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Medikamente

Myfortic 360 mg - magensaftresistente Tabletten

Myfortic 360 mg - magensaftresistente Tabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Myfortic enthält eine Substanz mit der Bezeichnung Mycophenolsäure. Diese gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Immunsuppressiva bezeichnet werden. Myfortic wird angewendet, um die Abstoßung einer transplantierten Niere durch das körpereigene Immunsystem zu verhindern.

Wirkstoff(e)
Mycophenolsäure
Zulassungsinhaber
Orifarm GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
L04AA06

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Myfortic 360 mg - magensaftresistente Tabletten angewendet?

Myfortic enthält eine Substanz mit der Bezeichnung Mycophenolsäure. Diese gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Immunsuppressiva bezeichnet werden.

Myfortic wird angewendet, um die Abstoßung einer transplantierten Niere durch das körpereigene Immunsystem zu verhindern. Es wird gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet, die Ciclosporin und Kortikosteroide enthalten.

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Was ist vor der Einnahme von Myfortic 360 mg - magensaftresistente Tabletten zu beachten?

Mycophenolat verursacht Geburtsfehler und Missbildungen. Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, müssen Sie vor Beginn der Behandlung einen negativen Schwangerschaftstest vorweisen und die Anweisungen Ihres Arztes zur Empfängnisverhütung befolgen.

Ihr Arzt wird mit Ihnen sprechen und Ihnen schriftliches Informationsmaterial aushändigen, vor allem zu den Efekten von Mycophenolat auf ungeborene Babys. Lesen Sie diese

Informationen aufmerksam durch und folgen Sie den Anweisungen. Wenn Sie die Anweisungen nicht vollumfänglich verstehen, bitten Sie Ihren Arzt ihnen diese noch einmal zu erklären bevor Sie Mycophenolat einnehmen. Entnehmen Sie weitere Informationen hierzu in diesem Abschnitt unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ und „Schwangerschaft und Stillzeit“.

Myfortic darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Mycophenolsäure, Natrium-Mycophenolat, Mycophenolat-Mofetil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (aufgeführt in Abschnitt 6).
  • wenn Sie eine Frau sind, die schwanger sein könnte und keinen negativen Schwangerschaftstest vor Ihrer ersten Verschreibung vorgelegt haben, da Mycophenolat Geburtsfehler und Missbildungen verursacht.
  • wenn Sie schwanger sind, beabsichtigen schwanger zu werden oder vermuten schwanger zu sein.
  • wenn Sie keine efektive Empfängnisverhütung anwenden (siehe Verhütung bei Frauen und
    Männern).
  • wenn Sie stillen (siehe auch „Schwangerschaft und Stillzeit“)

Wenn einer der oberen Punkte auf Sie zutrift, informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Myfortic nicht ein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Myfortic einnehmen:

  • wenn Sie schwere Verdauungsprobleme, z. B. Magengeschwüre, haben oder jemals hatten.
  • wenn Sie einen seltenen, erblichen Mangel des Enzyms Hypoxanthin-Guanin-Phosphoribosyl-

Transferase (HGPRT) haben, wie z. B. das Lesch-Nyhan- oder das Kelley-Seegmiller-Syndrom. Sie sollten sich über Folgendes bewusst sein:

Myfortic setzt den hauteigenen Schutz gegen Sonnenlicht herab. Dadurch ist das Risiko für

Hautkrebs erhöht. Sie sollten sich nur begrenzt Sonnen- und ultraviolettem (UV) Licht aussetzen,

indem Sie exponierte Hautregionen so gut wie möglich bedecken und regelmäßig Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie sich vor der

Sonne schützen können.

Wenn Sie bereits eine Hepatitis B oder C-Infektion hatten, kann Myfortic das Risiko des Auftretens dieser beiden Krankheiten erhöhen. Ihr Arzt soll Blutuntersuchungen durchführen und Sie auf Symptome dieser Krankheiten untersuchen. Wenn Sie irgendein Symptom (gelbe Färbung der Haut und Augen, Übelkeit, Appetitverlust, dunkler Urin) selbst feststellen, sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren.

Wenn bei Ihnen ein persistierender Husten auftritt oder Sie atemlos sind, vor allem wenn Sie andere Immunsuppressiva einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt sofort informieren.

Ihr Arzt kann Ihre Antikörperspiegel im Blut während der Therapie mit Myfortic untersuchen, besonders wenn die Infektionen wieder auftreten, vor allem wenn Sie andere

  • Säurehemmer, die Magnesium oder Alu
  • Arzneimittel zur Behandlung von Virusi

Sie sollten Ihrem Arzt auch mitteilen, wen

Sie dürfen während der Behandlung mit Behandlung kein Blut spenden.

