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Medikamente

Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere

  • Tierarzneimittel
  • Rezeptpflichtig
Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Rind (Kuh, Färse): - Ovarialzysten, Auslösung der Ovulation bei verlängerter Brunst bzw. verzögerter Ovulation - Anöstrus (stille Brunst mit kleinen Follikeln) Schwein (weiblich): - Ovulationsinduktion und –synchronisation im Rahmen von Programmen zur terminorientierten Besamung und Gruppenabferkelung Pferd (Stute): - Anöstrus (Follikel > 2 cm Durchmesser) …

Zieltierarten
Rind (Kuh; Färse), Schwein (weiblich), Pferd (Stute), Hund (Hündin, Rüde)
Wartezeit
Rind, Schwein, Pferd Essbare Gewebe: Null Tage Rind, Pferd Milch: Null Stunden
Zulassungsinhaber
Intervet GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QG03GA01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere bei Tieren angewendet?

Rind (Kuh, Färse): - Ovarialzysten, Auslösung der Ovulation bei verlängerter Brunst bzw. verzögerter Ovulation

- Anöstrus (stille Brunst mit kleinen Follikeln)

Schwein (weiblich): - Ovulationsinduktion und –synchronisation im Rahmen von Programmen zur

    terminorientierten Besamung und Gruppenabferkelung
Pferd (Stute): - Anöstrus (Follikel > 2 cm Durchmesser)
  - Auslösung der Ovulation zur Verbesserung der Konzeptionsrate
Hündin: - Anöstrus (nur in Kombination mit eCG)
  - Auslösung der Ovulation bei verzögerter Ovulation
  - Prolongierter Proöstrus
Rüde: - inguinaler Kryptorchismus (Hoden in mittlerer bis unterer Stellung
    des Leistenkanals)

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Für welche Tiere ist Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere zugelassen?

Rind (Kuh; Färse), Schwein (weiblich), Pferd (Stute), Hund (Hündin, Rüde)

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenden Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Behandelte Rüden dürfen nicht zur Zucht verwendet werden.

Bei Auftreten anaphylaktischer Reaktionen sollten 2-3 ml Adrenalin 1:1000 intravenös oder intramuskulär injiziert werden.

Bei Stuten treten vereinzelt Vielfachovulationen mit Haemorrhagie auf.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Zur intraovariellen (intrazystösen) Anwendung von außen ist die Haut der Injektionsstelle entsprechend zu desinfizieren. Eine Anwendung über die Vagina ist wegen der Gefahr von Ovaradhäsionen zu vermeiden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Vorsicht bei der Handhabung des Tierarzneimitels um eine versehentliche Selbsinjektion zu vermeiden; bei versehentlicher Selbstinjektion ist ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Das Tierarzneimittel kann eine leichte Hautreizung verursachen. Vermeiden Sie Hautkontakt. Nach versehentlichem Hautkontakt unverzüglich mit reichlich Wasser abspülen. Nach Handhabung des Tierarzneimittels Hände waschen.

Wenden Sie das Tierarzneimittel nicht an, wenn Sie gegenüber Gonadotropinen überempflindlich sind.

Das Tierarzneimittel sollte nicht von schwangeren Frauen, Frauen die eine Schwangerschaft planen, oder Frauen, deren Schwangerschaftsstatus unbekannt ist, aufgrund des Risikos einer versehentlichen Selbstinjektion verwendet werden.

Trächtigkeit und Laktation:

Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt. hCG Überdosierkann Stungten: vor dem 35. Trächtigkeitstag einen Abort auslösen.

Keine bekannt.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Wie wird Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intravenösen oder intrazystalen Anwendung beim Rind und zur intramuskulären Anwendung bei Schwein, Pferd und Hund.

Kuh, Färse

Ovarialzysten: 3000 I.E. (entsprechend 10 ml des Tierarzneimittels) einmalig intravenös oder 500 bis 1500 I.E. (entsprechend 1,7 bis 5 ml des Tierarzneimittels) einmalig intrazystal.

