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Das Wichtigste in Kürze
Lokalanästhesie mit langanhaltender anästhetischer Wirkung. Infiltrationsanästhesie und Perineuralanästhesie (siehe Abschnitt Besondere Warnhinweise).
- Zieltierarten
- Pferd, Rind, Schwein und Schaf.
- Wartezeit
- Pferde, Rinder und Schafe: Essbare Gewebe: Null Tage Milch: Null Stunden Schweine: Essbare Gewebe: Null Tage
- Wirkstoff(e)
- Procain
- Zulassungsinhaber
- Fatro S.p.A.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QN01BA52
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe bei Tieren angewendet?
Lokalanästhesie mit langanhaltender anästhetischer Wirkung.
Infiltrationsanästhesie und Perineuralanästhesie (siehe Abschnitt Besondere Warnhinweise).
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Für welche Tiere ist Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe zugelassen?
Pferd, Rind, Schwein und Schaf.
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei:
- Tieren im Schockzustand.
- Tieren mit Herzkreislaufproblemen.
- Tieren, die mit Sulfonamiden behandelt werden.
- Tieren, die mit Phenothiazin behandelt werden (siehe Abschnitt Besondere Warnhinweise).
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Überempfindlichkeit gegenber Anästhetika der Ester-Untergrup pe oder bei mlichen allergischen Kreuzreaktionen gegenber p-Aminobenzoesäure und Sulf onamiden.
Nicht anwenden:
- zusammen mit flhtigen Anästhetika auf Cyclopropan- oder Halotha nbasis anwenden (siehe Abschnitt Besondere Warnhinweise).
- in arteriellen Endgebieten (Ohren, Schwanz, Penis etc.), da durch den Zusatz von Epinephrin (Substanz mit gefäßverengenden Eigenschaften) das Risiko einer Gewebsnekrose durch vollständigen Durchblutungsstillstand besteht.
- intravenoder intraartikulär.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Keine.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen fdie sichere Anwendung bei den Zieltiera rten:
Aufgrund lokaler Gewebeschäden kann die Lokalanästhesie von Wunden oder Abszessen schwierig sein. Die Lokalanästhesie sollte bei Umgebungstemperatur durchgef rt werden. Bei heren Temperaturen steigt das Risiko toxischer Reaktionen aufgrund der grßer en Resorption von Procain. Wie auch bei anderen Lokalanästhetika, die Procain enthalten, sollte das Tierarzneimittel bei Tieren mit Epilepsie oder Veränderungen der Atem- oder Nierenfunktion mit Vorsicht angewendet werden. Wird das Tierarzneimittel nahe Wundrändern injiziert, kann es zu Nekrose an den Wundrändern fen.
Das Tierarzneimittel sollte aufgrund des Risikos einer digitalen Ischämie nur mit Vorsicht an den unteren Extremitäten eingesetzt werden.
Mit Vorsicht bei Pferden anzuwenden, da das Risiko besteht, dass sich das Fell an der Injektionsstelle permanent weiß verfärbt.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen fden Anwender :
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenber Epinephr in, Procain oder anderen Lokalanästhetika vom Ester-Typ oder gegenber Derivaten der p-Aminob enzoesäure oder Sulfonamiden sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Das Tierarzneimittel kann die Haut, Augen und Schleimhäute reizen. Direkten Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Bei versehentlichen Spritzern auf die Haut oder in die Augen umgehend mit viel Wasser splen. Bei Reizung ist unverzlich ein Arzt zu Rat e zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Versehentliche Selbstinjektion kann kardiorespiratorische und/oder zentralnerve Wirkungen hervorrufen. Es ist sorgsam darauf zu achten, eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzlich ein Arzt zu Rate zu z iehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Nicht selbst fahren.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt. Procain passiert die Plazentabarriere und wird bei laktierenden Tieren mit der Milch ausgeschieden. Nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt anwenden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Procain hemmt die Wirkung der Sulfonamide aufgrund der Biotransformation in p- Aminobenzoesäure, ein Sulfonamidantagonist. Procain verlängert die Wirkung von
Muskelrelaxantien. Procain verstärkt die Wirkung von Antiarrhythmika, z.B. Procainamid. Epinephrin verstärkt die Wirkung von analgetisch wirksamen Anästhetika auf das Herz.
Nicht gleichzeitig mit flchtigen Anästhetika auf Cyclopropan- ode r Halothanbasis verwenden, da sie die kardiale Empfindlichkeit gegenber Epinephrin (einem Sympathomi metikum) erhen und zu
| Herzrhythmusstrungen fhren knen. Aufgrund dieser Interaktionen kann der | Tierarzt die Dosis | |
| anpassen und sollte die Wirkung auf | das Tier sorgfältig berwachen. |
Nicht zusammen mit anderen Sympathomimetika anwenden, da dies die toxischen Wirkungen verstärken kann. Bei gemeinsamer Anwendung von Epinephrin mit wehenanregenden Mitteln kann es zu Hypertonie kommen. Bei gemeinsamer Anwendung von Epinephrin mit Digitalisglykosiden (wie Digoxin) kann das Arrhythmie-Risiko steigen. Bestimmte Antihistaminika (wie Chlorpheniramin)
kn die Wirkung von Epinephrin verstärken.
Überdosierung:
Die Symptome in Zusammenhang mit einer Überdosierung entsprechen denen, die nach versehentlicher intravaskulärer Injektion auftreten, wie in Abschnitt Nebenwirkungen beschrieben.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgefhrt wurden, darf dieses Ti erarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe dosiert und angewendet?
Subkutane und perineurale Anwendung.
