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Medikamente

Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder

  • Tierarzneimittel
  • Rezeptpflichtig
Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Anwendungsgebiete Lämmer: Zur Vorbeugung von klinischen Symptomen der Kokzidiose verursacht durch EIMERIA CRANDALLIS und EIMERIA OVINOIDALIS. Kälber: Zur Vorbeugung von klinischen Symptomen der Kokzidiose verursacht durch EIMERIA BOVIS und EIMERIA ZUERNII.

Zieltierarten
Schaf (Lamm) Rind (Kalb)
Wartezeit
Wartezeit Essbare Gewebe: Schafe (Lämmer): Null Tage. Rinder (Kälber): Null Tage. Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Zulassungsinhaber
Bimeda Animal Health Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschränkt)
ATC Code
QP51BC03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder bei Tieren angewendet?

Anwendungsgebiete

Lämmer:

Zur Vorbeugung von klinischen Symptomen der Kokzidiose verursacht durch EIMERIA CRANDALLIS und

EIMERIA OVINOIDALIS.

Kälber:

Zur Vorbeugung von klinischen Symptomen der Kokzidiose verursacht durch EIMERIA BOVIS und

EIMERIA ZUERNII.

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Für welche Tiere ist Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder zugelassen?

Schaf (Lamm)

Rind (Kalb)

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder

Gegenanzeigen

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise

Liegt keine aktuelle und bestätigte Vorgeschichte einer klinischen Kokzidiose vor, muss das Vorliegen der Erkrankung in der Gruppe oder dem Bestand vor der Anwendung des Tierarzneimittels nachgewiesen worden sein.

Der bevorzugte Zeitpunkt der Behandlung richtet sich nach der bekannten Epidemiologie von EIMERIA spp., wobei die Behandlung in der Präpatenzphase der Infektion am wirksamsten ist, bevor klinische Symptome auftreten.

Kälber: In bestimmten Fällen kann nur eine vorübergehende Verringerung der Oozystenausscheidung erreicht werden.

Bei klinischen Verdachtsfällen einer Resistenz gegenüber Antikokzidia sollten weitere geeignete Untersuchungen durchgeführt werden (z.B. der Reduktionstest zur Eizählung in Fäkalien). Wenn die Ergebnisse des Tests eine Resistenz gegenüber einem bestimmten Antikokzidium bestätigen, sollte zur Fortsetzung der Therapie ein Antikokzidium einer anderen Substanzgruppe und mit einem anderen Wirkungsmechanismus eingesetzt werden.

Zwischen Toltrazuril und Diclazuril wurden Kreuzresistenzen festgestellt. Die Anwendung von Diclazuril sollte daher sorgfältig geprüft werden, sofern die Empfindlichkeitsprüfung Resistenzen gegenüber Triazin-Derivaten gezeigt hat, da dies die Wirksamkeit reduzieren kann.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Identifizierung und Empfindlichkeitsprüfung des/der Zielerreger/s basieren. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Anwendung auf epidemiologischen Informationen und Kenntnissen zur Empfindlichkeit der Zielerreger auf Bestandsebene oder auf lokaler/regionaler Ebene beruhen.

Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind die amtlichen, nationalen und örtlichen Regelungen über den Einsatz von Antibiotika zu berücksichtigen.

Kokzidiose ist ein Indikator für unzureichende Hygiene in der Herde / im Stall. Es wird empfohlen, die Hygiene zu verbessern und alle Lämmer in einer Gruppe und alle Kälber in einem Stall zu behandeln. Dies wird dazu beitragen, den Infektionsdruck zu verringern und eine bessere epidemiologische Kontrolle der Kokzidiose-Infektion zu gewährleisten.

Um den Verlauf einer nachgewiesenen klinischen Kokzidien-Infektion zu ändern, ist bei einzelnen Tieren, die bereits Anzeichen von Durchfall aufweisen, eine zusätzliche unterstützende Flüssigkeitstherapie unerlässlich.

Die vorbeugende Anwendung dieses Tierarzneimittels sollte auf Tiere beschränkt werden, bei denen ein sehr hohes Infektionsrisiko besteht.

Die häufige und wiederholte Anwendung von Antiprotozoika kann zur Entwicklung einer Resistenz der Zielparasiten führen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Nach der Anwendung Hände waschen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Nicht zutreffend.

Trächtigkeit, Laktation oder Legeperiode:

Nicht zutreffend.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Keine bekannt.

Überdosierung:

Schafe (Lämmer): Nach der Verabreichung des Fünffachen der empfohlenen Dosis wurden keine klinischen Anzeichen einer Überdosierung festgestellt.