Männer dürfen während der Behandlu Ende der Behandlung keinen Samen spen

Einnahme von Myfortic zusammen mit Myfortic kann mit oder ohne Nahrungsm ob Sie Ihre Tabletten mit oder ohne Nahru auf diese Weise einnehmen. Dadurch stelle Ihres Arzneimittels in Ihren Körper aufneh

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpla Wenn Sie schwanger sind oder stillen, glau fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um wird mit Ihnen die Risiken im Fall einer S Sie zur Verhinderung einer Abstoßung Ihr

  • Sie planen, schwanger zu werden.
  • Ihre Periode ausbleibt oder wenn Sie gla unregelmäßige Blutungen haben, oder w
  • Sie Sex haben ohne eine wirksame Verh

Wenn Sie während der Behandlung mit unverzüglich informieren. Aber nehmen S

Schwangerschaft Mycophenolat verursacht eine sehr ho

Missbildungsrate (23 – 27 %) im

Missbildungen der Ohren, der Augen, des Finger, des Herzens, der Speiseröhre (Rö und des Nervensystems (z. B. Spina Biid vollständig entwickelt sind), berichtet. Ihr

sein.

Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alt test vorweisen, bevor Sie die Behand Arztes zur Schwangerschaftsverhütu Schwangerschaftstest fordern, um sicherzu sind.

Stillzeit Nehmen Sie Myfortic nicht ein, wenn Sie st in die Muttermilch übergehen können.

Schwangerschaftsverhütung bei Frauen Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alte Methoden zur Schwangerschaftsverhütung

  • Bevor Sie mit der Behandlung beginnen
  • Während Ihrer gesamten Behandlung m
  • Über 6 Wochen nach Absetzen von Myf

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Schwangerschaftsverhütung. Dies wird Sie vorzugsweise zwei Formen der Emp Schwangerschaft zu verringern. Kontaktie dass Ihre Methode der Schwangerschafts haben, Ihre Pille zur Verhütung der Schwa

Sie sind eine Frau, die nicht schwanger zutrift:

  • Sie sind postmenopausal, d. h. mindest Jahr zurück (wenn Ihre Periode ausgeb unterzogen haben, besteht immer noch
  • Ihre Eileiter und beide Eierstöcke wurd
  • Ihre Gebärmutter (Uterus) wurde operat
  • Ihre Eierstöcke sind nicht mehr funktio einen Facharzt für Gynäkologie bestätig
  • Sie wurden mit einer der folgenden,

Eintreten einer Schwangerschaft a oder Uterusagenesie

- Sie sind ein Kind oder Teenager, dessen

Schwangerschaftsverhütung bei Männe Die verfügbaren Daten deuten nicht dara Fehlgeburten besteht, wenn der Vater Myc ausgeschlossen werden. Als Vorsichtsma

Wie ist Myfortic einzunehmen? Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser ein.

Die Tabletten dürfen nicht zerbrochen oder zerstoßen werden.

Nehmen Sie keine zerbrochenen oder zersplitterten Tabletten ein.

Die Behandlung wird fortgesetzt solange Sie eine Immunsuppression benötigen, um die Abstoßung des Transplantats durch Ihren Körper zu verhindern.

Wenn Sie eine größere Menge Myfortic eingenommen haben als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge Myfortic eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn jemand anderes Ihre Tabletten eingenommen hat, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder begeben Sie sich umgehend in ein Krankenhaus. Medizinische Beobachtung kann notwendig sein. Bringen Sie Ihre Tabletten mit und zeigen Sie diese Ihrem Arzt oder dem Krankenhauspersonal. Sollten Sie keine Tabletten mehr haben, bringen Sie die leere Verpackung mit.

Wenn Sie die Einnahme von Myfortic vergessen haben Wenn Sie eine Einnahme von Myfortic vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie sich daran erinnern ein, es sei denn, es ist schon fast Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie dann die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Myfortic abbrechen Brechen Sie die Einnahme von Myfortic nicht ab, außer Ihr Arzt gibt Ihnen die Anweisung dazu. Wenn Sie aufhören Myfortic zu nehmen, kann sich das Risiko erhöhen, dass Ihr Körper Ihr Nierentransplantat abstößt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Myfortic 360 mg - magensaftresistente Tabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Ältere Patienten können wegen einer verminderten Immunabwehr mehr Nebenwirkungen haben.

Immunsuppressiva, Myfortic eingeschlossen, verringern Ihren eigenen Körperabwehrmechanismus, um die Abstoßung des transplantierten Organs zu verhindern. In der Folge kann Ihr Körper nicht so gut wie normal Infektionen abwehren. Wenn Sie Myfortic einnehmen, können Sie mehr Infektionen

als sonst bekommen, z. B. Infektionen des Gehirns, der Haut, des Mundes, des Magens und Darms, der Lungen und des Harntrakts.

