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Medikamente

Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg

Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg 2. Zusammensetzung Jede 0,5 ml Pipette enthält: Wirkstoffe: Fipronil 33,8 mg Permethrin 252,4 mg Sonstige Bestandteile: Butylhydroxytoluol (E321) 0,563 mg N-Methylpyrrolidon 196,9 mg Klare, farblose bis gelblich-braune Lösung zum Auftropfen.

Wirkstoff(e)
Fipronil, Permethrin
Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Animal Health France SCS
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QP53AX65

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg

2. Zusammensetzung  
Jede 0,5 ml Pipette enthält:  
Wirkstoffe:  
Fipronil 33,8 mg
Permethrin 252,4 mg
Sonstige Bestandteile:  
Butylhydroxytoluol (E321) 0,563 mg
N-Methylpyrrolidon 196,9 mg

Klare, farblose bis gelblich-braune Lösung zum Auftropfen.

Anwendungsgebiet(e)

Zur Behandlung und Vorbeugung eines Floh- und/oder Zeckenbefalls, wenn gleichzeitig eine repellierende Wirkung (Verhinderung der Blutaufnahme) gegen Sandmücken, Stechfliegen und/oder Stechmücken angezeigt ist.

Flöhe

Behandlung und Vorbeugung eines Flohbefalls mit Ctenocephalides felis und Vorbeugung eines Flohbefalls mit Ctenocephalides canis. Eine Behandlung verhindert einen erneuten Flohbefall für 4

Wochen. Das Tierarzneimittel kann als Teil einer Behandlungsstrategie gegen Flohallergiedermatitis (FAD) verwendet werden, sofern dies zuvor durch einen Tierarzt diagnostiziert wurde.

  • Zecken

Behandlung und Vorbeugung eines Zeckenbefalls (Dermacentor reticulatus, Ixodes ricinus, Rhipicephalus sanguineus). Die Behandlung tötet Zecken ab (Dermacentor reticulatus, Ixodes ricinus, Rhipicephalus sanguineus) und wirkt repellierend gegen Zecken (Ixodes ricinus, Rhipicephalus sanguineus) für 4 Wochen nach der Behandlung. Die repellierende Wirksamkeit gegen Dermacentor reticulatus beginnt am Tag 7 nach der Behandlung und hält bis zu 4 Wochen an.

Stech- und Sandmücken

Wirkt repellierend (Verhinderung der Blutaufnahme) gegen Sandmücken (Phlebotomus perniciosus) für 3 Wochen und gegen Stechmücken (Culex pipiens, Aedes albopictus) für 4 Wochen.

Tötet Sandmücken (Phlebotomus perniciosus) und Stechmücken (Aedes albopictus) für 3 Wochen ab. Verringerung des Risikos einer Infektion mit Leishmania infantum durch Übertragung von

Sandmücken (Phlebotomus perniciosus) für bis zu 4 Wochen. Die Wirkung beruht auf einer indirekten

Wirksamkeit des Tierarzneimittels gegen den Vektor.

  • Stechfliegen

Repelliert (Verhinderung der Blutaufnahme) und tötet die gemeine Stechfliege (Stomoxys calcitrans) für 5 Wochen.

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Was ist vor der Einnahme von Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei kranken oder genesenden Tieren.

Nicht anwenden bei Katzen oder Kaninchen, da es zu Unverträglichkeiten und auch zu Todesfällen kommen kann (siehe Besondere Warnhinweise).

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile (siehe Besondere Warnhinweise).

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

DE/AT: Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Fipronil/Permethrin eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.

Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind

Wie wird Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Auftropfen.

Die Mindestdosis beträgt 6,76 mg/kg Körpergewicht Fipronil und 50,48 mg/kg Körpergewicht Permethrin, entsprechend einer Pipette mit 0,5 ml pro Hund (mit einem Gewicht über 2 und bis 5 kg).

Behandlungsschema:

Die Anwendung dieses Tierarzneimittels sollte auf einem bestätigten Befall oder dem Risiko eines Befalls mit Flöhen und/oder Zecken beruhen, wenn gleichzeitig eine repellierende Wirkung (Verhinderung der Blutaufnahme) gegen Sandmücken, Stechfliegen und/oder Stechmücken erforderlich ist.

Abhängig vom Infestationsdruck der Ektoparasiten kann eine wiederholte Behandlung erforderlich sein. In solchen Fällen sollte der Abstand zwischen 2 Behandlungen mindestens 4 Wochen betragen. Bei Infestationen mit Flöhen- und/oder Zecken sollte die Notwendigkeit und die Häufigkeit von Wiederholungsbehandlungen auf fachlicher Beratung beruhen und die lokale epidemiologische Situation sowie die Lebensweise des Tieres berücksichtigen.

