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Medikamente

Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen

  • Tierarzneimittel
  • Rezeptpflichtig
Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Wartezeit

Das Wichtigste in Kürze

Zur Behandlung von Befall mit folgenden Magen-Darm-Nematoden bei Katzen, die gegenüber Pyrantel empfindlich sind: Rundwürmer: Toxocara cati, Toxascaris leonina Hakenwürmer: Ancylostoma tubaeforme Das Wirkungsspektrum umfasst alle darmlumenständigen Stadien.

Wartezeit
Nicht zutreffend.
Zulassungsinhaber
Zoetis Österreich GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QP52AF02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen bei Tieren angewendet?

Zur Behandlung von Befall mit folgenden Magen-Darm-Nematoden bei Katzen, die gegenüber Pyrantel empfindlich sind:

Rundwürmer: Toxocara cati, Toxascaris leonina Hakenwürmer: Ancylostoma tubaeforme

Das Wirkungsspektrum umfasst alle darmlumenständigen Stadien.

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Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Besondere Warnhinweise

Nach häufiger wiederholter Anwendung von Wirkstoffen einer Substanzklasse von Anthelminthika kann sich eine Resistenz gegenüber der gesamten Substanzklasse entwickeln.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Paste nicht in die Augen des Tieres einbringen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Pyrantel oder einen der anderen Bestandteilen sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Direkten Kontakt mit Haut, Schleimhaut und Augen vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt mit Haut- , Schleimhaut- oder Augen sofort die exponierte Stelle gründlich mit Wasser spülen.

Während der Anwendung des Tierarzneimittels nicht essen, trinken oder rauchen.

Personen, die der Katze die Paste direkt oral verabreichen oder diese unter dem Katzenfutter mischen, sollten aus Hygienegründen anschließend ihre Hände waschen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Nicht zutreffend.

Trächtigkeit und Laktation:

Das Tierarzneimittel kann an Zuchttiere und an Kätzinnen während der Trächtigkeit und Laktation verabreicht werden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Das Tierarzneimittel sollte nicht gleichzeitig mit anderen Parasympathomimetika (z. B. Levamisol) oder Cholinesterasehemmern (z. B. Organophosphatverbindungen) anwenden. Die spezifischen Wirkungen von Piperazin können die Wirksamkeit von Pyrantel (spastische Paralyse der Parasiten) hemmen.

Überdosierung:

Pyrantel wird bei einer Dosierung bis zum Siebenfachen der therapeutischen Dosis gut verträglich. Bei Verabreichung der empfohlenen Dosis sind keine unerwünschten Wirkungen zu erwarten.

Im Falle einer Überdosierung kann Atropin als Antidot eingesetzt werden.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Nicht zutreffend.

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Wie wird Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben.

Einmalige Anwendung.

Die Dosis beträgt 20,0 mg Pyrantelbase je kg Körpergewicht (KGW), entsprechend 0,5 g Paste je kg KGW.

Bei einem Spulwurmbefall kann insbesondere bei Katzenwelpen nicht mit einer vollständigen Wurmfreiheit gerechnet werden, so dass ein Infektionsrisiko für Personen, die mit Welpen in Kontakt kommen, weiter bestehen kann. Eine Wiederholungsbehandlung soll deshalb im vorgeschriebenen Abstand durchgeführt werden.

Entwurmungsplan:

1. Bei routinemäßiger Entwurmung:

Katzenwelpen bis zum Alter von 12 Wochen:

Erstbehandlung im Alter von 14 Tagen, anschließend Entwurmung im 14-tägigen Abstand 2 – 3 Wochen über das Absetzen hinaus.

Katzen ab der 13. Lebenswoche:

Bei intensivem Kontakt zum Menschen, insbesondere zu Kindern, ist eine routinemäßige Entwurmung alle 3 Monate anzuraten.

Kätzinnen:

Ab der 2. – 10. Woche nach Geburt sind säugende Kätzinnen in ca. 2-wöchigen Abständen zu entwurmen, um einen möglichen Befall der Katzenwelpen weitestgehend einzuschränken.

2. Bei festgestelltem Wurmbefall:

Sofortige Entwurmung mit Wiederholung nach 2 – 3 Wochen.

Bei schweren Infektionen mit Toxocara cati ist eine Behandlung an 2 – 3 aneinander folgenden Tagen angezeigt.

Diese intensiven Schutzmaßnahmen sind notwendig, um das Infektionsrisiko für den Menschen zu minimieren.

Hinweise für die richtige Anwendung

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Unterdosierungen sind zu vermeiden.

Um eine richtige Dosierung sicherzustellen, sollte der Kolben vor der Dosierung auf Null gesetzt werden. Vor der Verabreichung die Kappe entfernen und den Kolben vorsichtig drücken, bis die Dichtung die Nullmarke erreicht hat.

Die Paste wird direkt in die Maulhöhle oder unter das Futter vermischt verabreicht. Bei starkem Befall, insbesondere mit nicht ausgereiften Stadien, ist eine Wiederholung der Behandlung nach 24 Stunden angezeigt.

Die gesamte Pastenmenge ist in einer Gabe zu verabreichen. Diätmaßnahmen sind nicht notwendig.

Welche Wartezeit gilt für Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen?

Nicht zutreffend.

Welche Nebenwirkungen kann Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen beim Tier haben?

Katze:

Keine bekannt.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, AT-1200 WIEN, E-Mail: basg-v- phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht über 25 °C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern.

Die Applikationsspritze im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis nach dem „Exp.“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Banminth 40 mg/g Paste zum Eingeben für Katzen

Zusammensetzung

1 Gramm enthält:  
Wirkstoff(e):  
Pyrantel 40 mg
(als Pyrantelembonat 115,30 mg)  
Sonstige Bestandteile:  
Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) 1,80 mg
Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216) 0,20 mg
Hellgelbe, opake Paste.  
3. Zieltierarten  

Katze.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z. Nr.: 16837

Packungsgrößen:

Eine Applikationsspritze mit jeweils 2 g oder 3 g Paste.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

07/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktdaten

Zulassungsinhaber und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: Zoetis Österreich GmbH

Floridsdorfer Hauptstraße 1 A-1210 Wien

Tel: +43 (0)1 270 11 00 100

E-Mail: tierarzneimittelsicherheit@zoetis.com

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Zoetis Belgium SA

Rue Laid Burniat 1 1348 Louvain-la-Neuve Belgien

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.

Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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