Ihr Arzt wird regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen, um jegliche Veränderungen der

Zahl Ihrer Blutzellen oder der Konzentration an Substanzen, die sich in Ihrem Blut beinden, wie z. B. Zucker, Fett und Cholesterin, zu beobachten.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein:

  • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atemnot oder Atembeschwerden, Keuchen oder Husten, Benommenheit, Schwindel, Bewusstseinsveränderungen, Hypotonie, mit oder ohne leichten allgemeinen Juckreiz, Hautrötung und Schwellung von Gesicht/Hals (Symptome einer schweren allergischen Reaktion
  • Anzeichen einer Infektion, einschließlich Fieber, Schüttelfrost, Schwitzen, Müdigkeitsgefühl, Schläfrigkeit oder Antriebslosigkeit. Wenn Sie Myfortic einnehmen, kann die Anfälligkeit für
    virale, bakterielle und mykotische Infektionen im Vergleich zum normalen Maß erhöht sein. Solche
    Infektionen können verschiedene Körperregionen betrefen, aber die am häuigsten betrofenen sind die Nieren, Harnblase, obere und/oder untere Atemwege.
  • Erbrechen von Blut, schwarzer oder blutiger Stuhl, Magen- oder Darmgeschwüre.
  • Drüsenschwellung, Entwicklung von neuem Hautwachstum oder Vergrößerung von bereits bestehendem Hautwachstum oder Veränderungen eines schon vorhandenen Leberlecks. Eine
    sehr geringe Zahl an Patienten, die Myfortic eingenommen haben, entwickelten Hautkrebs oder

Lymphknotenkrebs, wie dies bei Patienten, die Immunsuppressiva einnehmen, vorkommen kann. Falls Sie eine der oben aufgeführten Nebenwirkungen nach der Einnahme von Myfortic bei sich feststellen, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt.

Folgende andere Nebenwirkungen wurden beschrieben: Sehr häuig (mehr als 1 von 10 Patienten betrofen)

  • verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen.
  • verminderter Kalziumspiegel im Blut (Hypokalziämie)
  • verminderter Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie)
  • erhöhter Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie)
  • erhöhter Blutdruck (Hypertonie)
  • Angst
  • Durchfall
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Häuig (weniger als 1 von 10 Patienten betrofen)

  • verminderte Anzahl von roten Blutkörperchen. Dies kann zu Müdigkeit, Atemnot oder Blässe (Anämie) führen.
  • verminderte Anzahl von Blutplättchen, die zu unerwarteten Blutungen und blauen Flecken
  • Knochen-, Blut- und Hautinfektion
  • blutiger Urin, Nierenschädigung, Schm
  • Haarausfall, Blutergüsse auf der Haut
  • Gelenkentzündung (Arthritis), Rückens
  • Appetitlosigkeit, erhöhte Blutspiegel
    Cholesterin (Hypercholesterolämie) (Hypophosphatämie)
  • Anzeichen einer Grippe oder eines
    Halsschmerzen, schmerzende Gelenke

Schmerz, Muskelsteiigkeit, Durst- oder

  • ungewöhnliche Träume, Wahnwahrneh
  • Unvermögen eine Erektion zu bekomm
  • Husten, Schwierigkeiten beim Atme interstitiellen Lungenerkrankung)

Nicht bekannt (Häuigkeit auf Grundlage

Fieber, Halsschmerzen, häuige Inf Blutkörperchen im Blut) (Agranulozyto

Andere Nebenwirkungen, die von Arzn In der Arzneimittelgruppe, zu der Myforti

Entzündung des Dickdarms, durch Zytom haut, Bildung eines Lochs in der Darmw Blutungen hervorruft, Magen- und Z

bestimmten Art weißer Blutkörperchen z. B. Entzündung des Herzens und der

Rückenmark bedeckt, Kurzatmigkeit, Hu in dem die Atemwege ungewöhnlich g Infektionen, die meist zu einer schwerw

atypische mykobakterielle Infektionen). persistierenden Husten oder Kurzatmigkei

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, w auch für Nebenwirkungen, die nicht in Nebenwirkungen auch direkt über das nati

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheits Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k über die Sicherheit dieses Arzneimittels zu

Wie ist Myfortic 360 mg - magensaftresistente Tabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kin

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieh

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich d erforderlich. In der Originalverpackung au

Sie dürfen Myfortic nicht verwenden, wen Anzeichen von Veränderungen aufweist.

Entsorgen Sie dasArzneimittel nicht imAb wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, we Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Myfortic 360 mg - magensaftresistente Tabletten

  • Der Wirkstof ist: Mycophenolsäure (al
    360 mg Mycophenolsäure.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Tablettenkern: Maisstärke, Povidon,
      Magnesiumstearat
    • Tablettenüberzug: Hypromellosephth Eisenoxid rot (E 172).

Wie Myfortic aussieht und Inhalt der P Myfortic - 360 mg magensaftresistente Ta und mit der Prägung „CT“ auf einer Seite.

Myfortic - 360 mg magensaftresistenten 250 Tabletten erhältlich.

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Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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