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Medikamente

Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde

  • Tierarzneimittel
  • Rezeptpflichtig
Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Befall mit adulten Stadien von Spulwürmern, besonders Askariden (Parascaris equorum), kleinen Strongyliden (Cyathostomum spp., Triodontophorus spp.) und großen Strongyliden (Strongylus edentatus, Strongylus equinus, Strongylus vulgaris), dem Pfriemenschwanz / Madenwurm (Oxyuris equi) und dem Bandwurm (Anoplocephala perfoliata) bei Pferden, Ponys und Fohlen.

Zieltierarten
Pferde, Ponys und Fohlen (älter als 8 Wochen).
Wartezeit
Pferd: Essbare Gewebe: 0 Tage Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Zulassungsinhaber
Le Vet. Beheer B.V.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschränkt)
ATC Code
QP52AF02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde bei Tieren angewendet?

Befall mit adulten Stadien von Spulwürmern, besonders Askariden (Parascaris equorum), kleinen Strongyliden (Cyathostomum spp., Triodontophorus spp.) und großen

Strongyliden (Strongylus edentatus, Strongylus equinus, Strongylus vulgaris), dem Pfriemenschwanz / Madenwurm (Oxyuris equi) und dem Bandwurm (Anoplocephala perfoliata) bei Pferden, Ponys und Fohlen.

Gegen Anoplocephala perfoliataist Pyrantelembonat nur teilweise wirksam.

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Für welche Tiere ist Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde zugelassen?

Pferde, Ponys und Fohlen (älter als 8 Wochen).

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart

Eine Behandlung gegen Bandwurmbefall sollte nur vorgenommen werden, wenn eine entsprechende Diagnose vorliegt. Über Resistenz gegen Pyrantelembonat wurde bei

Cyathostomumsppdes Pferdes berichtet. Daher sollte sich auf nationaler Ebene

(regional, betrieblich) die Anwendung dieses Tierarzneimittels auf epidemiologische

Erhebungen zur Empfindlichkeit von Cyathostomum spp., sowie auf

Expertenempfehlungen zur Eindämmung weiterer Anthelminthika-Resistenzen stützen.

Besondere Sorgfalt sollte auf die Vermeidung nachfolgend aufgeführter

Vorgehensweisen verwendet werden, da sie das Risiko der Entwicklung von Resistenzen erhöhen und schließlich zu einer nicht wirksamen Therapie beitragen können.

• Zu häufige und wiederholte Anwendung von Anthelminthika einer Substanzklasse über einen längeren Zeitraum hinweg.

• Zu niedrige Dosierung aufgrund eines unterschätzten Körpergewichtes, falscher Verabreichung des Tierarzneimittels oder mangelhafter Einstellung der

Dosierungsvorrichtung (falls zutreffend).

Beiklinischen Fällen mit Verdacht auf Resistenzen gegen Anthelminthika sollten geeignete weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden (z.B.

Eizahlreduktionstest). Wenn die Testergebisse den Verdacht auf Resistenz gegen ein bestimmtes Anthelminthikum erhärten, sollte ein Anthelminthikum einer anderen Substanzklasse mit einem anderen Wirkmechanismus gewählt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Eine Überempfindlichkeit und Kontaktdermatitis kann nicht ausgeschlossen werden. Der direkte Hautkontakt ist zu vermeiden.

Geeignete Schutzhandschuhe tragen.

Anwendung während der Trächtigkeit oder Laktation

Die Anwendung während der Trächtigkeit und Laktation ist möglich.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben sollte nicht gleichzeitig mit Tierarzneimitteln, die Levamisol, Piperazin oder Cholinesteraseinhibitoren (z.B. Organophosphate) enthalten, angewendet werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich

Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben wird bis zum Fünffachen der empfohlenen therapeutischen Dosis zur Behandlung gegen Nematoden gut vertragen. Anzeichen einer Überdosierung sind Speichelfluss, Muskelzittern, Tachypnoe, Dyspnoe, Ataxie, Tremor oder Krämpfe.

Atropin kann als Antidot gegeben werden.

Inkompatibilitäten

Keine bekannt.

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Wie wird Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde dosiert und angewendet?

Verabreichung

Zum Eingeben.

Das Tierarzneimittel ist ausschließlich für Pferde zur einmaligen oralen Anwendung vorgesehen.

  1. Zur Behandlung gegen große und kleine Strongyliden, Spulwürmer und dem Pfriemenschwanz/Madenwurm beträgt die Dosis 19 mg Pyrantelembonat pro kg Körpergewicht. Eine Applikationsspritze ist ausreichend für 700 oder 1200 kg
    Körpergewicht (siehe Markierungen auf dem Applikator). Der Stempel der
    Applikationsspritze ist in Markierungen unterteilt. Jede Markierung entspricht einer Dosis für 50 kg Körpergewicht.
  2. Zur Behandlung gegen Bandwürmern beträgt die Dosis 38 mg

Pyrantelembonat pro kg Körpergewicht. Eine Applikationspritze ist ausreichend für 350 oder 600 kg Körpergewicht (siehe Markierungen auf dem Applikator). Der Stempel der Applikationsspritze ist in Markierungen unterteilt. Zwei Markierungen entsprechen einer Dosis für 50 kg Körpergewicht.

Welche Wartezeit gilt für Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde?

Pferd:

Essbare Gewebe: 0 Tage

Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.

Welche Nebenwirkungen kann Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde beim Tier haben?

Keine bekannt.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Wie ist Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.

Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren. Vor Frost schützen.

Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 1 Monat

Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen

Verfalldatums nicht mehr verwenden.

Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

Weitere Informationen zu Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde

Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Zulassungsinhaber:

Le Vet Beheer B.V.

Wilgenweg 7

3421 TV Oudewater

Niederlande

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

Feramed B.V.

Veemweg 1

3771 MT Barneveld Niederlande

Vertrieb:

Dechra Veterinary Products GmbH Österreich

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Nematel-P 439 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde

Wirkstoff: Pyrantelembonat

Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile

1 g Paste enthält:

Wirkstoff(e):

Pyrantelembonat 439 mg (entsprechend 152,2 mg Pyrantel)

Sonstige Bestandteile, deren Kenntnis für eine zweckgemäße Verabreichung des Mittels erforderlich ist:

Methyl-4-hydroxybenzoat (E218) 1,0 mg Propyl-4-hydroxybenzoat (E216) 0,3 mg Polysorbat 80 (E433)

Hochdisperses Siliciumdioxid (wasserfrei) (E551) Maisöl

Beschreibung:

Gelbe, viskose, ölige Paste.

Genehmigungsdatum der Packungsbeilage

März 2013

Weitere Angaben

Art und Beschaffenheit des Behältnisses:

Eine Mehrdosen-Applikationsspritze aus Polyethylen mit einstellbarem Dosierring und einer Polyethylen-Verschlusskappe in einem Karton verpackt. Jede Applikationsspritze enthält 30,33 oder 52 g Paste.

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.

Z. Nr.: 8-00607

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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