht ihre Wirkung entfalten.
  • wenn Sie sich einer speziellen Behandlung von schweren Stoffwechselstörungen (LDL-Apherese), einer Dialyse mit hochpermeablen Membranen (Poly(acrylonitril, natrium-2-methylallylsulfonat)-high-flux Membranen (z.B. "AN69")), einer Hämofiltration oder einer Behandlung gegen allergische Reaktionsbereitschaft nach Insektenstichen (Desensibilisierungstherapie)

unterziehen, da lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten können. Ihr Arzt wird vorübergehend ENIT 10/20 mg Tabletten durch andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck ersetzen.

  • wenn Sie sich einem chirurgischen Eingriff oder einer Narkose unterziehen müssen. Weisen Sie Ihren behandelnden Arzt bitte auf die Einnahme von ENIT 10/20 mg Tabletten hin.

Suchen Sie Ihren Arzt auch dann auf, wenn einer der oben genannten Zustände schon früher einmal aufgetreten ist.

F Kinder und Jugendliche
  Da über die Anwendung von ENIT 10/20 mg Tabletten bei
  Kindern und Jugendlichen keine Erfahrungen vorliegen,
  sollte das Arzneimittel nicht an diese Patientengruppe
  verabreicht werden.
F Spezielle Patientengruppen
  Männliche Patienten, die sich einer in-vitro-Fertilisation
  unterziehen, sollten Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, da
  Nitrendipin möglicherweise eine in-vitro-Fertilisation
  beeinflussen kann.
  Patienten mit schwarzer Hautfarbe sollten vor Einnahme von
  Kalziumantagonisten bzw. ACE-Hemmern, beides Bestandteile
  von ENIT 10/20 mg Tabletten, Rücksprache mit dem Arzt
  halten, da die blutdrucksenkende Wirkung bei Ihnen
  vermindert sein kann.
F Schwangerschaft
  Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren
  Arzt oder Apotheker um Rat.
  ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen bei bestehender oder
  vermuteter Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
   
  Bei Anwendung während des zweiten und dritten
  Schwangerschaftsdrittels können ACE-Hemmer (zu denen dieses
  Arzneimittel gehört) das Ungeborene schädigen oder töten.
  Wenn Sie bemerken, dass Sie schwanger sind, brechen Sie die
  Behandlung schnellstmöglich ab und informieren Sie Ihren
  Arzt.
   
F Stillzeit
  Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren
  Arzt oder Apotheker um Rat.
  ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen während der Stillzeit nicht
  eingenommen werden.
 
F Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
  Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesen Arzneimitteln
  bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.
  Dieses Arzneimittel kann durch individuell unterschiedliche
  Reaktionen das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass
  die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder
  zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt
  in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung
  und Präparatewechsel sowie in Zusammenwirken mit Alkohol.
F Wichtige sonstige Warnhinweise zu bestimmten Bestandteilen
  von ENIT 10/20 mg Tabletten:
  ENIT 10/20 mg Tabletten enthalten Laktose. Wenn Sie eine
  seltene erbliche Galaktose-Unverträglichkeit, einen Lapp-
  Laktasemangel oder eine Störung der Verarbeitung von
  Glukose/Galaktose (Glukose-Galaktose-Malabsorption) haben,
  sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
F Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
  Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie
  andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen
  haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige
  Arzneimittel handelt.
  Kombinationen die mit Vorsicht anzuwenden sind
  Kaliumsparende harntreibende Arzneimittel (Diuretika) und
  Kaliumsalze
  Ein Anstieg der Serum-Kalium-Konzentration ist zu erwarten.
  Gleichzeitige Anwendung von kaliumsparenden Diuretika (z.B.
  Spironolacton, Triamteren oder Amilorid) oder Kaliumsalzen
  sowie Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen
  (z.B. Heparin), erfordern eine engmaschige Überwachung des
  Serum-Kaliums. Vermeiden Sie die gleichzeitige Einnahme.
  Lithium
  Die Lithiumausscheidung kann durch ACE-Hemmer verringert
  werden, dies kann durch Erhöhung des Lithiumblutspiegels zu
  schädlichen Wirkungen an den Nerven führen. Die
  Lithiumkonzentration im Blut muss daher überwacht werden.
  Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen
  (nichtsteroidale Antiphlogistika, z.B. Acetylsalicylsäure)
  können die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern wie
  Enalapril herabsetzen. Außerdem kommt es bei gleichzeitiger
  Anwendung zum Anstieg des Kaliumgehalts im Blut, während
  die Nierenfunktion abnehmen kann.
  Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (orale
  Antidiabetika) können in ihrer Wirkung in Verbindung mit
  ENIT 10/20 mg Tabletten verstärkt sein.

