Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen) 2. Zusammensetzung Jeder ml enthält: Wirkstoffe: Marbofloxacin 100 mg Sonstige Bestandteile: Natriumedetat 0,10 mg 3-Sulfanylpropan-1,2-diol 1 mg Metacresol 2 mg Klare, grünlich gelbe bis bräunlich gelbe Lösung.
- Wirkstoff(e)
- Marbofloxacin
- Zulassungsinhaber
- Krka
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QJ01MA93
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen) angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen)
| 2. | Zusammensetzung | ||
| Jeder ml enthält: | |||
| Wirkstoffe: | |||
| Marbofloxacin | 100 mg | ||
| Sonstige Bestandteile: | |||
| Natriumedetat | 0,10 mg | ||
| 3-Sulfanylpropan-1,2-diol | 1 mg | ||
| Metacresol | 2 mg |
Klare, grünlich gelbe bis bräunlich gelbe Lösung.
Anwendungsgebiete
Rind
Zur Behandlung von Atemwegsinfektionen, die durch Marbofloxacin-empfindliche Stämme von
Pasteurella multocida, Mannheimia haemolytica und Mycoplasma bovis verursacht werden.
Zur Behandlung akuter Mastitiden, die durch Marbofloxacin-empfindliche Stämme von Escherichia coli während der Laktation verursacht werden.
Sau
Zur Behandlung des durch Marbofloxacin-empfindliche Erreger verursachten Mastitis-Metritis- Agalaktie-Syndroms.
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Was ist vor der Einnahme von Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen) zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Chinolone oder einen der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Resistenz gegen andere Fluorchinolone (Kreuzresistenz).
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen) angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Rind: intramuskuläre Verabreichung (i.m.), subkutane Verabreichung (s.c.), intravenöse Verabreichung (i.v.)
Schwein (Sau): intramuskuläre Verabreichung (i.m.)
Die empfohlene Dosis beträgt 2 mg Marbofloxacin/kg Körpergewicht/Tag (1 ml des Tierarzneimittels/50 kg Körpergewicht) als Einmalinjektion täglich intramuskulär, subkutan oder intravenös bei Rindern und intramuskulär bei Schweinen.
Die Behandlungsdauer beträgt bei Schweinen 3 Tage und bei Rindern 3 bis 5 Tage.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Bei Rindern erwies sich die subkutane Verabreichung als lokal besser verträglich als die intramuskuläre Verabreichung. Daher wird die subkutane Verabreichung bei schweren Rindern empfohlen.
Zur Verringerung des Risikos der partikulären Kontaminierung des Tierarzneimittels wird der Einsatz einer abnehmbaren Nadel empfohlen, um die Anzahl der Einstiche in das Septum zu verringern.
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Welche Nebenwirkungen hat Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen)?
Rind und Schwein (Sau):
Unbestimmte Häufigkeit
(Kann auf Basis der vorhandenen Daten nicht geschätzt werden):
Reaktion an der Injektionsstelle1 (z. B. Schwellung der Injektionsstelle2, Schmerzen an der Injektionsstelle2, Entzündung der Injektionsstelle2)
1Vorübergehend.
2Kann mindestens 12 Tage nach der intramuskulären Injektion fortbestehen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem {Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/} melden.
Wie ist Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen) aufzubewahren?
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Nicht einfrieren.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage.
Weitere Informationen zu Quiflor 100 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine (Sauen)
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind die offiziellen und örtlichen Richtlinien über den Einsatz von Antibiotika zu beachten.
Fluorchinolone sollten der Behandlung klinischer Erkrankungen vorbehalten bleiben, die auf andere Klassen von Antibiotika unzureichend angesprochen haben bzw. bei denen mit einem unzureichenden Ansprechen zu rechnen ist.
Fluorchinolone sollten möglichst nur nach erfolgter Empfindlichkeitsprüfung angewendet werden. Eine von den Vorgaben in der Fachinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Prävalenz von Bakterien, die gegen Fluorchinolone resistent sind, erhöhen und die Wirksamkeit von Behandlungen mit anderen Chinolonen infolge möglicher Kreuzresistenzen vermindern.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen (Fluor)Chinolone sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Kontakt von Haut und Augen mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Im Fall eines versehentlichen Verschüttens auf Haut oder Augen, die betroffene Bereiche mit viel Wasser abspülen. Versehentliche Selbstinjektion vermeiden, da dies lokale Irritationen hervorrufen kann. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Nach der Anwendung Hände waschen.
Trächtigkeit und Laktation:
Studien an Labortieren (Ratten, Kaninchen) ergaben keine Hinweise auf Marbofloxacin-bedingte teratogene, embryotoxische oder maternotoxische Wirkungen.
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels wurde für tragende Kühe sowie für Saugferkel und Saugkälber nach Anwendung bei Kühen und Sauen nachgewiesen.
Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.
Nach der Anwendung bei Kühen während der Laktation ist der Abschnitt „Wartezeiten“ zu beachten.
Überdosierung:
Nach Verabreichung des Dreifachen der empfohlenen Dosis wurden keine Zeichen einer Überdosierung beobachtet.
Klinische Anzeichen einer Überdosierung von Marbofloxacin sind akute neurologische Störungen. Diese sollten symptomatisch behandelt werden.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Z.Nr.:8-00981
Packungsgrößen
Glasflaschen mit 50 ml, 100 ml und 250 ml Injektionslösung in einer Packung.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
08/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