Hinweise für die richtige Anwendung

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Das Tierarzneimittel ist in fünf Stärken erhältlich, entsprechend Hunden, die 2-5 kg, 5-10 kg, 10-20 kg, 20-40 kg und 40-60 kg wiegen. Wählen Sie die zum Gewicht des Hundes passende(n) Pipettengröße(n). Bei Hunden mit einem Körpergewicht von über 60 kg benutzen Sie die Kombination zweier Pipettengrößen, die dem Körpergewicht am genauesten entspricht.

Eine Unterdosierung könnte zu einer unwirksamen Anwendung führen und eine Resistenzentwicklung begünstigen.

Das Tierarzneimittel sollte an zwei Stellen aufgetragen werden, die für den Hund nicht erreichbar sind, sodass sie nicht abgeleckt werden können. Diese befinden sich am Ansatz des Nackens vor den Schulterblättern und in der Mitte des Nackens zwischen Schädelbasis und Schulterblättern.

Entnehmen Sie die Blister aus der Verpackung und trennen Sie einen Blister ab. Schneiden Sie den Blister entlang der gepunkteten Linie mit einer Schere auf oder falten Sie die markierte Ecke des Blisters und ziehen die Folie ab. Halten Sie die Pipette aufrecht und vom Gesicht und Körper entfernt. Schneiden Sie die Spitze der Pipette mit einer Schere ab. Das Fell des Tieres scheiteln, bis die Haut sichtbar wird. Setzen Sie die Spitze der Pipette auf die Haut auf und drücken Sie die Hälfte des Pipetteninhaltes am Nacken in der Mitte zwischen der Schädelbasis und den Schulterblättern aus. Wiederholen Sie diesen Vorgang am Ansatz des Nackens vor den Schulterblättern, um die Pipette vollständig zu entleeren. Stellen Sie sicher, dass die Lösung direkt auf die Haut und nicht auf das Fell aufgetragen wird.

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Welche Nebenwirkungen hat Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg?

Hund:

Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

Reaktion an der Applikationsstelle1 (Hautverfärbung, Haarverlust, Juckreiz, Rötung). Generalisierter Juckreiz, generalisierter Haarverlust, Erythem (Rötung).

Hyperästhesie2 (Überempfindlichkeit), Muskeltremor (Muskelzittern)2, Ataxie2 (Verlust der Koordination) und andere neurologische Symptome2.

Hyperaktivität2.

Depression2, Anorexie (Appetitlosigkeit).

Erbrechen, Hypersalivation (übermäßiger Speichelfluss).

  1. Vorübergehend.
  2. Reversibel.

Nach Ablecken der Applikationsstelle können vorübergehend vermehrtes Speicheln und Erbrechen auftreten.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.

DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, A-1200 Wien, Website: https://www.basg.gv.at, E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at.

Wie ist Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Im Originalbehältnis aufbewahren.

Nicht über 25 °C lagern.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Plastikbehältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu Frontline Tri-Act 33,8 mg / 252,4 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde 2-5 kg

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Eine unnötige oder von den Vorgaben dieser Packungsbeilage abweichende Anwendung von Antiparasitika kann den Resistenzselektionsdruck erhöhen und zu einer verminderten Wirksamkeit führen. Die Entscheidung über die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf dem Nachweis der Parasitenspezies und der Befallsstärke bzw. des Infektionsrisikos, welches auf den epidemiologischen Besonderheiten jedes Einzeltieres basiert, beruhen.

Es kann zum Ansaugen einzelner Zecken oder zu Stichen einzelner Stechmücken oder Sandmücken kommen. Unter ungünstigen Bedingungen kann daher eine Übertragung von Krankheitserregern durch diese Arthropoden nicht völlig ausgeschlossen werden. Einzelne Zecken können sich innerhalb der ersten 24 Stunden nach einem Befall anheften und wieder abfallen. Es ist möglich, dass nicht alle Zecken, die zum Zeitpunkt der Behandlung bereits vorhanden sind, innerhalb von 48 Stunden abgetötet werden.

Ein sofortiger Schutz gegen Sandmückenstiche ist nicht belegt. Um das Risiko einer Infektion mit

Leishmania infantum durch Übertragung von Sandmücken (Phlebotomus perniciosus) zu verringern, sollten behandelte Hunde während der ersten 24 Stunden nach der initialen Behandlung in einer geschützten Umgebung gehalten werden.

