Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml – Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen Anwendungsgebiet(e) Rind: Frühe Zyklusauslösung post partum Behandlung von Follikelzysten Verbesserung der Konzeptionsrate im Rahmen der künstlichen Besamung auch nach Brunstsynchronisation mit einem PGF-2α-Analogon.
- Zulassungsinhaber
- aniMedica GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QH01CA90
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml - Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml – Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen
Anwendungsgebiet(e)
Rind:
Frühe Zyklusauslösung post partum
Behandlung von Follikelzysten
Verbesserung der Konzeptionsrate im Rahmen der künstlichen Besamung auch nach Brunstsynchronisation mit einem PGF-2α-Analogon. Die Wirksamkeit kann in Abhängigkeit der Zuchtkondition variieren.
Pferd:
Ovulationsinduktion zur Synchronisation von Ovulation und Bedeckung
Verbesserung der Konzeptionsrate.
Kaninchen:
Verbesserung der Konzeptionsrate
Ovulationsinduktion bei Post-partum-Insemination
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Was ist vor der Einnahme von Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml - Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen zu beachten?
Gegenanzeigen
Keine.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE:
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
AT:
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml - Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Intramuskuläre, intravenöse oder subkutane Anwendung.
Die Dosierung beträgt beim Rind 10 – 20 µg Buserelin, bei der Stute 20 – 40 µg Buserelin und beim Kaninchen 0,8 µg Buserelin pro Tier.
Rind:
Bei Ovariell bedingte Fruchtbarkeitsstörungen, insbesondere Follikelzysten mit und ohne Erscheinung der Nymphomanie sind 5 ml Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml entsprechend 20 µg Buserelin zu verabreichen.
Für eine frühe Zyklusinduktion post partum sind 5 ml Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml entsprechend 20 µg Buserelin zu verabreichen.
Zur Verbesserung der Konzeptionsrate im Rahmen der künstlichen Besamung auch nach Brunstsynchronisation mit einem PGF-2α-Analogon, die Wirksamkeit kann in Abhängigkeit der Zuchtkondition variieren, sind 2,5 ml Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml entsprechend 10 µg Buserelin zu verabreichen.
Stute:
Zur Ovulationinduktion zur Synchronisation von Ovulation und Bedeckung sind 10 ml Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml entsprechend 40 µg Buserelin zu verabreichen. Falls die Ovulation innerhalb von 24 Stunden nach der Behandlung ausbleibt, ist die Injektion zu wiederholen.
Zur Verbesserung der Konzeptionsrate sind 10 ml Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml entsprechend 40 µg Buserelin zu verabreichen
Kaninchen:
Zur Verbesserung der Konzeptionsrate sind 0,2 ml Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml entsprechend 0,8 µg Buserelin zu verabreichen
Zur Ovulationsinduktion bei Post-partum-Insemination sind 0,2 ml Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml entsprechend 0,8 µg Buserelin zu verabreichen.
Hinweise für die richtige Anwendung
Das Tierarzneimittel wird vorzugsweise intramuskulär injiziert; die intravenöse oder subkutane Injektion ist ebenfalls möglich. Das Tierarzneimittel ist einmalig anzuwenden.
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Welche Nebenwirkungen hat Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml - Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen?
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit.
Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
DE:
Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at
Wie ist Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml - Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „Exp.“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Weitere Informationen zu Buserelin aniMedica 0,004 mg/ml - Injektionslösung für Rinder, Pferde und Kaninchen
Zusammensetzung
Jeder ml enthält:
Wirkstoff:
Buserelinacetat 0,0042 mg (entsprechend 0,004 mg Buserelin)
Sonstige Bestandteile:
Benzylalkohol 20,0 mg
Klare, farblose Lösung.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Die Behandlung mit einem Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH)-Analogon ist rein symptomatisch. Die zugrunde liegenden Fruchtbarkeitsstörungen werden durch die Behandlung nicht beseitigt.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Sterile Injektionskautelen sind zu beachten.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Augen- und Hautkontakt mit der Injektionslösung vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen, gründlich mit Wasser spülen. Sollte Hautkontakt erfolgen, betroffene Stellen unverzüglich mit Seife und Wasser spülen, da GnRH-Analoga über die Haut absorbiert werden können. Schwangere Frauen sollten das Tierarzneimittel nicht verabreichen, da Buserelin sich als fetotoxisch bei Labortieren gezeigt hat. Beim Verabreichen des Tierarzneimittels sind die Tiere angemessen zu fixieren und die Injektionsnadel bis zum Moment der Verabreichung zu bedecken, um eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden. Frauen im gebärfähigen Alter sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht verabreichen. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation:
Dieses Tierarzneimittel ist dazu gedacht, die Konzeptionsrate bzw. die Ovulationsrate etc. zu verbessern und sollte daher vor der Paarung bzw. Besamung und nicht während der Trächtigkeit angewendet werden.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln vermischt werden.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
DE Zul.-Nr.: 400702.00.00
AT Zul.-Nr.: 8-00658
Packungsgrößen: 5 x 10 ml
50 x 10 ml
100 x 10 ml
250 x 10 ml
500 x 10 ml
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
11/2024
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