Blutdrucksenkende Arzneimittel (wie z.B. harntreibende Arzneimittel (Diuretika), Rezeptorenblocker (Betablocker, Alpha-Blocker) und andere Substanzen mit blutdrucksenkendem Potential (z.B. Antipsychotika, Antidepressiva, Baclofen, Amifostin, Betäubungsmittel) verstärken die blutdrucksenkende Wirkung von ENIT 10/20 mg Tabletten und können zu einem verstärkten Blutdruckabfall bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie) führen. (Der Narkosearzt sollte über die Behandlung mit ENIT 10/20 mg Tabletten informiert werden.)

Allopurinol (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht), Zytostatika (Arzneimittel zur Krebsbehandlung), Arzneimittel, die die Abwehrreaktion des Körpers unterdrücken (Immunsuppressiva), systemische Kortikosteroide und Procainamid (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) können bei gleichzeitiger Anwendung von ENIT 10/20 mg Tabletten das Blutbild verändern.

Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung der Herzschwäche)

Bei gleichzeitiger Anwendung von ENIT 10/20 mg Tabletten kann durch den Bestandteil Nitrendipin ein Anstieg der Serum-Digoxin-Konzentration auftreten. Daher sollte die Serum-Digoxin-Konzentration überwacht werden.

Muskelrelaxanzien

(Arzneimittel zur Verminderung der Skelettmuskelaktivität) können in ihrer Wirkung verstärkt werden.

Zu beachten:

Aktivatoren / Hemmstoffe des sogenannten Cytochrom F Enzymsystems.

Nitrendipin wird über dieses Enzymsystem abgebaut. Wirkstoffe, die die Aktivität dieses Systems verändern

(z.B. Rifampicin, Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen); Cimetidin, Ranitidin (Arzneimittel zur Verminderung Magensäureproduktion); bestimmte Flavinoide, wie sie z.B. in Grapefruitsaft vorkommen; Antikonvulsiva (wie z.B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin) können die blutdrucksenkende Wirkung steigern oder abschwächen.

F Bei Einnahme von ENIT 10/20 mg Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:

ENIT 10/20 mg Tabletten können zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden.

Nehmen Sie ENIT 10/20 mg Tabletten nicht gleichzeitig mit Grapefruitsaft oder alkoholischen Getränken zu sich.

 
F

Wie wird ENIT 10/20 mg Tabletten angewendet?

PMX

Nehmen Sie ENIT 10/20 mg Tabletten immer genau nach

Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt

oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.

Falls von Ihrem Arzt nicht anders verschrieben, halten Sie

sich bitte an die folgenden Anweisungen.

Vergessen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht.

Ihr Arzt teilt Ihnen mit, wie lange die Behandlung mit ENIT

10/20 mg Tabletten dauert. Brechen Sie die Behandlung nicht

vor Ablauf dieses Zeitraums ab.

Eine individuelle Dosiseinstellung mit den Einzelsubstanzen

ist zu empfehlen. Wenn klinisch vertretbar, kann ein

direkter Wechsel von der Monotherapie zur fixen Kombination

(ENIT 10/20 mg Tabletten) in Betracht gezogen werden.

F

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche

Dosis:

Erwachsene einschließlich ältere Patienten

1 Tablette (entsprechend 10 mg Enalaprilmaleat und 20 mg

Nitrendipin) pro Tag.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen bei schwerer

Leberfunktionsstörung nicht eingenommen werden. Bezüglich

der Einnahme bei leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung

liegen keine Erfahrungen vor.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

ENIT 10/20 mg Tabletten dürfen bei schwerer

Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <10 ml/min)

nicht eingenommen werden.

