Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Stellamune Mycoplasma Emulsion zur Injektion für Schweine Anwendungsgebiete Aktive Immunisierung von Schweinen, um Lungenläsionen und Infektionsfolgen, verursacht durch Mycoplasma hyopneumoniae, zu reduzieren.
- Wirkstoff(e)
- Mycoplasma hyopneumoniae (inaktiviert)
- Zulassungsinhaber
- Elanco GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)
- ATC Code
- QI09AB13
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Stellamune Mycoplasma - Emulsion zur Injektion für Schweine angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Stellamune Mycoplasma Emulsion zur Injektion für Schweine
Anwendungsgebiete
Aktive Immunisierung von Schweinen, um Lungenläsionen und Infektionsfolgen, verursacht durch
Mycoplasma hyopneumoniae, zu reduzieren.
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Was ist vor der Einnahme von Stellamune Mycoplasma - Emulsion zur Injektion für Schweine zu beachten?
Gegenanzeigen
Keine.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. DE: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Stellamune Mycoplasma - Emulsion zur Injektion für Schweine angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Der Impfstoff ist vor Gebrauch auf Raumtemperatur zu bringen und gut zu schütteln.
Eine Impfdosis von 2,0 ml ist tief intramuskulär, in die seitliche Halsmuskulatur, unter aseptischen Bedingungen zu verabreichen.
Impfschema:
Ferkel: zweimalige Impfung
Erste Dosis: innerhalb der ersten Lebenswoche (ab 3. Lebenstag)
Zweite Dosis: beim Absetzen (3-5 Wochen nach der Geburt)
Hinweise für die richtige Anwendung
Impfstoff vor Gebrauch schütteln.
Nur sauberes und steriles Impfbesteck verwenden.
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Welche Nebenwirkungen hat Stellamune Mycoplasma - Emulsion zur Injektion für Schweine?
Schweine:
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):
Schwellung an der Injektionsstelle1, 2
Appetitlosigkeit2, erhöhte Temperatur1
Anaphylaktische oder allergische Reaktionen3 (z.B. Störung der Koordination, Kreislaufversagen, Atemnot, Atemfrequenzerhöhung, Muskelzittern, Erbrechen)
1 Geringfügig.
2 Vorübergehend.
3 Kann insbesondere nach der ersten Immunisierung auftreten. In diesen Fällen wird die Verabreichung von Adrenalin, Glukokortikoiden oder Antihistaminika empfohlen. Diese Reaktionen können insbesondere unbehandelt zu Todesfällen führen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
Deutschland
Webseite: https://www.vet-uaw.de
Österreich
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN E-mail: basg-v-phv@basg.gv.at,
Webseite: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Stellamune Mycoplasma - Emulsion zur Injektion für Schweine aufzubewahren?
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
Nicht einfrieren.
Vor Licht schützen.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett der Durchstechflasche angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 10 Stunden
Weitere Informationen zu Stellamune Mycoplasma - Emulsion zur Injektion für Schweine
Zusammensetzung
Eine Dosis (2 ml) enthält:
Wirkstoffe:
Mycoplasma hyopneumoniae, Stamm NL1042, inaktiviert: mind. 6 000 RE*
| *(=relative ELISA-Einheiten) | |
| Hilfsstoffe /Adjuvanzien: | |
| Drakeol 5 | 0,075 ml |
| Amphigenbase | 0,025 ml |
| Sonstige Bestandteile: | |
| Thiomersal | 0,185 mg |
Cremefarbene, durchscheinende Öl-in-Wasser-Emulsion.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Nur gesunde Tiere impfen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst)Injektion kann zu starken Schmerzen und Schwellungen führen, insbesondere eine Injektion in ein Gelenk oder den Finger. In seltenen Fällen kann dies zum Verlust des betroffenen Fingers führen, wenn er nicht umgehend ärztlich versorgt wird. Im Falle einer versehentlichen (Selbst-) Injektion dieses Tierarzneimittels ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate, selbst wenn nur geringe Mengen injiziert wurden, und zeigen Sie dem Arzt die Packungsbeilage. Sollten die Schmerzen länger als 12 Stunden nach der ärztlichen Untersuchung andauern, ziehen Sie erneut einen Arzt zu Rate.
Für den Arzt:
Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst-)Injektion selbst geringer Mengen dieses Tierarzneimittels kann starke Schwellungen verursachen, die unter Umständen zu ischämischen Nekrosen oder sogar dem Verlust eines Fingers führen können. Die Wunde soll UNVERZÜGLICH fachkundig chirurgisch versorgt werden. Eine frühzeitige Inzision und Spülung der Injektionsstelle kann erforderlich sein, insbesondere wenn Weichteile oder Sehnen betroffen sind
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit oder Laktation ist nicht belegt.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.
Überdosierung:
Nach Verabreichung einer doppelten Dosis wurden keine anderen als die unter Abschnitt „Nebenwirkungen“ beschriebenen Symptome beobachtet.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Zulassungsnummer(n):
AT: Z. Nr.: 8-20154
DE: Zul-Nr.: 145a/93
Packungsgrößen:
Kunststoffflaschen (HDPE) mit Chlorbutylstopfen und Aluminiumbördelkappe im Umkarton:
100 ml (50 Impfdosen)
250 ml (125 Impfdosen)
10 x 100 ml (10 x 50 Impfdosen)
4 x 250 ml (4 x 125 Impfdosen) (nur in Deutschland zugelassen)
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
07/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