Lokalanästhesie oder Infiltrationsanästhesie: in die Subkutis oder um den betroffenen Bereich injizieren. 2,5-10 ml des Tierarzneimittels/Tier (entspricht 100-400 mg Procainhydrochlorid + 0,09- 0,36 mg Epinephrinhydrogentartrat).
Perineuralanästhesie: nahe dem Nervenast injizieren. 5-10 ml des Tierarzneimittels/Tier (entspricht 200-400 mg Procainhydrochlorid + 0,18-0,36 mg Epinephrinhydrogentartrat).
F Blockaden der unteren Extremitäten beim Pferd sollte die Appl ikationsmenge auf zwei oder mehrere Injektionsstellen, abhängig von der Dosis, verteilt werden. Siehe auch Abschnitt Besondere Warnhinweise.
Der Gummistopfen der Durchstechflasche kann bis zu 20 Mal durchstochen werden.
9. Hinweise fie richtige Anwendung
Nicht intravaskulär oder intraartikulär verabreichen.
Um eine versehentliche intravaskuläre Applikation zu vermeiden, ist die korrekte Platzierung der Kanle vor dem Injizieren durch Aspirieren zu pren.
Welche Wartezeit gilt für Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe?
Pferde, Rinder und Schafe:
Essbare Gewebe: Null Tage
Milch: Null Stunden
Schweine:
Essbare Gewebe: Null Tage
Welche Nebenwirkungen kann Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe beim Tier haben?
| Pferd, Rind, Schwein und Schaf. | |||
| Häufig | Allergische Reaktiona | ||
| (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte | |||
| Tiere): | |||
| Selten | Anaphylaktische Reaktion (schwere allergische | ||
| (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte | Reaktionen) b | ||
| Tiere): | |||
| Sehr selten | Hypotension (niedriger Blutdruck) | ||
| (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, | Agitationc, Tremorc, Krämpfec | ||
| einschließlich Einzelfallberichte): | Tachycardie (schnelle Herzfrequenz) | d | |
| Unbestimmte Häufigkeit | Überempfindlichkeitsreaktione | ||
| (kann anhand der verfbaren Daten | Unruhef, Tremorf, Krämpfef, Depressionf, Todf,g | ||
| nicht bestimmt werden): | |||
a sollte mit Antihistaminika und Corticoiden behandelt werden b sollte mit Epinephrin behandelt werden
c vor allem beim Pferd knnen nach der Anwendung von Procain Erregu ngserscheinungen des ZNS beobachtet werden
d verursacht durch Epinephrin
e bei Lokalanästhetika der Ester-Gruppe
f bei einer versehentlichen intravaskulären Injektion kann es zu einer Erregung des zentralen Nervensystems kommen. Kurzfristig wirkende Barbiturate sollten verabreicht werden sowie Mittel zur Ansäuerung des Harns, um die renale Ausscheidung zu untersttzen.
g in Folge von Atemstillstand
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermglicht die kontinui erliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeft sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder f alls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie knen Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den rtlichen Vertret er des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder be r Ihr nationales Meldesystem melden:
AT: Bundesamt f Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich fKinder aufbewahren. Nicht ber 25°C lagern.
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schzen.
Sie drfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton a ngegebenen Verfalldatum nach dem "EXP" nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen des Behältnisses: 28 Tage.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen fie Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht ber das Abwasser oder den Haushaltsabf all entsorgt werden.
| Nutzen Sie Rcknahmesysteme fdie Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneim | ittel oder daraus | |
| entstandener Abfälle nach den rtlichen Vorschriften und die fr das be | treffende Tierarzneimittel | |
| geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz. | ||
| Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benigte A | rzneimittel zu entsorgen sind. |
Weitere Informationen zu Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslösung für Pferde, Rinder, Schweine und Schafe
Bezeichnung des Tierarzneimittels
| Pronestesic 40 mg/ml + 0,036 mg/ml Injektionslung fPferde, Rinder, Schw | eine und Schafe | ||
| 2. | Zusammensetzung | ||
| Jeder ml enthält: | |||
| Wirkstoffe: | |||
| Procainhydrochlorid | 40 mg | ||
| (entsprechend 34,65 mg Procain) | |||
| Epinephrinhydrogentartrat | 0,036 mg | ||
| (entsprechend 0,02 mg Epinephrin) | |||
| Sonstige Bestandteile: | |||
| Natriummetabisulfit (E223) | 1 mg | ||
| Natriummethyl-4-hydroxybenzoat (E219) | 1,15 mg | ||
| Natriumedetat | 0,1 mg |
Klare, farblose Lung, frei von sichtbaren Partikeln.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgr
Z. Nr.: 836934
Packungsgren:
Faltkarton mit 1 Durchstechflasche mit 50 ml
| Faltkarton mit 1 Durchstechflasche mit 100 ml | |
| Faltkarton mit 1 Durchstechflasche mit 250 ml | |
| Faltkarton mit 10 Durchstechflaschen mit 100 ml | |
| Es werden mlicherweise nicht alle Packungsgren in Verkehr gebrac | ht. |
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
11/2024
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfbar ( https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktangaben
Zulassungsinhaber und fdie Chargenfreigabe verantwortlicher Hers teller:
FATRO S.p.A.
Via Emilia, 285
40064 Ozzano Emilia (Bologna)
ITALIEN
Lokaler Vertreter (Vertrieb) und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
PRO ZOON Pharma GmbH Karl-Schnherr-Straße 3 A-4600 Wels
+43 7242 28333
| Falls weitere Informationen ber das Tierarzneimittel gewcht werden, s | etzen Sie sich bitte mit dem | |
| tlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung. | ||
| 17. | Weitere Informationen |
Rezept- und apothekenpflichtig.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