Das Tierarzneimittel bleibt gegen Flöhe wirksam, auch wenn das Tier gelegentlich durch Schwimmen oder Baden nass wird. Jedoch sollten Hunde innerhalb von 48 Stunden nach der Behandlung nicht schwimmen oder shampooniert werden. Häufiges Schwimmen oder Anwenden von Shampoo bei behandelten Hunden sollte vermieden werden, da dies die Aufrechterhaltung der Wirksamkeit verringern kann.

Die Möglichkeit, dass andere im gleichen Haushalt lebende Tiere eine Quelle für eine Reinfektion mit Flöhen und/oder Zecken sein können, sollte berücksichtigt werden. Diese Tiere sollten gegebenenfalls mit einem geeigneten Tierarzneimittel behandelt werden.

Um den Infestationsdruck aus der Umgebung weiter zu reduzieren, kann zusätzlich eine Umgebungsbehandlung gegen adulte Flöhe und deren Entwicklungsstadien empfohlen werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Da keine Studien für Hunde vorliegen, die jünger als 8 Wochen sind oder ein Körpergewicht von unter 2 kg haben, wird die Behandlung solcher Hunde mit dem Tierarzneimittel nicht empfohlen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass das Tierarzneimittel nicht in Kontakt mit den Augen des Hundes gelangt.

Es ist sicher zu stellen, dass das Tierarzneimittel an einer Stelle aufgetragen wird, die das Tier nicht ablecken kann und dass andere Tiere die behandelten Stellen nicht ablecken.

Da Katzen bedingt durch ihren besonderen Stoffwechsel manche Substanzen, einschließlich Permethrin, nicht metabolisieren können, kann das Tierarzneimittel bei dieser Tierart möglicherweise tödliche Krämpfe auslösen. Bei versehentlichem Hautkontakt sollte die Katze mit Shampoo oder Seife gewaschen und umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Um einen versehentlichen Kontakt von Katzen mit dem Tierarzneimittel zu verhindern, sollten behandelte Hunde von Katzen ferngehalten werden, bis die Applikationsstelle trocken ist. Es ist wichtig, sicherzustellen, dass Katzen die Applikationsstelle eines zuvor mit dem Tierarzneimittel behandelten Hundes nicht ablecken können. Sollte dies doch geschehen sein, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Nicht bei Katzen und Kaninchen anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Nur zur Behandlung von Tieren.

Dieses Tierarzneimittel kann Haut- und Augenreizungen verursachen. Daher sollte der Kontakt des Tierarzneimittels mit der Haut und den Augen vermieden werden. Die Pipette nicht in der Nähe des Gesichtes oder in Richtung auf das Gesicht hin öffnen. Bei Augenkontakt oder falls die Augen während der Behandlung gereizt werden, sollten die Augen umgehend mit reichlich Wasser gespült werden. Falls die Augenreizung bestehen bleibt, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Bei Hautkontakt oder falls die Haut während der Anwendung gereizt wird, sollte die Stelle umgehend mit reichlich Seife und Wasser gewaschen werden. Falls die Hautreizung bestehen bleibt, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Menschen, bei denen eine Überempfindlichkeit gegenüber Fipronil und/oder Permethrin bekannt ist, sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Ein Verschlucken des Tierarzneimittels ist gefährlich. Der Hand-Mund-Kontakt sollte vermieden werden. Während der Anwendung nicht rauchen, trinken oder essen. Nach Gebrauch Hände waschen. Bei versehentlichem Verschlucken sollte der Mund ausgewaschen werden und ärztlicher Rat eingeholt werden, falls Unwohlsein besteht.

Da N-Methylpyrrolidon nach erheblichem Kontakt fetotoxisch (toxisch für den Fetus) und teratogen (embryonale oder fetale Fehlbildungen) sein kann, sollten schwangere Frauen bei der Anwendung Handschuhe tragen, um den Kontakt mit dem Tierarzneimittel zu vermeiden.

Behandelte Tiere sollten nicht angefasst werden, und Kinder sollten nicht mit ihnen spielen, bevor die Applikationsstelle trocken ist. Deshalb empfiehlt es sich, Hunde nicht während des Tages, sondern in den frühen Abendstunden zu behandeln. Frisch behandelte Tiere sollten nicht bei den Besitzern, insbesondere Kindern, schlafen.

Zur Aufbewahrung die Pipetten in der Originalverpackung belassen. Gebrauchte Pipetten sind unverzüglich zu beseitigen, so dass erneuter Zugang ausgeschlossen ist.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Das Tierarzneimittel kann im Wasser lebende Organismen schädigen. Behandelte Hunde sollten für 2 Tage nach der Applikation keinen Zugang zu Gewässern haben.

