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Das Wichtigste in Kürze
Zur Behandlung von Schmerzen bei Koliken und anderen spasmusartigen Zuständen der Bauchhöhlenorgane. Zur Behandlung akuter und chronischer Arthritiden, rheumatischer Zustände der Muskeln und Gelenke, Neuritiden, Neuralgien, Tendovaginitiden. Zur Milderung des Spasmus bei Obstructio oesophagi durch Fremdkörper.
- Zieltierarten
- Pferd, Rind, Schwein, Hund
- Wartezeit
- Essbare Gewebe: Schwein (i.v., i.m.): 3 Tage Rind (i.v., i.m.): Tage Pferd (i.v.): 6 Tage Milch: Rind: Stunden (2,5 Tage) Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
- Wirkstoff(e)
- Metamizol
- Zulassungsinhaber
- Intervet GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)
- ATC Code
- QN02BB02
- Anwendungsgebiete
- Ischiasnervreizung (Ischialgie)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere bei Tieren angewendet?
Zur Behandlung von Schmerzen bei Koliken und anderen spasmusartigen Zuständen der Bauchhöhlenorgane.
Zur Behandlung akuter und chronischer Arthritiden, rheumatischer Zustände der Muskeln und Gelenke, Neuritiden, Neuralgien, Tendovaginitiden.
Zur Milderung des Spasmus bei Obstructio oesophagi durch Fremdkörper.
Pferd: Zur Behandlung von Lumbago, Tetanus (in Verbindung mit Tetanus-Serum).
Schwein: Zur Behandlung der Serosen- und Gelenkentzündung der Ferkel.
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Für welche Tiere ist Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere zugelassen?
Pferd, Rind, Schwein, Hund
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei:
- Vorliegen von Magen-Darm-Ulcera
- chronischen gastrointestinalen Störungen
- Störungen des hämatopoetischen Systems
- Niereninsuffizienz
- Koagulopathien
- Bronchialasthma
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Katzen.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Nicht subkutan verabreichen, da hierbei Gewebsreizungen auftreten können. Wegen der möglichen Schockgefahr sollte das Tierarzneimittel bei intravenöser Verabreichung besonders langsam injiziert werden.
Hypotone oder instabile Kreislaufsituationen erfordern eine strenge Indikationsstellung. Bei längerfristiger Anwendung ist das Blutbild zu kontrollieren.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Metamizol sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Anwendung in der Spätphase der Trächtigkeit erfordert eine strenge Indikationsstellung. Die Metaboliten von Metamizol überwinden die Plazentaschranke und gehen in die Milch über.
Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Die Kombination mit Neuroleptika (besonders Phenothiazinderivaten) kann zu einer schweren Hypothermie führen. Die gleichzeitige Anwendung von Induktoren der Lebermikrosomenenzyme (Barbiturate, Phenylbutazon) verkürzt die Halbwertszeit und damit die Wirkungsdauer von Metamizol. Weiterhin steigt die Gefahr gastrointestinaler Blutungen bei gleichzeitiger Anwendung von Glucocorticoiden. Die diuretische Wirkung von Furosemid wird abgeschwächt. Gleichzeitige Gabe von anderen schwachen Analgetika verstärkt die Wirkungen und Nebenwirkungen von Metamizol.
Überdosierung:
Im Fall einer akuten Überdosierung kommt es zu starkem Speichelfluss, Erbrechen, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps. Zunächst zeigen sich erhöhte Atemfrequenz und Krämpfe, später kommt es zu Koma und Atemlähmung.
Bei Anzeichen einer Überdosierung ist das Tierarzneimittel sofort abzusetzen, die Behandlung erfolgt symptomatisch.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Rind, Schwein und Hund: langsame intravenöse und intramuskuläre Anwendung Pferd: langsame intravenöse Anwendung
Dosierung:
Pferd: 20 – 50 mg Metamizol-Natrium/kg Körpergewicht, entsprechend 2 – 5 ml des Tierarzneimittels pro 50 kg KGW
Rind: 20 – 40 mg Metamizol-Natrium/kg Körpergewicht, entsprechend 2 – 4 ml des Tierarzneimittels pro 50 kg KGW
Schwein: 15 – 50 mg Metamizol-Natrium/kg Körpergewicht, entsprechend 0,3 – 1 ml des Tierarzneimittels pro 10 kg KGW
Hund: 20 – 50 mg Metamizol-Natrium/kg Körpergewicht, entsprechend 0,04 – 0,1 ml des Tierarzneimittels pro kg KGW
Die angegebenen Dosen sind Einzeldosen und können bei Bedarf im Abstand von 8 Stunden wiederholt werden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Keine.
Welche Wartezeit gilt für Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere?
| Essbare Gewebe: Schwein (i.v., i.m.): | 3 Tage | ||
| Rind (i.v., i.m.): | Tage | ||
| Pferd (i.v.): | 6 Tage | ||
| Milch: | Rind: | Stunden (2,5 Tage) |
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Welche Nebenwirkungen kann Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere beim Tier haben?
| Pferd, Rind, Schwein, Hund: | ||
| Sehr selten | Schmerz an der Injektionsstelle1; | |
| (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, | Gastrointestinale Reizung2, Blutung im Verdauungstrakt2; | |
| einschließlich Einzelfallberichte): | Niereninsuffizienz2; | |
| Erkrankung des Blutes und des Lymphsystems2,3; | ||
| Leukopenie2; | ||
| Allergische Reaktion2, Anaphylaxie; |
Bronchospasmus2,4.
1 Vorübergehend, nach intramuskulärer Verabreichung.
2 Eine langfristige und hochdosierte Verabreichung kann das Auftreten dieser Nebenwirkung begünstigen.
3 Blutbildveränderung.
4 bei disponierten Tieren
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5, 1200 Wien, Österreich
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at
Wie ist Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25 °C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/ Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Umkarton / dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Trübung, Ausflockung.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Vetalgin 500 mg/ml - Injektionslösung für Tiere
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Vetalgin 500 mg/ml Injektionslösung für Tiere
Zusammensetzung
| Jeder ml enthält: | ||
| Wirkstoff: | ||
| Metamizol-Natrium | 500 mg | |
| Sonstige Bestandteile: | ||
| Benzylalkohol | 30 mg |
Klare, farblose Injektionslösung.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Zulassungsnummer:
Z. Nr.: 7.118
Packungsgröße(n): 100 ml und 5 x 100 ml
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
07/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktangaben
Zulassungsinhaber und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: Intervet GesmbH
Siemensstraße 107 A-1210 Wien
Tel: + 43 (1)2568787
Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Intervet International GmbH
Feldstrasse 1A
85716 Unterschleißheim
Rezept- und apothekenpflichtig.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.





