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Medikamente

Nephrotrans®

Nephrotrans®
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin. Nephrotrans enthält Natriumhydrogencarbonat und wird zur Behandlung der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Acidose) angewendet.

Wirkstoff(e)
Natriumhydrogencarbonat
Zulassungsinhaber
Salmon Pharma GmbH
ATC Code
A02AH

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Nephrotrans® angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Nephrotrans enthält Natriumhydrogencarbonat und wird zur Behandlung der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Acidose) angewendet.

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Was ist vor der Einnahme von Nephrotrans® zu beachten?

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von NEPHROTRANS Vorsicht geboten?

Gegebenenfalls ist eine kochsalzarme Diät einzuhalten.

Bei Kombination mit Chinidin, Chinin, Amphetamin und Ephedrin wird deren Wirkung verstärkt, was eine Dosisanpassung nötig machen kann.

Bei Kombination mit Salicylaten und Chlorpropamid wird deren Wirkung abgeschwächt, was eine Dosisanpassung nötig machen kann.

Nephrotrans enthält 50 mg Sorbitol pro Weichkapsel.

Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.

Dieses Arzneimittel enthält 137 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Weichkapsel. Dies entspricht 7% der für eine oder einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie über einen längeren Zeitraum 2 oder mehr Weichkapseln täglich benötigen, insbesondere wenn Sie eine kochsalzarme (natriumarme) Diät einhalten sollen.

Nephrotrans enthält Sojaöl. Es darf nicht eingenommen/angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Erdnuss oder Soja sind.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf NEPHROTRANS während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Nur auf Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin hin.

Wie wird Nephrotrans® angewendet?

Die mittlere Dosierung beträgt 4-9 Kapseln/Tag. Die Kapseln sollen unzerkaut mit etwas Flüssigkeit über den Tag verteilt zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Nephrotrans bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Es sollten daher nur Erwachsene Nephrotrans einnehmen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Nephrotrans®?

Wann darf NEPHROTRANS nicht eingenommen / angewendet werden?

Bei Alkalose (übermässig basisches Blut) und bei schwerem Kaliummangel.

Bei erhöhtem Gehalt an Natrium im Blut und wenn eine zusätzliche Natriumzufuhr nicht erlaubt ist (z.B. bei Bluthochdruck).

Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, Soja, Erdnüssen oder einem anderen Inhaltsstoff der Weichkapseln.

Welche Nebenwirkungen kann NEPHROTRANS haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Nephrotrans auftreten:

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)

allergische Reaktionen durch hydriertes Sojaöl.

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Blähungen, Bauchschmerzen, Nierensteine.

Es können gewisse Störungen der Konzentration einzelner Substanzen im Blut auftreten.

Falls irgendwelche Störungen wie z.B. Unwohlsein auftreten, ist unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Wie ist Nephrotrans® aufzubewahren?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht über 25 °C lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Entsorgungshinweis

Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Nephrotrans®

Was ist in NEPHROTRANS enthalten?

Wirkstoffe

1 magensaftresistente Weichkapsel Nephrotrans enthält 500 mg Natriumhydrogencarbonat.

Hilfsstoffe

Raffiniertes Rapsöl, Lecithin, gelbes Wachs, hydriertes Sojaöl, partiell hydriertes Sojaöl, Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol (E 420), rotes Eisenoxid (E 172), Titandioxid (E 171), Glycerol 85%, Gelatine, Salzsäure 25%, Triethylcitrat, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Glycerolmonostearat 40-55.

Zulassungsnummer

47'141 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie NEPHROTRANS? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packung à 100 magensaftresistente Weichkapseln

Zulassungsinhaberin

Salmon Pharma GmbH, Basel

Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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