Kinder und Jugendliche

Da über die Anwendung von ENIT 10/20 mg Tabletten bei

Kindern und Jugendlichen keine Erfahrungen vorliegen,

sollte das Arzneimittel nicht von dieser Patientengruppe

eingenommen werden.

Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit einer

ausreichenden Menge Wasser.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck

haben, dass die Wirkung von ENIT 10/20 mg Tabletten zu

stark oder zu schwach ist.

     
F Wenn Sie eine größere Menge ENIT 10/20 mg Tabletten
  eingenommen haben, als Sie sollten:
  Wenn Sie eine größere Menge ENIT 10/20 mg Tabletten
  eingenommen haben, als Sie sollten, so suchen Sie
  unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker auf. In einem
  solchen Fall kann es zu einem starken Blutdruckabfall
  kommen.      
  Wenn Sie die Einnahme von ENIT 10/20 mg Tabletten vergessen
  haben:      
  Sie können die unterlassene Einnahme im Laufe des Tages
  nachholen, und am darauffolgenden Tag die von Ihrem Arzt
  verordnete Menge wie gewohnt weiternehmen. Nehmen Sie nicht
  die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme
  vergessen haben.      
  Auswirkungen, wenn die Behandlung mit ENIT 10/20 mg
  Tabletten abgebrochen wird:
  Die Behandlung mit ENIT 10/20 mg Tabletten ist im
  Allgemeinen eine Dauerbehandlung. Sie sollten die
  Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt
  unterbrechen oder vorzeitig beenden, denn Sie gefährden den
  Behandlungserfolg. Es kann wieder zu einem Anstieg des
  Blutdrucks kommen.      
F

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Welche Nebenwirkungen hat ENIT 10/20 mg Tabletten?

F

Wie alle Arzneimittel können ENIT 10/20 mg Tabletten

Nebenwirkungen haben.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende

Häufigkeitsangaben zugrundegelegt:

Sehr häufig:

Häufig:

mehr als 1 von 10

mehr als 1 von 100

Behandelten

Behandelten

Gelegentlich:

Selten:

mehr als 1 von 1000

mehr als 1 von 10000

Behandelten

Behandelten

Sehr selten:

1 oder weniger von 10000 Behandelten einschließlich

Einzelfälle

Allgemein

Häufig: Hautrötung (Flush), Kopfschmerzen, Ödeme

(Flüssigkeitsansammlung vor allem an den Knöcheln).

Gelegentlich: Schwindel, Müdigkeit, Grippesymptome,

Gefäßerweiterung.

Selten: Benommenheit, Schlafstörungen, Potenzstörungen,

Muskelschmerzen, Gleichgewichtstörungen,

Verwirrtheitszustände, Schmerzen im Brustkorb.

Sehr selten: Schläfrigkeit (Somnolenz), Antriebslosigkeit,

Schwäche (Asthenie), Krämpfe, Unterkühlung.

Herz-Kreislauf

Gelegentlich: Insbesondere zu Behandlungsbeginn sowie bei Patienten mit Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel, Herzmuskelschwäche, schwerem bzw. durch Nierenerkrankung/Nierenarterienverengungen bedingtem Bluthochdruck kann gelegentlich verstärkter Blutdruckabfall auftreten, auch bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie) mit Symptomen wie Herzrasen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Schwächegefühl und Sehstörungen, selten auch Bewusstlosigkeit.

Sehr selten: Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen. Einzelfälle: Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris), Herzinfarkt, Herzstillstand, Durchblutungsstörungen des Gehirns (TIA, Schlaganfall), Durchblutungsstörungen oder Wasseransammlung in der Lunge.

Nieren

Gelegentlich: Nierenfunktionsstörungen (in Einzelfällen akutes Nierenversagen).

Selten: verminderte Urinausscheidung, Eiweiß im Urin.

Sehr selten: Blut im Urin.

Einzelfälle: vermehrter Harndrang, Flankenschmerz.

