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Wirkstoffe

Natriumpyruvat

Autor: Thomas Hofko
Inhalt
  1. Grundlagen
  2. Wirkung
  3. Dosierung
  4. Nebenwirkungen
  5. Wechselwirkungen
  6. Gegenanzeigen
  7. Altersbeschränkung
  8. Schwangerschaft & Stillzeit

Natriumpyruvat ist ein homöopathischer Wirkstoff und wird bei chronischen Erkrankungen mit Störungen der körpereigenen Enzymsysteme eingesetzt.

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Grundlagen

Natriumpyruvat ist ein homöopathischer Wirkstoff, der zur Behandlung von chronischen Erkrankungen mit Störungen der körpereigenen Enzymsysteme eingesetzt wird. Pyruvat ist ein Anion der Brenztraubensäure. Es ist in diversen Stoffwechselvorgängen in unserem Körper involviert, wie zum Beispiel dem Citratzyklus oder bei der Gluconeogenese. Bei sportlichen Aktivitäten im anaeroben Bereich wird Pyruvat zu Laktat umgewandelt.

Grafik Strukturformel des Wirkstoffs Natriumpyruvat

Wirkung

Natriumpyruvat ist ein wichtiger Baustein in der Energiegewinnung. Es wird in der Leber verstoffwechselt und zu Acetyl Coenzym A umgewandelt, wo es dann weiter zu ATP (Adenosintriphosphat) metabolisiert wird. Pyruvat kann außerdem in Laktat umgebaut werden, zum Beispiel beim Sport. Es hat auch positive Auswirkungen auf die Kontraktionskraft des Herzens und verstoffwechselt Glucose und Fettsäuren. Speziell beim Herzinfarkt spielt Pyruvat eine wichtige Rolle, indem es die Schlagkraft des Herzens beeinflusst. Der Wirkstoff wird im Magen-Darm-Trakt resorbiert und über die Leber abgebaut.

Dosierung

Nehmen Sie Natriumpyruvat immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.

Erwachsene:

Die übliche empfohlene Dosis liegt bei 22 mg 1-3 mal pro Woche.

Die empfohlene Einnahme bei akuten Beschwerden beträgt 3 Tage lang jeweils 22 mg täglich. 

Natriumpyruvat wird intramuskulär (Applikation in den Muskel), subkutan (Applikation unter die Haut) oder intradermal (Applikation in die Haut) angewendet. 

Kinder&Jugendliche:

Die übliche empfohlene Dosis liegt bei 22 mg 1-3 mal pro Woche.

Die empfohlene Einnahme bei akuten Beschwerden beträgt 3 Tage lang jeweils 22 mg täglich. 

Natriumpyruvat wird intramuskulär (Applikation in den Muskel), subkutan (Applikation unter die Haut) oder intradermal (Applikation in die Haut) angewendet. 

Nebenwirkungen

Es kann zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Allergische Reaktionen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen

Wechselwirkungen

Es sind keine Wechselwirkungen bekannt, da keine Studien dazu durchgeführt wurden. 

Gegenanzeigen

Natriumpyruvat darf in folgenden Fällen NICHT eingenommen werden:

  • Bei Allergie gegen Natriumpyruvat

Altersbeschränkung

Natriumpyruvat kann ab 12 Jahren angewendet werden. Darunter liegen keine Daten zur Sicherheit vor. 

Schwangerschaft & Stillzeit

In der Schwangerschaft & Stillzeit kann Natriumpyruvat nach Rücksprache mit Ihrem Arzt angewendet werden.

Thomas Hofko

Autor

Thomas Hofko

Student der Pharmazie

Thomas Hofko befindet sich im letzten Drittel seines Bachelorstudiums der Pharmazie und ist Autor und Lektor für pharmazeutische Themen. Er interessiert sich besonders für die Bereiche Klinische Pharmazie und Phytopharmazie.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.