Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Menbutil, 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen Anwendungsgebiet(e) Anregung der Verdauungstätigkeit der Leber bei Verdauungsstörungen und Leberinsuffizienz.
- Zulassungsinhaber
- aniMedica GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QA05AX90
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Menbutil 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Menbutil, 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen
Anwendungsgebiet(e)
Anregung der Verdauungstätigkeit der Leber bei Verdauungsstörungen und Leberinsuffizienz.
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Was ist vor der Einnahme von Menbutil 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder eine der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Herzerkrankungen oder bei fortgeschrittener Trächtigkeit.
Siehe Abschnitt „Besondere Warnhinweise - Trächtigkeit“.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE:
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
AT:
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Menbutil 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Intramuskuläre Anwendung, intravenöse Anwendung.
Kälber (bis 6 Monate), Schafe, Ziegen und Schweine: tiefe intramuskuläre oder langsame intravenöse Anwendung
Kälber (bis 6 Monate), Schafe, Ziegen und Schweine:
10 mg Menbuton pro kg Körpergewicht entweder tief intramuskulär oder langsam intravenös verabreichen. Dies entspricht 1 ml Injektionslösung pro 10 kg Körpergewicht.
Kälber (bis 6 Monate), Schafe, Ziegen und Schweine:
10 mg Menbuton pro kg Körpergewicht. Dies entspricht 1 ml Injektionslösung pro 10 kg Körpergewicht.
Rinder:
5 – 7,5 mg Menbuton pro kg Körpergewicht. Dies entspricht 1 ml Injektionslösung pro 15 - 20 kg Körpergewicht.
Pferde:
2,5 – 5 mg Menbuton pro kg Körpergewicht. Dies entspricht 1 ml Injektionslösung pro 20 – 40 kg Körpergewicht.
Es wird empfohlen, nicht mehr als 20 ml intramuskulär an einer Applikationsstelle zu injizieren.
Falls nötig kann die Anwendung des Tierarzneimittels nach 24 Stunden wiederholt werden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Eine langsame intravenöse Applikation (nicht schneller als 1 Minute) wird empfohlen, um die im Abschnitt „Nebenwirkungen“ beschriebenen unerwünschten Reaktionen zu vermeiden.
Es wird empfohlen das Injektionsvolumen auf 20 ml pro Injektionsstelle zu begrenzen.
| 10. Wartezeiten | |
| Essbare Gewebe: | 0 Tage |
| Milch: | 0 Tage |
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Welche Nebenwirkungen hat Menbutil 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen?
Rind, Schwein, Pferd, Schaf und Ziege:
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):
Festliegen1
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): Anaphylaktische Reaktion2
Ödem (Schwellung) an der Injektionsstelle3,4, Hämorrhagie an der Injektionsstelle3,4, Nekrose an der Injektionsstelle3,4 Tränenfluss4,6
Zittern5,6
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): Hypersalivation (vermehrtes Speicheln)6, unwillkürlicher Harnabsatz6, unwillkürlicher Kotabsatz6 Ruhelosigkeit
Tachypnoe (erhöhte Atemfrequenz)
1 vorübergehend, insbesondere bei Rindern und nach schneller intravenöser Injektion 2 sollte symptomatisch behandelt werden
3 nach intramuskulärer Anwendung
4 Häufigkeit nur bei Rindern bestimmt
5 Häufigkeit nur bei Rindern und Pferden bestimmt
6 nach intravenöser Anwendung
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
DE:
Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at
Wie ist Menbutil 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen aufzubewahren?
Arzneimitttel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25 °C lagern.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nachdem auf dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Weitere Informationen zu Menbutil 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen
Zusammensetzung
Jeder ml enthält:
| Wirkstoff: | ||
| Menbuton | 100,0 mg | |
| Sonstige Bestandteile: | ||
| Chlorocresol | 2,0 mg | |
| Natriummetabisulfit (E 223) | 2,0 mg |
Klare, leicht gelbliche Lösung
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Eine langsame intravenöse Applikation (nicht schneller als 1 Minute) wird empfohlen, um die im Abschnitt „Nebenwirkungen“ beschriebenen unerwünschten Reaktionen zu vermeiden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Nicht essen, trinken oder rauchen während der Anwendung des Produktes.
Versehentliche Selbstinjektion kann zu Reizungen führen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Menbuton sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit:
Nicht anwenden während des letzten Trächtigkeitsdrittels.
Laktation:
Kann während der Laktation angewendet werden.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Keine bekannt.
Überdosierung:
Die empfohlenen Dosierungen sind streng einzuhalten, da die therapeutische Breite von Menbuton nicht bekannt ist. Im Falle einer Herzblockade sollen kreislaufwirksame Medikamente eingesetzt werden.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Nicht mit Lösungen mischen, die einen der folgenden Stoffe enthalten:
- Calcium
- Procain Penicillin
- Vitamin B Komplex
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
AT: Z.-Nr.: 8-00820
DE: Zul.-Nr.: 401204.00.00
Packungsgrößen:
Umkarton mit 1 x 100 ml oder 12 x 100 ml.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
12/2024
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


