Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Aurum / Hyoscyamus comp. ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten die Harmonisierung und Stabilisierung des Rhythmischen Systems, z.B.
- Wirkstoff(e)
- Gold, Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger), Antimon
- Zulassungsinhaber
- Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Aurum/Hyoscyamus comp. angewendet?
Aurum / Hyoscyamus comp. ist ein anthroposophisches Arzneimittel bei Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten die Harmonisierung und Stabilisierung des Rhythmischen Systems, z.B. funktionelle Herzbeschwerden, auch mit Rhythmusstörungen (Extrasystolie); Einschlafstörungen; psychovegetative Störungen.
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Was ist vor der Einnahme von Aurum/Hyoscyamus comp. zu beachten?
Aurum / Hyoscyamus comp. darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Milchprotein sind.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Bei unverändertem Fortbestehen der chronischen Krankheitssymptome über 4 Wochen muss eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.
Bei Schmerzen in der Herzgegend, die in die Arme, den Oberbauch oder die Halsgegend ausstrahlen können, oder bei Atemnot ist eine ärztliche Abklärung zwingend erforderlich. Herzrhythmusstörungen erfordern eine ärztliche Abklärung. Die Anwendung von Aurum / Hyoscyamus comp. bei Herzrhythmusstörungen sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen und ersetzt nicht andere vom Arzt diesbezüglich verordnete Arzneimittel.
Kinder
Aurum / Hyoscyamus comp. soll bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden, da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln während der Schwangerschaft und in der Stillzeit Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Keine bekannt
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wie wird Aurum/Hyoscyamus comp. angewendet?
Wenden Sie Aurum / Hyoscyamus comp. immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes an.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Bei Erwachsenen und Jugendlichen 1 – 3 mal wöchentlich bis 1 mal täglich 1 ml subcutan injizieren. Für Schulkinder ab 6 Jahren gilt nur die Indikation „Einschlafstörungen“ und/oder „psychovegetative Störungen“; sie erhalten die gleiche Dosis.
Die subcutane Injektion erfolgt in der Regel in den Oberschenkel oder die Oberarmaußenseite bzw. in die Bauchregion. Nach Säuberung der Einstichstelle (z.B. durch Abreiben mit 70%igem Alkohol) eine Hautfalte bilden und die Injektionsnadel schräg einstechen. Den Spritzenstempel leicht zurückziehen. Sollte Blut erscheinen, wurde ein Blutgefäß getroffen. Die Injektion in diesem Fall an einer anderen Stelle wiederholen. Wenn kein Blut erscheint, langsam injizieren, anschließend die Nadel herausziehen und auf die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer drücken.
Es wird in jedem Fall empfohlen, die Injektionstechnik durch eine darin erfahrene Person zu erlernen.
Wenn Sie die Anwendung von Aurum / Hyoscyamus comp. vergessen haben:
Verwenden Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.
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Welche Nebenwirkungen hat Aurum/Hyoscyamus comp.?
Lactose enthält geringe Mengen Milchprotein und kann deshalb allergische Reaktionen hervorrufen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.




