Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Amara-Tropfen sind ein anthroposophisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Verdauungsorgane. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: Funktionelle Störungen von Bildung und Absonderung der Verdauungssäfte; Störungen der Bewegungsabläufe von Magen und Dünndarm sowie deren Folgezustände, …
- Wirkstoff(e)
- Extrakt aus Wermutkraut, Extrakt aus Tausendguldenkraut, Extrakt aus Wegwartenkraut, Extrakt aus Meisterwurzwurzelstock +5 weitere
- Zulassungsinhaber
- Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- A09AH20
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Amara-Tropfen angewendet?
Amara-Tropfen sind ein anthroposophisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Verdauungsorgane.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: Funktionelle Störungen von Bildung und Absonderung der Verdauungssäfte; Störungen der Bewegungsabläufe von Magen und Dünndarm sowie deren Folgezustände, z.B. Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Völlegefühl nach dem Essen.
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Was ist vor der Einnahme von Amara-Tropfen zu beachten?
Amara-Tropfen dürfen nicht angewendet werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Cichorium (Wegwarte) oder anderen Korbblütlern sind.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Bei anhaltenden oder unklaren Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden.
Kinder
Bei Säuglingen im 1. Lebensjahr sollen Amara-Tropfen nicht angewendet werden, da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Amara-Tropfen sollten in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Keine bekannt
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Amara-Tropfen
Dieses Arzneimittel enthält 91 mg Alkohol (Ethanol) pro Einzeldosis von 15 Tropfen, entsprechend 27 % (m/m) Alkohol. Die Menge in 15 Tropfen dieses Arzneimittels entspricht weniger als 3 ml Bier oder 1 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Wie wird Amara-Tropfen angewendet?
Nehmen Sie Amara-Tropfen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein.
Amara-Tropfen werden bei Appetitlosigkeit 15 Minuten vor dem Essen eingenommen. Bei Störungen der Verdauungstätigkeit und bei Beschwerden wie Übelkeit oder Völlegefühl werden Amara-Tropfen zur Intensivierung der Verdauung 1 Stunde nach dem Essen eingenommen.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 10 - 15 Tropfen,
Kinder von 6 - 11 Jahren 5 - 8 Tropfen,
Kleinkinder von 1 - 5 Jahren 3 - 5 Tropfen.
Nehmen Sie die Tropfen am besten mit Wasser verdünnt ein.
Eine eventuelle Trübung der Flüssigkeit ist für Wirksamkeit und Verträglichkeit ohne Belang. Um eine gleichmäßige Verteilung bei der Entnahme zu gewährleisten, sollte die Flasche vor Gebrauch geschüttelt werden.
Wenn Sie die Einnahme von Amara-Tropfen vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.
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Welche Nebenwirkungen hat Amara-Tropfen?
Wie alle Arzneimittel können Amara-Tropfen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



