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Medikamente

Eurican LR Injektionssuspension

  • Rezeptpflichtig
  • Nicht mehr verfügbar
Eurican LR Injektionssuspension
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Nicht mehr verfügbar

Eurican LR Injektionssuspension ist nicht mehr im Handel oder nicht mehr zugelassen. Die Angaben auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke nach einer Alternative.

Das Wichtigste in Kürze

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS Eurican LR Injektionssuspension ANWENDUNGSGEBIET(E) Aktive Immunisierung von Hunden ab einem Alter von 7 Wochen gegen Leptospirose, verursacht durch Leptospira Canicola und Leptospira Icterohaemorrhagiae, und gegen Tollwut. Zur Immunität gegen Tollwut: Die Impfung gegen Tollwut verhindert Erkrankung und Mortalität.

Zulassungsinhaber
Merial S.A.S.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QI07AL01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Eurican LR Injektionssuspension angewendet?

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Eurican LR

Injektionssuspension

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Aktive Immunisierung von Hunden ab einem Alter von 7 Wochen gegen Leptospirose, verursacht durch Leptospira Canicola und Leptospira Icterohaemorrhagiae, und gegen Tollwut.

Zur Immunität gegen Tollwut:

Die Impfung gegen Tollwut verhindert Erkrankung und Mortalität.

Ein gültiger Tollwutimpfschutz im Sinne der Tollwut-Verordnung besteht im Falle einer Erstimpfung bei Welpen im Alter von mindestens drei Monaten mindestens 21 Tage nach Abschluss der Grundimmunisierung.

Beginn der Immunität: drei Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung. Dauer der Immunität gegen Tollwut: 1 Jahr.

Zur Immunität gegen Leptospiren:

In experimentellen Infektionsversuchen wurde bereits 14 Tage nach erfolgter Grundimmunisierung das Auftreten klinischer Symptome der Leptospirose sowie das Vorhandensein lebender Leptospira Canicola- und Icterohaemorrhagiae-Erreger im Blut und Harn verhindert.

Nach zweimaliger Verabreichung entsprechend Impfplan wurden klinische Zeichen einer Leptospireninfektion über einen Zeitraum von 14 Monaten für Leptospira Canicola und Leptospira Icterohaemorrhagiae verhindert. Das Auftreten von Leptospiren im Blut und Harn konnte nicht verhindert, jedoch eine Reduktion beobachtet werden.

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Was ist vor der Einnahme von Eurican LR Injektionssuspension zu beachten?

GEGENANZEIGEN

Keine.

BESONDERE VORSICHTSMAßNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIAL, SOFERN ERFORDERLICH

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

Wie wird Eurican LR Injektionssuspension angewendet?

Eine Dosis (1 ml) wird subkutan entsprechend dem folgenden Impfplan verabreicht:

Grundimmunisierung

Erste Impfung: ab einem Alter von 7 Wochen gegen Leptospirose.

Zweite Impfung: 3 bis 5 Wochen später, ab einem Alter von 12 Wochen mit Eurican LR.

Erfolgt die erste Impfung mit 12 Wochen oder später, genügt eine Impfung und zusätzlich eine Impfung gegen Leptospirose 3 bis 5 Wochen danach.

Wiederholungsimpfungen

Jährlich.

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Welche Nebenwirkungen hat Eurican LR Injektionssuspension?

Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte):

  • Unmittelbar nach der Impfung ist eine leichte Lokalreaktion in Form von Juckreiz und Schmerz an der Injektionsstelle möglich.
  • An der Injektionsstelle kann sich ein kleiner Knoten von bis zu 4 cm Durchmesser bilden, der in der Regel innerhalb von 1-4 Tagen wieder verschwindet.
  • Ein kleiner und vorübergehender Knoten (maximal 1,5 cm) an der Injektionsstelle kann durch das enthaltene Aluminiumhydroxid entstehen.
  • Eine vorübergehende Apathie kann höchstens 1 Tag beobachtet werden.
  • Eine Impfung kann ausnahmsweise Überempfindlichkeits- und Schockreaktionen hervorrufen, die entsprechend symptomatisch zu behandeln sind.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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