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Medikamente

Lamictal 100 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar)

Lamictal 100 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Lamictal gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika bezeichnet werden. Es wird bei zwei Krankheitsbildern angewendet — Epilepsie und bipolare Störung . Bei der Behandlung der Epilepsie wirkt Lamictal durch Hemmung der Signale im Gehirn, die die epileptischen Anfälle auslösen.

Wirkstoff(e)
Lamotrigin
Zulassungsinhaber
kohlpharma GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
N03AX09
Anwendungsgebiete
Epilepsie

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Lamictal 100 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar) angewendet?

Lamictal gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika bezeichnet werden. Es wird bei zwei Krankheitsbildern angewendet —

Epilepsie und bipolare Störung.

Bei der Behandlung der Epilepsie wirkt Lamictal durch Hemmung der Signale im Gehirn, die die epileptischen Anfälle auslösen.

-Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren kann Lamictal allein oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie angewendet werden. Lamictal kann zusammen mit anderen Arzneimitteln auch zur Behandlung von Anfällen angewendet werden, die bei dem so genannten Lennox-Gastaut-Syndrom auftreten.

Bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren kann Lamictal bei den genannten Krankheitsbildern zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden. Zur Behandlung einer bestimmten Form der Epilepsie, den so genannten typischen Absencen, kann es allein angewendet werden.

Bei der bipolaren Störung ist Lamictal ebenfalls wirksam.

Menschen mit einer bipolaren Störung (gelegentlich auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet) leiden unter extremen Stimmungsschwankungen, bei denen sich Phasen der Manie (Erregung oder Euphorie) mit Phasen der Depression (tiefe Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit) abwechseln.

  • Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Lamictal allein oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um die bei der bipolaren Störung auftretenden depressiven Phasen zu verhindern. Wie Lamictal dabei im Gehirn wirkt, ist noch nicht bekannt.

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Was ist vor der Einnahme von Lamictal 100 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar) zu beachten?

nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Lamotrigin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Falls dies auf Sie zutrifft, dann:

Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Lamictal nicht ein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lamictal einnehmen,

-wenn Sie Nierenprobleme haben

  • wenn Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin oder anderen

Immunsystems bei Patienten, die Lamotrigin einnehmen.

 Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie wä Einnahme von Lamotrigin eines der folgenden Symptome Fieber, Hautausschlag, neurologische Symptome (z.B. Zi Tremor, Verwirrungszustand, Störungen der Gehirnfunktion).

Gedanken an eine Selbstschädigung oder Selbsttötung Antiepileptisch wirkende Arzneimittel werden verwe verschiedene Beschwerden, einschließlich Epilepsie und Störung, zu behandeln. Bei Patienten mit einer bipolare können mitunter Gedanken aufkommen, sich selbst zu schäd Selbsttötung zu begehen.

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Lamictal kann Schwindel und Doppeltsehen verursachen.

Setzen Sie sich erst an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie Maschinen, sich sicher sind, dass Sie davon nicht betroffen sind. Wenn Sie Epilepsie haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Lamictal enthält weniger als 1mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nah „natriumfrei“.

Wie wird Lamictal 100 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar) angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Ar Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wen sich nicht sicher sind.

Wie viel Lamictal müssen Sie einnehmen? Es kann einige Zeit dauern, die für Sie richtige Dosis zu finden. S davon abhängig:

-wie alt Sie sind.

-ob Sie Lamictal zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehme -ob Sie Probleme mit Ihren Nieren oder Ihrer Leber haben.

Ihr Arzt wird Ihnen zunächst eine niedrige Dosis verordnen und über einige Wochen schrittweise erhöhen, bis die für Sie wirk

Dosis erreicht ist. Nehmen Sie niemals mehr Lamictal ein, als Ihr Arzt Ihnen ve

hat. Die übliche wirksame Dosis für Erwachsene und Jugendliche Jahren liegt zwischen 100 mg und 400 mg pro Tag.

Für Kinder von 2 bis 12 Jahren hängt die wirksame Dosis jeweiligen Körpergewicht des Kindes ab. Üblicherweise lie zwischen 1 mg und 15 mg pro Kilogramm Körpergewich Kindes und Tag und beträgt maximal 200 mg pro (Erhaltungsdosis).

Lamictal wird für Kinder unter 2 Jahren nicht empfohlen.