Atemwege

Häufig: trockener Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Entzündung der Bronchien.

Selten: Atemnot, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Schnupfen.

Sehr selten: Rachen-, Kehlkopf-, Luftröhrenentzündung. Einzelfälle: Bronchialkrämpfe/Asthma, Lungeninfiltrate, Mundtrockenheit, Entzündung der Mund- und Zungenschleimhaut, Lungenentzündung. Schwellungen der Gliedmaßen, des Gesichts, der Lippen, der Schleimhäute, der Zunge oder des Kehlkopfs (angioneurotisches Ödem).

Magen-Darm-Trakt / Leber

Gelegentlich: Übelkeit, Verdauungsstörungen, Oberbauchbeschwerden, Durchfall.

Selten: Erbrechen, Verstopfung, Appetitverlust. Selten wurde unter ACE-Hemmer-Behandlung, z.B. Enalapril, ein Syndrom beobachtet, beginnend mit Gelbsucht durch Gallestau (cholestatischem Ikterus) fortschreitend bis zum Absterben von Leberzellen (hepatische Nekrose; in Einzelfällen mit tödlichem Ausgang).

Einzelfälle: Leberfunktionsstörungen, Leberentzündung (Hepatitis), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Darm-Verschluss (Ileus), Zahnfleischveränderungen (Gingivahyperplasie).

Hormonsystem

Einzelfälle: Vergrößerung der Brustdrüsen (Gynäkomastie).

Haut / Gefäße

Gelegentlich: allergische Hautreaktionen wie Hautausschlag. Selten: Juckreiz, Nesselsucht, angioneurotisches Ödem mit Schwellung von Lippen, Gesicht und/oder Gliedmaßen Einzelfälle: schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung an der Haut (wie z.B. Pemphigus (blasenbildende Hauterkrankung), Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis), Psoriasis-ähnliche Veränderungen, Lichtempfindlichkeit, vermehrte Schweißbildung, Haarausfall, Verstärkung der Gefäßkrämpfe bei Morbus Raynaud, Nagelablösungen. Hautveränderungen können mit Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Gefäßentzündungen, Entzündungen von Muskulatur, Gelenken oder seröser Haut und bestimmten Laborwertveränderungen (Eosinophilie, Leukozytose, erhöhter BSG und/oder erhöhten ANA-Titern) einhergehen. Bei Verdacht auf schwere Hautreaktionen muss die Behandlung beendet werden.

Nervensystem

Selten: Zittern, Muskelkrämpfe, Benommenheit, Depression, Schlafstörungen, Taubheits- und Kältegefühl an den Gliedmaßen (Parästhesien), Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit, Nervosität.

Sinnesorgane

Selten: Sehstörungen, Ohrensausen, Veränderung/vorübergehender Verlust der Geschmacks- und Geruchswahrnehmung, Geruchsverlust, trockene Augen, Tränenfluss.

Labor

Gelegentlich: Blutbildveränderungen (Abfall von Hämoglobin, Hämatokrit, Leukozyten- und Thrombozytenzahl)

Selten, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen, Kollagenerkrankungen oder gleichzeitiger Behandlung mit Allopurinol, Procainamid oder Immunsuppressiva kann es zu Blutbildveränderungen (Anämie, Thrombozytopenie, Neutropenie, Eosinophilie (in vereinzelten Fällen Agranulozytose oder Panzytopenie) kommen; insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, schwerer Herzinsuffizienz oder nierenbedingtem Hochdruck Anstieg der Harnstoff-, Kreatinin- und Kaliumspiegel im Serum (Hyperkaliämie bei Diabetiker), aber auch Abnahme der Kalium- und Natriumspiegel im Serum und vermehrte Ausscheidung von Albumin im Urin.

Einzelfälle: Anstieg von Leberenzymen und Bilirubin. Hämolyse/hämolytische Anämie (auch in Zusammenhang mit G-6-PDG-Mangel).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

 
F

Wie ist ENIT 10/20 mg Tabletten aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

F

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis

angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

F

Keine besonderen Anforderungen an die Aufbewahrung.

F

Stand der Information

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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