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Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen ist nicht mehr im Handel oder nicht mehr zugelassen. Die Angaben auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke nach einer Alternative.
Das Wichtigste in Kürze
Aktive Immunisierung von Rindern, Schafen und Ziegen, sowie passive Immunisierung von Kälbern und Lämmern gegen: Enterotoxämien durch Clostridium sordellii Enterotoxämien durch Clostridium perfringens: Lämmerdysenterie (Cl. perfringens Typ B) Struck (Cl. perfringens Typ C) Breinierenkrankheit (Cl. perfringens Typ D) Rauschbrand (Cl.
- Zieltierarten
- Rinder, Schafe, Ziegen
- Wartezeit
- Null Tage.
- Zulassungsinhaber
- Boehringer Ingelheim Animal Health France S.C.S.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QI02AB01; QI04AB01; QI03AB
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen bei Tieren angewendet?
Aktive Immunisierung von Rindern, Schafen und Ziegen, sowie passive Immunisierung von Kälbern und Lämmern gegen:
- Enterotoxämien durch Clostridium sordellii
-
Enterotoxämien durch Clostridium perfringens:
- Lämmerdysenterie (Cl. perfringens Typ B)
- Struck (Cl. perfringens Typ C)
- Breinierenkrankheit (Cl. perfringens Typ D)
- Rauschbrand (Cl. chauvoei)
- Nordischer Bradsot (Cl. septicum)
- Deutscher Bradsot (Cl. novyi)
- Gasödemerkrankungen (Cl. perfringens, Cl. septicum, Cl. novyi)
- Wundstarrkrampf (Cl. tetani)
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Für welche Tiere ist Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen zugelassen?
Rinder, Schafe, Ziegen
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen, dem Adjuvans oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Tieren in Inkubation, kranken sowie mit Ekto- oder Endoparasiten befallenen Tieren.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Bei Ziegen kann es besonders während der letzten Trächtigkeitsmonate zu Nebenwirkungen wie Aborten kommen. Die Impfung trächtiger Ziegen darf daher nur nach strenger tierärztlicher Indikationsstellung unter Abwägung des Risikos durchgeführt werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Im Fall einer anaphylaktischen Reaktion sollte sofort eine geeignete Behandlung, wie beispielsweise die Injektion von Adrenalin, eingeleitet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Im Falle einer versehentlichen Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation: Trächtigkeit:
Miloxan kann bei Rindern und Schafen während der Trächtigkeit angewendet werden.
Die Impfung trächtiger Ziegen darf nur nach strenger tierärztlicher Indikationsstellung unter Abwägung des Risikos durchgeführt werden.
Laktation:
Miloxan kann bei Rindern, Schafen und Ziegen während der Laktation angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes verwendet werden sollte, muss daher fallweise entschieden werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Immunsuppressiva (Glukokortikoide) kann die Antikörperbildung und somit der Immunschutz beeinträchtigt werden.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Es wurden nach Verabreichen der doppelten Dosis des Impfstoffes keine anderen Symptome als im Abschnitt 6. beschrieben, beobachtet.
Inkompatibilitäten:
Nicht mit anderen Impfstoffen, immunologischen Produkten oder Tierarzneimitteln mischen.
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Wie wird Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art der Anwendung
Zur subkutanen Injektion.
1 Dosis: Rinder unter 4 Monaten, Schafe, Ziegen: 2 ml Rinder über 4 Monate: 4 ml
Grundimmunisierung:
2 Injektionen im Abstand von 4 Wochen
Jungtiere: von nicht-geimpften Muttertieren: ab einem Alter von 2 Wochen. von geimpften Muttertieren: ab einem Alter von 8 Wochen.
Um bei trächtigen Rindern und Schafen einen maximalen Antikörperspiegel im Kolostrum zu erreichen, sollte die 2. Injektion der Grundimmunisierung bzw. die Auffrischungsimpfung 2 bis 6 Wochen vor dem erwarteten Geburtstermin erfolgen.
Wiederholungsimpfungen:
Einmal jährlich
Hinweise für die richtige Anwendung
Nur gesunde Tiere impfen.
Geeignete Mittel zur Schockbekämpfung bereithalten. Vor Gebrauch gut schütteln.
Aseptische Kautelen beachten.
Steriles, Antiseptika- und Desinfektionsmittel-freies Impfbesteck verwenden.
Welche Wartezeit gilt für Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen?
Null Tage.
Welche Nebenwirkungen kann Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen beim Tier haben?
An der Injektionsstelle kann sehr selten eine lokale Reaktion auftreten (geringgradige Schwellung mit einem Durchmesser von ca. 4 cm), die sich innerhalb weniger Wochen zurückbildet. Die Impfung kann sehr selten bei Tieren in Inkubation bzw. bei Tieren, die schon früher mit den genannten Erregern in Kontakt gekommen sind, Überempfindlichkeitsreaktionen wie allergische Ödeme, Hyperthermie und Blutdruckabfall auslösen, die symptomatisch zu behandeln sind.
Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Gekühlt lagern und transportieren (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren. Vor Licht schützen.
Den Impfstoff nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen: sofort verbrauchen.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterial, sofern erforderlich
Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.
Weitere Informationen zu Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen
Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers
Zulassungsinhaber:
Boehringer Ingelheim Animal Health France SCS, 29 Avenue Tony Garnier
69007 Lyon, FRANCE
Hersteller:
Boehringer Ingelheim Animal Health France SCS Laboratoire Porte des Alpes
Rue de l’Aviation 69800 Saint Priest FRANCE
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Miloxan - Injektionssuspension für Rinder, Schafe und Ziegen
Wirkstoffe und sonstige Bestandteile
Eine Dosis (2 ml) enthält
(q.s., um im Kontrolltier mindestens zu erhalten) :
| Wirkstoffe: | |
| Cl. perfringens Typ B, C, D-Toxoid | 10 IE Beta-Antitoxin 1) |
| 5 IE Epsilon-Antitoxin 1) | |
| Cl. septicum - Toxoid | 2,5 IE Antitoxin 1) |
| Cl. novyi -Toxoid | 3,5 IE Antitoxin 1) |
| Cl. tetani -Toxoid | 2,5 IE Antitoxin 1) |
| Cl. chauvoei, inaktiviert | 90 % GP 2) |
| Cl. sordelli -Toxoid | 90 % GP 2) |
- IE = Internationale Einheiten, Antikörpertiter, wie er unter den Bedingungen von Ph. Eur. Monographien erhalten wird
- 90% Guineapig-Protection: 90% Schutz gegen eine Testinfektion bei geimpften Meerschweinchen (Cl. chauvoei: gemäß Ph. Eur. Monographie; Cl. sordellii: gemäß interner Monographie)
| Adjuvanzien: | |
| Aluminiumhydroxid | max. 4,2 mg Al3+ |
| Formaldehyd | max. 3,2 mg |
Genehmigungsdatum der Gebrauchsinformation
Jänner 2020
Weitere Angaben
Packungsgrößen:
1 Flasche zu 50 ml
1 Flasche zu 250 ml
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Zulassungsnummer:
Z.Nr.: 8-20126
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