Wie müssen Sie Ihre Dosis Lamictal einnehmen? Nehmen Sie Ihre Dosis Lamictal je nach Anweisung des Arztes einmal oder zweimal täglich ein. Sie können sie mit oder un von den Mahlzeiten einnehmen.

- Nehmen Sie immer die volle Dosis ein, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. men Sie niemals nur einen Teil einer Tablette ein.

Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise auch dazu raten, gleichzeit Arzneimittel einzunehmen oder die Einnahme anderer Arznei beenden. Das hängt davon ab, welche Krankheit bei Ihnen wird und wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Sie können die Lamictal Tabletten (kaubar/suspendierbar) ent Ganzen mit etwas Wasser schlucken, kauen oder in Wasser Nehmen Sie niemals nur einen Teil der Flüssigkeit ein.

die Lamictal-Packung vor.

Wenn Sie zuviel Lamictal eingenommen haben ist es wahrscheinlicher, dass

Nebenwirkungen auftreten, die tödlich sein können. Bei Patienten, die zu große Mengen an Lamictal eingenommen h traten einige der folgenden Beschwerden auf:

-rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus) -unbeholfene Bewegungen und fehlende Abstimmung der

Bewegungsabläufe (Koordinationsstörungen), die das Gleichge beeinträchtigen (Ataxie)

-Herzrhythmus Veränderungen (normalerweise werden diese bei bemerkt)

-Bewusstseinsverlust, Anfälle (Krämpfe) oder Koma.

Wenn Sie die Einnahme einer Einzeldosis von Lamictal vergessen haben

Nehmen Sie keine zusätzlichen Tabletten ein, um die vergessene Dosis auszugleichen. Nehmen Sie Ihre nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Im Fall, dass Sie die Einnahme mehrerer Dosen von Lamictal vergessen haben

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, wie Sie die Behandlung mit Lamictal fortsetzen sollen. Es ist wichtig, dass Sie das tun.

Brechen Sie die Einnahme von Lamictal nicht ohne ärztliche Anweisung ab. Lamictal muss so lange eingenommen werden, wie es Ihr Arzt Ihnen empfiehlt. Brechen Sie die Einnahme von Lamictal nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt rät es Ihnen.

Wenn Sie Lamictal wegen Epilepsie einnehmen Bei der Beendigung der Einnahme von Lamictal ist es wichtig, dass Ihre

Dosis über etwa 2 Wochen schrittweise verringert wird. Wenn Sie die Einnahme von Lamictal plötzlich beenden, kann Ihre Epilepsie erneut auftreten oder sich verschlimmern.

Wenn Sie Lamictal wegen einer bipolaren Störung einnehmen Es kann einige Zeit dauern, bis Lamictal seine Wirkung entfaltet, so dass Sie sich wahrscheinlich nicht sofort besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme von Lamictal beenden, muss Ihre Dosis nicht schrittweise verringert werden. Dennoch sollten Sie erst mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie die Einnahme von Lamictal beenden möchten.

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Welche Nebenwirkungen hat Lamictal 100 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar)?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Möglicherweise lebensbedrohende Reaktionen: gehen Sie sofort zum Arzt. Eine geringe Anzahl von Personen reagiert auf Lamictal allergisch oder entwickelt möglicherweise lebensbedrohende Hautausschläge, die zu einer ernsthaften Erkrankung werden können, wenn sie nicht behandelt werden.

Diese Beschwerden treten mit größerer Wahrscheinlichkeit während der ersten Behandlungsmonate mit Lamictal auf und insbesondere dann, wenn Sie die Behandlung mit einer zu hohen Dosis beginnen, Ihre Dosis zu schnell erhöht wird oder Sie Lamictal zusammen mit einem anderen Medikament namens Valproat (Valproinsäure) einnehmen. Manche dieser Beschwerden treten häufiger bei Kindern auf, daher sollen die Eltern besonders sorgfältig darauf achten.