Fortpflanzungsfähigkeit, Trächtigkeit und Laktation:

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels ist bei Hunden während der Trächtigkeit und Laktation oder bei zur Zucht bestimmten Tieren nicht belegt.

Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt. 11

Laboruntersuchungen mit Fipronil und Permethrin ergaben keine Hinweise auf teratogene (kann embryonale oder fetale Fehlbildungen verursachen) oder embryotoxische (kann eine toxische Wirkung auf den Embryo haben) Wirkungen.

Laboruntersuchungen an Kaninchen und Ratten zum Hilfsstoff N-Methylpyrrolidon ergaben Hinweise auf fetotoxische (toxisch für den Fetus) Wirkungen.

Überdosierung:

Die Verträglichkeit des Tierarzneimittels wurde bis zum 5-fachen der Maximaldosis bei gesunden erwachsenen Hunden und bei Welpen nachgewiesen. Vorübergehend können milde neurologische Symptome, Erbrechen und Diarrhö auftreten, die für gewöhnlich innerhalb von 1-2 Tagen ohne Behandlung wieder abklingen.

Die Tiere sollten immer mit der korrekten Pipettengröße gemäß ihrem Körpergewicht behandelt werden.

Im Falle einer Überdosierung kann das Risiko des Auftretens von Nebenwirkungen steigen, sodass es wichtig ist, die Tiere immer mit der korrekten Pipettengröße entsprechend ihrem Körpergewicht zu behandeln.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

DE: 402013.00.00

AT: Z.Nr.: 835757

Packungsgrößen:

Plastikbehältnis mit einer Pipette mit 0,5 ml Lösung zum Auftropfen.

Umkarton mit 3 oder 6 Pipetten mit je 0,5 ml Lösung zum Auftropfen.

Nur eine Pipettengröße pro Umkarton.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

DE: 07/2024

AT: 07/2024

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Weitere Informationen

Fipronil ist ein Insektizid und Akarizid aus der Phenylpyrazol-Familie.

Permethrin gehört zur Klasse der Typ I-Pyrethroide, die akarizid, insektizid und repellierend wirken. Permethrin bietet eine repellierende Wirkung gegen Sandmücken (Phlebotomus perniciosus, > 90% für 3 Wochen und > 80% für eine weitere Woche), Moskitos (Culex pipiens, Aedes albopictus) und

Zecken (Ixodes ricinus, Dermacentor reticulatus, Rhipicephalus sangineus).

Das Tierarzneimittel tötet Flöhe (C. canis, C. felis) und Zecken (I. ricinus, R. sanguineus) bei einem erneuten Befall innerhalb von 6 Stunden, beginnend 2 Tage nach der Behandlung, für einen ganzen Monat ab. Das Tierarzneimittel tötet Flöhe vor der Eiablage ab und verhindert so die Kontamination der Umgebung des Hundes. Im Falle eines vorhandenen Befalls (C. felis) benötigt das Tierarzneimittel

24 Stunden, um den Lebenszyklus der Flöhe effektiv zu unterbrechen.

In einer experimentellen Untersuchung verminderte das Tierarzneimittel indirekt das Risiko einer Übertragung von Babesia canis über infizierte Zecken (Dermacentor reticulatus), beginnend am Tag 7 nach der Behandlung, und damit die Gefahr einer Babesiose für die behandelten Hunde für bis zu 4 Wochen.

In einer weiteren experimentellen Untersuchung verminderte das Tierarzneimittel indirekt das Risiko der Übertragung von Ehrlichia canis über infizierte Zecken (Rhipicephalus sanguineus), beginnend am Tag 7 nach der Behandlung, und damit die Gefahr einer Ehrlichiose für die behandelten Hunde für bis zu 4 Wochen.

Die Wirksamkeit des Tierarzneimittels zur Verminderung der Übertragung dieser infektiösen Erreger wurde jedoch nicht bei natürlichem Zeckenbefall unter Feldbedingungen untersucht.

In einer Vorstudie und in einer entscheidenden klinischen Feldstudie in einem endemischen Gebiet reduzierte das Tierarzneimittel, alle 4 Wochen angewendet, indirekt das Risiko der Übertragung von

Leishmania infantum von infizierten Sandmücken (Phlebotomus perniciosus) und reduzierte so das

Risiko einer caninen Leishmaniose bei den behandelten Hunden.

DE: Apothekenpflichtig.

AT: Rezeptfrei- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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