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Das Wichtigste in Kürze
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS Aqupharm Ringer-Lactat-Infusionslösung für Tiere ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung von vorwiegend extrazellulärem Flüssigkeitsmangel. Zur Behandlung und Prävention von perioperativer Hypovolämie und hämorrhagischem Schock. Zur Behandlung einer leichten metabolischen Azidose.
- Zulassungsinhaber
- Ecuphar
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QB05BB01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Aqupharm Ringer-Lactat-Infusionslösung für Tiere angewendet?
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS
Aqupharm Ringer-Lactat-Infusionslösung für Tiere
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Zur Behandlung von vorwiegend extrazellulärem Flüssigkeitsmangel.
Zur Behandlung und Prävention von perioperativer Hypovolämie und hämorrhagischem Schock. Zur Behandlung einer leichten metabolischen Azidose.
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Was ist vor der Einnahme von Aqupharm Ringer-Lactat-Infusionslösung für Tiere zu beachten?
Nicht anwenden bei Tieren mit:
- kongestiver Herzinsuffizienz,
- Hyperkaliämie
- Hyperkalzämie
- Metabolischer Alkalose
- Hyperhydratation
- schwerer metabolischer Azidose oder Laktatazidose
- Leberinsuffizienz
- Morbus Addison
- Hypernatriämie
Wie wird Aqupharm Ringer-Lactat-Infusionslösung für Tiere angewendet?
Zur intravenösen Infusion.
Behandlung von Dehydratation bei Tieren, einschließlich leichter metabolischer Azidose
Zur Berechnung der zu verabreichenden Flüssigkeits- und Elektrolytmenge sollten die vorhandenen Defizite zum fortlaufenden Erhaltungsbedarf und etwaigen anhaltenden Flüssigkeitsverlusten (z. B. durch anhaltendes Erbrechen, Durchfall usw.) addiert werden, die anhand der Vorgeschichte des Tieres, der klinischen Untersuchung und anhand von Laborbefunden geschätzt werden.
Das bestehende Flüssigkeitsdefizit ist nach folgender Formel zu berechnen:
Flüssigkeitsdefizit (ml) = Dehydratation in Prozent x Körpergewicht (kg) x 10
(Beispiel: Bei einem Hund von 10 kg mit 5 % Dehydratation würde das Flüssigkeitsdefizit bei 5 x 10 x 10 = 500 ml liegen.)
Zur Berechnung des Erhaltungsvolumens ist folgende Gleichung zu verwenden:
Erhaltungsvolumen bei Rindern, Pferden, Schafen, Ziegen Schweinen, Hunden und Katzen (ml) = 50 ml x Körpergewicht (kg) pro Tag.
Erhaltungsvolumen bei Kaninchen (ml) = 75 - 100 ml x Körpergewicht (kg) pro Tag.
(Beispiel: Bei einem Hund von 10 kg beträgt der zur Erhaltung notwendige tägliche Flüssigkeitsbedarf 10 x 50 = 500 ml.)
Die Infusionsrate sollte bei jedem Tier individuell angepasst werden. Das Behandlungsziel ist es, das Defizit über einen Zeitraum von 12 – 24 Stunden zu korrigieren.
Prävention von perioperativer Hypovolämie
Während der Narkose ist eine Infusionsrate von 5 – 10 ml/kg/Std einzuhalten.
Behandlung von Hypovolämie und hämorrhagischem Schock
Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde, Kaninchen: bis zu 90 ml/kg/Std
Katzen: bis zu 60 ml/kg/Std
Hohe Infusionsraten sollten nicht über einen längeren Zeitraum als 1 Stunde beibehalten werden.
9. HINWEISE ÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG
10. WARTEZEIT
Essbare Gewebe: Null Tage.
Milch: Null Stunden.
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Welche Nebenwirkungen hat Aqupharm Ringer-Lactat-Infusionslösung für Tiere?
Bei Überdosierung oder bei Vorliegen eines gestörten Lactatstoffwechsels kann die Anwendung dieses Arzneimittels zu einer metabolischen Alkalose führen.
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine bekannt.
Wenn das Arzneimittel als Trägerlösung für andere Arzneimittel verwendet wird, kann dies zu anderen unerwünschten Wirkungen führen.
Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