Zu den Anzeichen und Beschwerden dieser Reaktionen zählen:

-Hautausschläge oder Rötungen, welche zu schwerwiegenden oder manchmal lebensbedrohenden Hautreaktionen einschließlich Ausschlag mit Zielscheibenläsionen (Erythema multiforme), großflächiger Rötung mit Blasen und sich schälender Haut, besonders um Mund, Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson Syndrome) oder großflächigem Abschälen der Haut (mehr als 30 % der Körperoberfläche, toxische epidermale Nekrolyse) oder ausgedehntem Hautausschlag mit Einbeziehung von Leber, Blut und anderen Körperorganen (Arzneimittelausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, welches auch als Hypersensitivitätssyndrom oder DRESS bekannt ist) werden können

-Geschwüre in Mund, Hals, Nase oder an den Geschlechtsorganen

-eine Entzündung des Mundes oder rote und geschwollene Augen (Bindehautentzündung)

-Fieber, grippeähnliche Symptome oder Benommenheit

-Schwellungen im Gesicht oder geschwollene Drüsen in Hals, Achselhöhlen oder Leistengegend

-unerwartete Blutungen oder blaue Flecken oder Blaufärbung der Finger

-eine Halsentzündung oder häufigere Infektionen (z.B. Erkältungen) als üblich -erhöhte Werte von Leberenzymen in Blutproben

-die Zunahme einer Gruppe von weißen Blutkörperchen (der Eosinophilen)

-vergrößerte Lymphknoten

-Organbeteiligung, einschließlich Leber und Nieren.

In vielen Fällen sind diese Beschwerden Zeichen für weniger

schwerwiegende Nebenwirkungen. Aber Ihnen muss bewusst sein, dass sie sich

möglicherweise zu lebensbedrohlichen Problemen wie z.B. Organversagen entwickeln

können, wenn sie nicht behandelt werden. Sollten Sie also irgendwelche dieser Beschwerden bemerken:

 Suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf. Er wird möglicherweise entscheiden, Leber-, Nieren- oder Blutuntersuchungen durchzuführen, und eventuell anordnen, die Einnahme von Lamictal zu beenden. Falls Sie ein Stevens- Johnson Syndrom oder eine toxische epidermale

Nekrose entwickelt haben, wird Sie Ihr Arzt darauf aufmerksam

Gehirn und Rückenmark umhüllt (Meningitis) verursacht wo Diese Beschwerden vergehen normalerweise sobald die B

beendet wird. Kontaktieren Sie jedoch Ihren Arzt, wenn die Bes bleiben oder schlimmer werden.

-rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus)

-juckende Augen mit Schleimabsonderung und ve Augenlidern (Bindehautentzündung)

Lamictal 200 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar) sind quadratisch und haben abgerundete Ecken. Sie sind auf der einen Seite mit ‘GSEC5’ und auf der anderen mit ‘200’ gekennzeichnet.

Jede Packung enthält Blister mit 10, 14, 28, 30, 42, 50, 56, 60, 90, 98, 100, 196 oder 200 Tabletten. In Österreich sind Packungen zu 50

Parallelimport kohlpharma GmbH, Leopold-Ungar-Platz 2/St 2, AT-1190 Wien umgepackt von

kohlpharma GmbH, Im Holzhau 8, D-66663 Merzig

Zulassungsinhaber und Hersteller Zulassungsinhaber: GlaxoSmithKline S.A. F.T.M. C/Severo Ochoa, 2 28760 Tres Cantos (Madrid)

Tel: +34 900 202 700 es-ci@gsk.com

Hersteller:

Delpharm Poznań Spółka

Akcyjna ul. Grunwaldzka 189 60-322

Poznan

Polen

Lamictal 5 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar): Zulassungsnummer: 1-

20888 Lamictal 25 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar):

Zulassungsnummer: 1-20875 Lamictal 50 mg Tabletten

(kaubar/suspendierbar): Zulassungsnummer: 1-20215 Lamictal 100 mg

Tabletten (kaubar/suspendierbar): Zulassungsnummer: 1-20886-F Lamictal

200 mg Tabletten (kaubar/suspendierbar): Zulassungsnummer: 1-20216

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien Lamictal Italien Lamictal Portugal Lamictal
           
Bulgarien Lamictal Kroatien Lamictal Rumänien Lamictal
           
Dänemark Lamictal Lettland Lamictal Schweden Lamictal
           
Deutsc Lamictal Litauen Lamictal Slowakei Lamictal
hland          
           
Estland Lamictal Luxemburg Lamictal Slowenien Lamictal
           
Finnland Lamictal Malta Lamictal Spanien Lamictal
           
Frankreich Lamictal Niederland Lamictal Tschechisch Lamictal
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Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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