Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Vanaproc 333 mg/g - Suspension zur intramammären Anwendung für Rinder Anwendungsgebiete Zur Behandlung von Euterentzündungen während der Laktationsperiode, die durch Benzylpenicillin-empfindliche grampositive Erreger verursacht werden (Streptokokken, Staphylokokken).
- Zulassungsinhaber
- Vana GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)
- ATC Code
- QJ51CE09
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Vanaproc 333 mg/g – Suspension zur intramammären Anwendung für Rinder angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Vanaproc 333 mg/g - Suspension zur intramammären Anwendung für Rinder
Anwendungsgebiete
Zur Behandlung von Euterentzündungen während der Laktationsperiode, die durch Benzylpenicillin-empfindliche grampositive Erreger verursacht werden (Streptokokken, Staphylokokken).
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Was ist vor der Einnahme von Vanaproc 333 mg/g – Suspension zur intramammären Anwendung für Rinder zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Penicilline, andere β-Lactam-Antibiotika, Procain oder einen der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Resistenzen gegen Penicilline.
Nicht anwenden bei Infektionen mit β-Laktamase/Penicillinase-bildenden Erregern.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Vanaproc 333 mg/g – Suspension zur intramammären Anwendung für Rinder angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zur intramammären Anwendung.
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Vor Gebrauch gut schütteln!
Den Inhalt eines Injektors (entspricht 3 g Benzylpenicillin-Procain 1 H2O) einmal täglich nach dem Melken in jedes erkrankte Euterviertel einbringen. Die Behandlungsdauer beträgt 1-3 Tage.
Je nach klinischem Erscheinungsbild kann zusätzlich eine parenterale Therapie erforderlich sein.
Unmittelbar vor der Behandlung ist das erkrankte Euterviertel gründlich auszumelken. Nach Reinigung und Desinfektion der Zitzen und der Zitzenkuppen wird der gesamte Inhalt eines Injektors pro erkranktem Euterviertel appliziert.
Sollte nach 2 Behandlungstagen keine deutliche Besserung des Krankheitszustandes eingetreten sein, so ist die Diagnose zu überprüfen und gegebenenfalls eine Therapieumstellung vorzunehmen.
Hinweise für die richtige Anwendung
Siehe Abschnitt 8.
| 10. Wartezeit | |
| Essbare Gewebe: | 5 Tage |
| Milch: | 5 Tage |
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Wie ist Vanaproc 333 mg/g – Suspension zur intramammären Anwendung für Rinder aufzubewahren?
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Im Kühlschrank lagern. (2°C – 8°C).
Den Injektor im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Weitere Informationen zu Vanaproc 333 mg/g – Suspension zur intramammären Anwendung für Rinder
Zusammensetzung
Ein Injektor (9 g Suspension) enthält:
Wirkstoff:
Procain-Benzylpenicillin 1 H2O 3 g
(entsprechend 1,83 g Benzylpenicillin,
entsprechend 3 000 000 I.E. Penicillin G)
Weiße, dickflüssige Suspension
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten
Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf den Ergebnissen einer Empfindlichkeitsprüfung der vom Tier isolierten Erreger beruhen. Ist dies nicht möglich, sollte die Behandlung auf Grundlage lokaler (regional, auf Bestandsebene) epidemiologischer Informationen über die Empfindlichkeit der Zielbakterien durchgeführt werden. Die unsachgemäße Anwendung des Tierarzneimittels kann bakterielle Resistenzen gegenüber den Wirkstoffen fördern und die Wirksamkeit herabsetzen. Amtliche, nationale und regionale Richtlinien zum Einsatz von Antibiotika sollten bei der Anwendung des Tierarzneimittels berücksichtigt werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Penicilline und Cephalosporine können nach Injektion, Inhalation, Einnahme oder Hautkontakt zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) führen. Bei Penicillin-Überempfindlichkeit ist eine Kreuzallergie gegen Cephalosporine möglich und umgekehrt. Gelegentlich kann es zu schwerwiegenden allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) kommen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Penicilline oder Cephalosporine sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
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Handhaben Sie dieses Tierarzneimittel sehr vorsichtig und vermeiden Sie den direkten Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut. Verwenden Sie bei der Anwendung des Tierarzneimittels Schutzhandschuhe. Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut oder den Augen, waschen Sie diese gründlich mit sauberem Wasser.
Sollten nach Kontakt mit dem Tierarzneimittel Symptome wie Hautausschlag auftreten, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Symptome wie Anschwellen des Gesichts, der Lippen oder Augenlider oder Atemnot sind ernstzunehmend und bedürfen einer sofortigen ärztlichen Behandlung.
Trächtigkeit und Laktation:
Das Tierarzneimittel ist zur Anwendung während der Laktation vorgesehen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Es besteht ein potentieller Antagonismus gegenüber Antibiotika und Chemotherapeutika mit rasch einsetzender bakteriostatischer Wirkung. Die Wirkung von Aminoglykosiden kann durch Penicilline verstärkt werden. Die Ausscheidung von Benzylpenicillin wird durch Phenylbutazon und Acetylsalicylsäure verlängert. Wasserlösliche Penicilline sind inkompatibel mit Metallionen, Aminosäuren, Ascorbinsäure, Heparin und dem Vitamin B-Komplex. Cholinesterasehemmer verzögern den Abbau von Procain.
Wesentliche Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
| 7. | Nebenwirkungen | |
| Rind (Kuh, laktierend) | ||
| Gelegentlich | Allergische Reaktion (Hautreaktion, Anaphylaxie)1 | |
| (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte | ||
| Tiere): |
1 Bei Auftreten einer allergischen Reaktion ist die Behandlung abzubrechen und eine symptomatische Therapie einzuleiten:
Bei Anaphylaxie: Epinephrin (Adrenalin) und Glukokortikoide i.v.
Bei allergischen Hautreaktionen: Antihistaminika und/oder Glukokortikoide
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, AT-1200 Wien
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at
Website: https://www.basg.gv.at/
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Z. Nr.: 8-00169
Packungsgrößen:
3
Umkarton mit 20 Injektoren aus Kunststoff zu je 9 g.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
02/2026
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar. (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Weitere Informationen
Rezept- und apothekenpflichtig.
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Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