Auslösung der Ovulation bei verlängerter Brunst bzw. verzögerter Ovulation:

1500 bis 3000 I.E. (entsprechend 5 bis 10 ml des Tierarzneimittels) einmalig intravenös.

Schwein (weiblich)

Auslösung der Ovulation: 500 I.E. (entsprechend 1,7 ml Tierarzneimittels) einmalig intramuskulär.

Stute

Auslösung der Ovulation zur Verbesserung der Konzeptionsrate: 1500 bis 3000 I.E. (entsprechend 5 bis 10 ml Tierarzneimittels) einmalig intramuskulär.

Anöstrus (Follikel > 2 cm Durchmesser): 1500 bis 3000 I.E. (entsprechend 5 bis 10 ml des Tierarzneimittels) einmalig intramuskulär.

Hündin

Auslösung der Ovulation bei verzögerter Ovulation: 100 bis 500 I.E. (entsprechend 0,33 bis 1,7 ml des Tierarzneimittels) einmalig intramuskulär am Tag des Deckens.

Anöstrus: 500 I.E. (entsprechend 1,7 ml des Tierarzneimittels) einmalig intramuskulär nach der täglichen Behandlung mit 20 I.E. eCG über 10 Tage.

Rüde

Kryptorchismus (nur bis zur 15. Lebenswoche): 100 bis 500 I.E. (entsprechend 0,33 bis 1,7 ml des Tierarzneimittels) intramuskulär zweimal wöchentlich bis zu 6 Wochen lang.

Hinweise für die richtige Anwendung

Die Injektionslösung ist unmittelbar vor Gebrauch frisch herzustellen. Dazu den gesamten Inhalt des Lösungsmittelbehältnisses in die Durchstechflasche mit dem Pulver überführen und schütteln. Kein anderes Lösungsmittel außer dem mitgelieferten verwenden!

Welche Wartezeit gilt für Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere?

Rind, Schwein, Pferd

Essbare Gewebe: Null Tage

Rind, Pferd

Milch: Null Stunden

Welche Nebenwirkungen kann Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere beim Tier haben?

Rind, Schwein, Pferd, Hund:  
   
Selten Anaphylaxie1
(1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte  
Tiere):  
     

1 Kann, wie bei allen eiweißhaltigen Arzneimitteln kurz nach der Injektion auftreten.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, über das elektronische Veterinär-Meldeformular auf der Internetseite (https://www.basg.gv.at), per E-mail (basg-v-phv@basg.gv.at) oder per Post melden.

Wie ist Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Nicht über 25°C lagern.

Das Behältnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Haltbarkeit nach Auflösen oder Rekonstitution gemäß den Anweisungen: 24 Stunden bei 2-8°C.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Chorulon 1500 I.E. - Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Chorulon 1500 I.E. Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung für Tiere

Zusammensetzung

Jede Durchstechflasche mit Lyophilisat enthält:

Wirkstoffe:

Choriongonadotropin

Jede Durchstechflasche mit Lösungsmittel enthält:

Wässrige Phosphatpuffer-Lösung 5 ml

Jeder ml der gebrauchsfertigen Injektionslösung enthält:

Wirkstoff:  
Choriongonadotropin 300 I.E.

Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.

Weißes bis weißliches Pulver.

Klares, farbloses Lösungsmittel.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

14.623

Packungsgröße(n):

5 ml Durchstechflaschen mit Lyophilisat

5 Durchstechflaschen mit Lösungsmittel (Pufferlösung) zu je 5 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

09/2024

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktangaben

Zulassungsinhaber und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: Intervet GesmbH

Siemensstraße 107 A-1210 Wien

Tel: + 43 (1)2568787

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

Intervet International B.V., Wim de Körverstraat 35, 5831 AN Boxmeer, Niederlande

Weitere Informationen

Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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