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Medikamente

Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder

Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder Anwendungsgebiet(e) Zur Behandlung von klinischen und subklinischen Mastitiden bei laktierenden Kühen, die durch Penicillin-empfindliche Staphylokokken und Streptokokken verursacht werden.

Zulassungsinhaber
Eurovet Animal Health BV
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)
ATC Code
QJ01CE90

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder

Anwendungsgebiet(e)

Zur Behandlung von klinischen und subklinischen Mastitiden bei laktierenden Kühen, die durch Penicillin-empfindliche Staphylokokken und Streptokokken verursacht werden.

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Was ist vor der Einnahme von Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Nicht intravenös anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Nur zur intramuskulären Anwendung, bevorzugt in die seitliche Halsmuskulatur. Abwechselnd auf der rechten bzw. auf der linken Halsseite verabreichen.

Verabreichung von 10-15 mg Penethamathydroiodid pro kg Körpergewicht pro Tag, einmal täglich an 3 aufeinanderfolgenden Tagen, entsprechend 2,5-3,75 ml des Tierarzneimittels pro 100 kg Körpergewicht pro Tag, einmal täglich an 3 aufeinanderfolgenden Tagen.

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor Gebrauch gut schütteln.

Unterdosierung vermeiden. Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.

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Welche Nebenwirkungen hat Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder?

Rind (laktierende Kühe):

Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): Urtikaria, anaphylaktischer Schocka, Toda. Sensibilisierung gegenüber Penicillinen.

Unbestimmte Häufigkeit (kann anhand der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): Hautreaktionen (leicht), wie Dermatitis.

a Anaphylaktischer Schock kann tödlich sein, sehr selten

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, über das elektronische Veterinär-Meldeformular auf der Internetseite (https://www.basg.gv.at), per E-mail (basg-v-phv@basg.gv.at) oder per Post melden.

Wie ist Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Unter 30 °C lagern.

Aufrecht lagern.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage.

Weitere Informationen zu Revozyn RTU 400 mg/ml Injektionssuspension für Rinder

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:

Wirkstoff:

308,8 mg Penethamat entsprechend 400 mg Penethamathydroiodid

Weiße bis gelblich-weiße, ölige Suspension.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Bei Staphylokokken und Streptokokken wurde eine Kreuzresistenz zwischen Benzylpenicillin und Penicillinen und Beta-Lactam-Antibiotika nachgewiesen. Der Einsatz von Benzylpenicillin sollte sorgfältig abgewogen werden, wenn bei Empfindlichkeitstests eine Resistenz gegen Penicilline oder Beta-Lactam-Antibiotika festgestellt wurde, da seine Wirksamkeit verringert sein kann.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Identifizierung und Empfindlichkeitsprüfung der Zielerreger basieren. Wenn dies nicht möglich ist, sollte die Therapie auf epidemiologischen Informationen und Kenntnissen über die Empfindlichkeit der Zielerreger auf Betriebsebene oder auf lokaler/regionaler Ebene beruhen.

Die Verwendung des Tierarzneimittels sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen, nationalen und regionalen Richtlinien zum Einsatz von Antibiotika erfolgen.

Die Verfütterung von Sperrmilch an Kälber, die Rückstände von Penicillin enthält, sollte bis zum Ende der Milchwartezeit (außer während der Kolostralphase) vermieden werden, da dies zu einer Selektion antimikrobiell resistenter Bakterien (z. B. ESBL) in der Darmflora des Kalbes führen und die fäkale Ausscheidung dieser Bakterien erhöhen könnte.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Das Tierarzneimittel kann Sensibilisierung und Kontaktdermatitis verursachen.

Eine Überempfindlichkeit gegenüber Penicillinen kann zu Kreuzreaktionen mit Cephalosporinen führen und umgekehrt. Allergische Reaktionen gegenüber diesen Substanzen können gelegentlich schwerwiegend sein.

Dieses Tierarzneimittel ist mit großer Sorgfalt zu handhaben, um direkten Hautkontakt oder Selbstinjektion zu vermeiden.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Penicillin sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus Schutzhandschuhen tragen.

Nach der Anwendung Hände waschen.

Bei versehentlichem Hautkontakt sofort mit reichlich Wasser abwaschen. Falls nach erfolgtem Kontakt Symptome wie Hautausschlag auftreten, oder nach versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Ein Anschwellen des Gesichtes, der Lippen oder der Augen sowie Atembeschwerden sind schwerwiegendere Symptome, die einer dringenden ärztlichen Behandlung bedürfen.

Trächtigkeit und Laktation:

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Das Tierarzneimittel sollte nicht gleichzeitig mit bakteriostatisch wirkenden Antibiotika verabreicht werden.

Überdosierung:

Nach Überdosierung sind keine anderen Nebenwirkungen zu erwarten als die im Abschnitt „Nebenwirkungen“ genannten Reaktionen.

Besondere Anwendungsbeschränkungen und besondere Anwendungsbedingungen: Nicht zutreffend.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z.Nr.: 838231

Kartonschachtel mit 1 x 50 ml Fläschchen.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

02/2023

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Weitere Informationen

AT: Rezept- und apothekenpflichtig.

AT: Mitvertreiber:

Siehe Abschnitt „Kontaktangaben: Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen“.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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