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Das Wichtigste in Kürze
ZOLVIX 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe Monepantel ANWENDUNGSGEBIET(E) ZOLVIX Lösung zum Eingeben ist ein Breitspektrum-Anthelminthikum zur Behandlung und Bekämpfung von gastrointestinalen Infektionen mit Nematoden und damit in Verbindung stehenden Erkrankungen bei Schafen, inkl. Lämmern, Jungschafen, Zuchtböcken und Mutterschafen.
- Zulassungsinhaber
- Elanco GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschränkt)
- ATC Code
- QP52AX09
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Zolvix 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe angewendet?
ZOLVIX 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe
Monepantel
ANWENDUNGSGEBIET(E)
ZOLVIX Lösung zum Eingeben ist ein Breitspektrum-Anthelminthikum zur Behandlung und Bekämpfung von gastrointestinalen Infektionen mit Nematoden und damit in Verbindung stehenden Erkrankungen bei Schafen, inkl. Lämmern, Jungschafen, Zuchtböcken und Mutterschafen.
Das Aktivitätsspektrum umfasst 4. Larvenstadien und adulte Stadien von:
Haemonchus contortus*
Teladorsagia circumcincta*
T. trifurcata*
T. davtiani*
Trichostrongylus axei*
T. colubriformis
T. vitrinus
Cooperia curticei
C. oncophora
Nematodirus battus
N. filicollis
N. spathiger
Chabertia ovina
Oesophagostomum venulosum
*einschließlich inhibierter Larvenstadien
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Was ist vor der Einnahme von Zolvix 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe zu beachten?
Keine.
Wie wird Zolvix 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Dosierungstabelle
| Körpergewicht, kg | Dosis, ml |
| 10 15 | 1,5 |
| 16 20 | 2 |
| 21 25 | 2,5 |
| 26 30 | 3 |
| 31 35 | 3,5 |
| 36 40 | 4 |
| 41 50 | 5 |
| 51 60 | 6 |
| 61 70 | 7 |
| > 70 kg | 1 ml je zusätzliche 10 kg |
Oral zu verabreichen mit einem geeigneten Dosiergerät.
Die Dosis beträgt 2,5 mg Monepantel / kg Körpergewicht.
Das Tierarzneimittel wird als einmalige Behandlung verabreicht. Die Verabreichung kann jedoch wiederholt werden in Abhängigkeit von der epidemiologischen Situation in verschiedenen Regionen. Um die Verabreichung der korrekten Dosis sicherzustellen, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden. Die Genauigkeit und Funktionsfähigkeit des Dosierers sollte überprüft werden.
Sollten anstelle von Einzelbehandlungen Gruppenbehandlungen erfolgen, müssen die Tiere entsprechend ihres Körpergewichts gruppiert und unter Berücksichtigung des schwersten Tieres der Gruppe dosiert werden, um Unterdosierungen zu vermeiden.
Um ein vollständiges Abschlucken des geringen Lösungsvolumens sicherzustellen, sollte die Lösung oral, auf den Zungenrücken, gegeben werden.
Der für das Eingeben verwendete Applikator sollte nach der Anwendung gereinigt werden.
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Welche Nebenwirkungen hat Zolvix 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe?
Keine bekannt. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Zolvix 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 1 Jahr.
Weitere Informationen zu Zolvix 25 mg/ml Lösung zum Eingeben für Schafe
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Die Wirksamkeit wurde nicht bei Schafen untersucht, die weniger als 10 kg wiegen.
Es sollte darauf geachtet werden, die folgenden Praktiken zu vermeiden, da sie das Risiko einer Resistenzentwicklung erhöhen und letztlich zu einer unwirksamen Therapie führen könnten:
- Zu häufige und wiederholte Anwendung von Anthelminthika der gleichen Klasse über einen langen Zeitraum. Es wird empfohlen, das Tierarzneimittel nicht öfter als zweimal pro Jahr anzuwenden.
- Unterdosierung, die durch Unterschätzung des Körpergewichts, Fehleingabe des Tierarzneimittels oder fehlende Kalibrierung des Dosierers zustande kommen kann.
Anwender sollten den Erfolg der Behandlung kontrollieren (z. B. klinische Anzeichen, Eizahlen im Kot) um eine Resistenzentwicklung zu verzögern. Der Verdacht klinischer Resistenzfälle gegenüber Anthelminthika sollte weiter mit entsprechenden Tests (z. B. Eizahlreduktionstest) in Absprache mit dem Tiergesundheitsverantwortlichen untersucht werden. Sollte das Testergebnis auf eine Resistenz gegenüber einem bestimmten Anthelminthikum hinweisen, sollte ein Anthelminthikum einer anderen pharmakologischen Klasse mit anderem Wirkmechanismus eingesetzt werden.
Es hat sich gezeigt, dass die vermehrte Belassung von Refugien (d.h. eine Parasitenpopulation, die noch nicht dem Anthelminthikum ausgesetzt war)die Resistenzentwicklung verzögert. Dies sollte jedoch nur in Absprache mit dem Tiergesundheitsverantwortlichen durchgeführt werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren;
Die Unbedenklichkeit wurde nicht bei Schafen untersucht, die unter 10 kg wiegen bzw. jünger als 2 Wochen sind.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei der Handhabung des Tierarzneimittels Schutzhandschuhe tragen.
Bei versehentlichem Kontakt der Haut oder der Augen unverzüglich mit Wasser abwaschen. Kontaminierte Kleidung ablegen. Im Fall einer versehentlichen Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Während der Handhabung des Tierarzneimittels nicht essen, trinken oder rauchen. Nach der Handhabung des Tierarzneimittels Hände und dem Tierarzneimittel ausgesetzte Haut waschen.
Trächtigkeit und Laktation:
Kann bei Zuchtschafen, einschließlich tragenden und laktierenden Mutterschafen, angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen: Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und anderer Wechselwirkungen sind nicht bekannt.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenanzeigen):
Nach 10-facher Überdosierung wurden keine Nebenwirkungen beobachtet.
Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