Rinder (Kälber): Nach einmaliger Verabreichung des Fünffachen der empfohlenen Dosis wurden keine klinischen Anzeichen einer Überdosierung festgestellt. Bei wiederholter Verabreichung der 3- bis 5-fachen Dosis an 3 aufeinanderfolgenden Tagen wurde bei einigen Kälbern weicher und dunkel (dunkelbraun) verfärbter Kot beobachtet. Diese Beobachtungen waren vorübergehend und verschwanden ohne besondere Behandlung.

Besondere Anwendungsbeschränkungen und besondere Anwendungsbedingungen: Nicht zutreffend.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Wie wird Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Zieltierart, Art und Dauer der Anwendung

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben.

1 mg Diclazuril pro kg Körpergewicht (entspricht 1 ml des Tierarzneimittels pro 2,5 kg Körpergewicht) bei einmaliger oraler Verabreichung.

Dosierungsanleitung:

Körpergewicht Dosis
(Lämmer und Volumen
Kälber) 1 mg/kg
5,0 kg 2 ml
7,5 kg 3 ml
10,0 kg 4 ml
12,5 kg 5 ml
15,0 kg 6 ml
20,0 kg 8 ml
25,0 kg 10 ml
50,0 kg 20 ml
75,0 kg 30 ml
100,0 kg 40 ml
150,0 kg 60 ml
175,0 kg 70 ml
200,0 kg 80 ml

Hinweise für die richtige Anwendung

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor Gebrauch gut schütteln.

Um eine genaue Dosierung zu gewährleisten, wird empfohlen, ein entsprechend geeichtes Dosiergerät zu verwenden. Dies ist besonders wichtig, wenn kleine Mengen verabreicht werden.

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.

Werden die Tiere eher in Gruppen als individuell behandelt, sollten diese entsprechend ihrem Körpergewicht gruppiert und dosiert werden, um Unter- und Überdosierungen zu vermeiden.

Die orale Suspension sollte direkt in das Maul verabreicht werden, wobei ein geeignetes Dosiergerät zu verwenden ist.

Welche Wartezeit gilt für Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder?

Wartezeit

Essbare Gewebe:

Schafe (Lämmer): Null Tage.

Rinder (Kälber): Null Tage.

Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.

Welche Nebenwirkungen kann Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder beim Tier haben?

  Nebenwirkungen    
  Schafe (Lämmer) und Rinder (Kälber):    
       
  Sehr selten Störung des Verdauungstrakts (z. B. Durchfall1,2)  
  (<1 Tier / 10.000 behandelte Tiere, Lethargie, Festliegen;  
  einschließlich Einzelmeldungen): Unruhe;  
      Neurologische Störung (z. B. Lähmung)  

1 mit möglicher Blutbeimengung.

2 bei einigen behandelten Tieren, obwohl die Oozystenausscheidung auf ein sehr geringes Maß gesenkt wurde.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.

AT/Österreich:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, AT-1200 Wien

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren. Vor Frost schützen.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Bimacox 2,5 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe und Rinder

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:    
Wirkstoff:    
Diclazuril 2,5 mg  
Sonstige Bestandteile:  
     
    Quantitative Zusammensetzung, falls diese
Qualitative Zusammensetzung sonstiger Information für die ordnungsgemäße
Bestandteile und anderer Bestandteile Verabreichung des Tierarzneimittels
    wesentlich ist
Methyl-4-hydroxybenzoat (E218) 1,8 mg
Propyl-4-hydroxybenzoat 0,2 mg
Mikrokristalline Cellulose und Carmellose-  
Natrium    
Citronensäure-Monohydrat  
Polysorbat 20    
Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung)  
Gereinigtes Wasser  

Eine weiße bis cremefarbene homogene Suspension.

Packungsgrösse

1 l

2,5 l

5 l

Einstufung von Tierarzneimitteln

Einstufung von Tierarzneimitteln

AT: Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrössen

AT: Z.Nr.: 842435

Packungsgrößen

1-Liter-, 2,5-Liter- und 5-Liter-Behälter aus hochdichtem Polyethylen mit Originalitätsverschluss aus Polypropylen mit Aluminiumsiegel.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung

Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung

AT: 05/2025

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktangaben

Kontaktangaben

AT:

Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Bimeda Animal Health Limited

2, 3 & 4 Airton Close Airton Road Tallaght

Dublin 24 Irland

Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: AniMed Service AG,

Liebochstraße 9

AT-8143 Dobl Österreich

Tel.: +43 3136 55667

18. WEITERE INFORMATIONEN

Weitere Informationen

Umweltverträglichkeit

Es hat sich gezeigt, dass Diclazuril im Boden sehr persistent ist.

AT: Rezept- und apothekenpflichtig.

19. VERMERK „NUR ZUR BEHANDLUNG VON TIEREN“

Nur zur Behandlung von Tieren.

20. VERFALLDATUM

Exp. {MM/JJJJ}

Nach erstmaligem Öffnen verwendbar bis _____________.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 6 Monate.

21. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot {Nummer}

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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