Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Folligon 1000 I.E. – Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere Anwendungsgebiet(e) Kuh/ Färse: - Einleitung der Superovulation - Anöstrus Schwein: - Steigerung der Fertilitätsrate nach Vorbehandlung mit Progestagenen - Brunststimulation nach Absetzen der Ferkel Hündin: - Einleitung der …
- Zulassungsinhaber
- Intervet GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QG03GA03
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Folligon 1000 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Folligon 1000 I.E. – Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere
Anwendungsgebiet(e)
| Kuh/Färse: | - | Einleitung der Superovulation |
| - | Anöstrus | |
| Schwein: | - | Steigerung der Fertilitätsrate nach Vorbehandlung mit Progestagenen |
| - | Brunststimulation nach Absetzen der Ferkel | |
| Hündin: | - | Einleitung der Läufigkeit |
| Kaninchen: | - | Einleitung der Brunst |
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Was ist vor der Einnahme von Folligon 1000 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Fruchtbarkeitsstörungen infolge genetischer oder zootechnischer Mängel. Nicht anwenden beim Ovarialzystensyndrom des Rindes, bei klinischen Erkrankungen und während der Trächtigkeit.
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
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Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Folligon 1000 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Kuh/Färse:
Zur subkutanen oder intramuskulären Injektion.
- Zur Vorbereitung der Superovulation 2000 I.E. (Färse) bzw. 3000 I.E. (Kuh) einmalig zwischen Tag 9 und 13 des Zyklus
- bei Anoestrie einmalig 500 – 1000 I.E.
- am Ende der Gestagenbehandlung im Rahmen der Oestrussynchronisation einmalig 300 - 750 I.E.
Schwein:
Zur subkutanen oder intramuskulären Injektion.
Am Tag des Absetzens der Ferkel oder 10 – 12 Tage später einmalig 750 – 1000 I.E. Die Injektion ist hinter dem Ohr vorzunehmen.
Hündin:
Zur subkutanen Injektion.
Tägliche Injektionen von 500 I.E. bzw. 20 I.E. pro kg KGW subkutan über 10 Tage. Am 10. Tag zusätzlich 500 I.E. HCG.
Kaninchen:
Zur subkutanen oder intramuskulären Injektion.
40 I.E. einmalig 48 Stunden vor der Belegung. Zur Auslösung des Eisprunges werden zeitgleich 0,2 ml Receptal zur Besamung injiziert.
Hinweise für die richtige Anwendung
Der Inhalt einer Durchstechflasche Lösungsmittel wird mit einer sterilen Spritze aufgezogen und in eine Durchstechflasche Trockensubstanz gegeben.
Durch kurzes Schütteln wird die Trockensubstanz gelöst.
| Wartezeiten | ||||
| 10. | ||||
| Rind, Schwein, Kaninchen: | Essbare Gewebe: | Null Tage | ||
| Rind: | Milch: | Null Tage |
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Wie ist Folligon 1000 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
Rekonstituiertes Produkt zwischen 2 °C und 8 °C lagern.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach Auflösung oder Rekonstitution gemäß den Anweisungen: 24 Stunden
Weitere Informationen zu Folligon 1000 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere
Zusammensetzung
Jeder ml der gebrauchsfertigen Injektionslösung enthält:
Wirkstoff:
| Pferdeserum-Gonadotropin (PMSG) | 200 I.E. | ||
| Jede Durchstechflasche mit Lyophilisat enthält: | |||
| Wirkstoff: | |||
| Pferdeserum-Gonadotropin (PMSG) | 1.000 I.E. | ||
| Jede Durchstechflasche mit Lösungsmittel enthält: | |||
| Wässrige Phosphatpuffer-Lösung | 5 ml | ||
| Weißes bis cremefarbenes Lyophylisat. | |||
| Klares, farbloses Lösungsmittel | |||
| Zieltierart(en) | |||
| 3. |
Rind, Schwein, Hund, Kaninchen.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Beim Auftreten anaphylaktischer Reaktionen sollen 2 – 3 ml Adrenalin 1:1000 intramuskulär oder intravenös injiziert werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Keine.
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Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Vorsicht bei der Handhabung des Tierarzneimitels um eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden; bei versehentlicher Selbstinjektion ist ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Das Tierarzneimittel kann eine leichte Hautreizung verursachen. Vermeiden Sie Hautkontakt. Nach versehentlichem Hautkontakt unverzüglich mit reichlich Wasser abspülen. Nach Handhabung des Tierarzneimittels Hände waschen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Gonadotropine sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Das Tierarzneimittel sollte nicht von schwangeren Frauen, Frauen die eine Schwangerschaft planen, oder Frauen, deren Schwangerschaftsstatus unbekannt ist, aufgrund des Risikos einer versehentlichen Selbstinjektion verwendet werden.
Trächtigkeit und Laktation:
Nicht anwenden während der gesamten Trächtigkeit.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Keine.
Überdosierung:
Bei Überdosierung können Ovarialzysten auftreten und die Fruchtbarkeit sinken.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden
| Nebenwirkungen | |||
| 7. | |||
| Rind, Schwein, Hund, Kaninchen: | |||
| Selten | Anaphylaxie1 | ||
| (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte | |||
| Tiere): | |||
| Sehr selten | Abnormale Brunst2; | ||
| (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, | Abnahme der Milchleistung3 | ||
| einschließlich Einzelfallberichte): |
- Kann wie bei allen eiweißhaltigen Arzneimitteln kurz nach der Injektion auftreten.
- Persistierende Follikel, Ovarialzysten, Superovulation mit erhöhten Embryonalverlusten. Nach der Anwendung von PMSG kann die Anzahl der Feten, z.B. als Zwillingsträchtigkeit beim Rind steigen.
- Vorübergehend.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, über das elektronische Veterinär-Meldeformular auf der Internetseite (https://www.basg.gv.at), per E-mail (basg-v-phv@basg.gv.at) oder per Post melden.
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Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Z. Nr. 14.613
Packungsgrößen:
Faltschachtel mit 5 Durchstechflaschen Pulver und 5 Durchstechflaschen je 5 ml Lösungsmittel.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
08/2024
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


