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Gebrauchsinformation
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Wie wird Bekunis Kräutertee angewendet?
Nehmen Sie Bekunis Kräutertee immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahre nehmen einmal täglich 0,5 g – 1 g (½ – 1 gestrichener Dosierlöffel) Bekunis Kräutertee. Bekunis Kräutertee in eine Tasse geben, mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergießen, nach 5 - 20 Minuten abgießen, nach Geschmack süßen und frisch zubereitet trinken. Bekunis Kräutertee wird am besten vor dem Schlafengehen getrunken.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen nach Bereitung eines Teeaufgusses.
Dauer der Anwendung
Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1 - 2 Wochen) eingenommen werden.
Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydro- xyanthracen-Derivate betragen; das entspricht 1 g (1 gestrichener Dosier- löffe) Bekunis Kräutertee.
Die persönlich richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weichgeformten Stuhl zu erhalten. Die Wirkung tritt nach 8 – 12 Stunden ein.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bekunis Kräutertee zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Bekunis Kräutertee eingenommen / angewendet haben, als Sie sollten
Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z.B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.
Wenn Sie die Einnahme / Anwendung von Bekunis Kräutertee vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Anwendung wie von Ihrem Arzt empfohlen oder in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Bekunis Kräutertee?
Wie alle Arzneimittel kann Bekunis Kräutertee Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
5 -
| Sehr häufig: | Häufig: | |
| Mehr als 1 Be- | 1 bis 10 Behandelte | |
| handelter von 10 | von 100 | |
| Gelegentlich: | Selten: | |
| 1 bis 10 Behan- | 1 bis 10 Behandelte | |
| delte von 1.000 | von 10.000 | |
| Sehr selten: | Nicht bekannt: | |
| Weniger als 1 Be- | Häufigkeit auf | |
| handelter von | Grundlage der ver- | |
| 10.000 | fügbaren Daten nicht | |
| abschätzbar |
Mögliche Nebenwirkungen
Sehr selten kann es zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich. Sehr selten können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper (sog. lokales oder generalisiertes Exanthem) auftreten. Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harns auftreten. Bei langandauerndem Gebrauch oder bei höherer Dosierung (Missbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes kommen. Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (den Herzmuskel stärkende Arzneimittel), Diuretika (die Harnausscheidung steigernde Arzneimittel) und Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide). Bei langandauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiß und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich.
Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) muss das Arzneimittel abgesetzt und Ihr Arzt aufgesucht werden, damit er diese gegebenenfalls behandeln kann.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Bekunis Kräutertee aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Haltbarkeit nach Anbruch der Dose: 6 Monate
Nicht über 25 oC aufbewahren.
Weitere Informationen zu Bekunis Kräutertee
Der Wirkstoff ist:
10 g Arzneitee enthalten: arzneilich wirksame Bestandteile: 2,5 g Sennesblätter, geschnitten, 5,0 – 7,5 g Tinnevelly-Sennesfrüchte, geschnitten, 0 – 2,5 g
Alexandriner-Sennesfrüchte, geschnitten, eingestellt auf 270 mg Hydro- xyanthracen-Derivate, berechnet als Sennosid B.
Wie Bekunis Kräutertee aussieht und Inhalt der Packung:
Bekunis Kräutertee ist in einer Packung mit 30 g Arzneitee erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer / Hersteller: roha arzneimittel GmbH
Rockwinkeler Heerstraße 100 D-28355 Bremen
Telefon: 0421-2579-0 Telefax: 0421-2579-300
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet Juli 2014
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


