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Medikamente

Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen

Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen Anwendungsgebiete Zur Behandlung der durch Varroa destructor verursachten Varroose bei Honigbienen (Apis mellifera).

Wirkstoff(e)
Oxalsäure
Zulassungsinhaber
Chemicals Laif S.p.A.
Abgabestatus
Abgabe durch Drogerien oder durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung; Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschrän
ATC Code
QP53AG03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen angewendet?

Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen

Anwendungsgebiete

Zur Behandlung der durch Varroa destructor verursachten Varroose bei Honigbienen (Apis mellifera).

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Was ist vor der Einnahme von Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen zu beachten?

Gegenanzeigen

Keine.

Wie wird Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE ZIELTIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur Anwendung im Bienenstock.

Das Tierarzneimittel kann wie folgt eingesetzt werden:

Dosierung und Verabreichungsverfahren durch Beträufelung

Die erforderliche Dosis beträgt 5 ml pro mit Bienen besetzter Wabengasse (Spalt zwischen den oberen Rahmenleisten). Die Höchstdosis beträgt 50 ml pro Bienenstock. Bis zu zwei Behandlungen pro Jahr (Winter- und/oder Sommersaison in brutfreien Völkern).

Die Behandlung sollte durch eine einmalige Verabreichung erfolgen. Die Lösung sollte mit einer Spritze auf die Bienen in jeder Wabengasse über die ganze Länge aufgeträufelt werden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Integrierte Schädlingskontrolle

Die Wirksamkeit kann zwischen den Bienenvölkern aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsbedingungen (Restbestand der Brut, Temperatur, Neuansteckungen, usw.) variieren. Daher sollte das Tierarzneimittel als Behandlung zusätzlich zu anderen Methoden eines integrierten

Behandlungskonzeptes gegen die Varroamilbe verwendet und der Milbenrückgang regelmäßig überwacht werden.

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Welche Nebenwirkungen hat Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen?

Nebenwirkungen

Honigbiene:

Sehr häufig

(> 1 Bienenvolk / 10 behandelte Bienenvölker):

Systemische Störung der Bienen

(Leichte Unruhe der Bienenvölker während der Behandlung; eine erhöhte Sterblichkeit bei erwachsenen Bienen nach Behandlung)

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder an den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten dieses Etiketts oder über Ihr nationales Meldesystem melden.

AT/Österreich:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen. Traisengasse 5, AT-1200 Wien

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen aufzubewahren?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Getrennt von Lebensmitteln lagern.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu Api-Bioxal 44,2 mg/ml Lösung zur Anwendung im Bienenstock für Honigbienen

1 ml Lösung enthält:  
Wirkstoff:  
Oxalsäure 44,2 mg
(entspricht 62,0 mg Oxalsäuredihydrat)  
Sonstige Bestandteile:  
Glycerin; Wasser, gereinigt.  
Klare farblose-hellgelbe Flüssigkeit.  
   
3. PACKUNGSGRÖSSE  

500 ml Flasche

5 l Behälter

5 l Bag-in-Box-Behälter

Besondere Warnhinweise:

Um größtmögliche Wirksamkeit zu erzielen, darf das Tierarzneimittel nur verwendet werden, wenn es keine oder kaum Brut im Bienenvolk gibt. Oxalsäure kann Wachs nicht durchdringen und tötet somit die Milben in der verdeckelten Brut nicht ab - die Wirksamkeit des Tierarzneimittels wird durch die Anwesenheit der verdeckelten Brut deutlich reduziert.

Das Tierarzneimittel sollte nur zur Winterbehandlung oder bei Jungvölkern ohne Brut (Ableger, (Kunst)-Schwärme) angewendet werden. Bei der Sommerbehandlung wurde die höchste Wirksamkeit nach Wegsperren der Königin für mindestens 25 Tagen erreicht, zu diesem Zeitpunkt waren die Bienenvölker dann vollständig brutlos.

Trotz ordnungsgemäßer Behandlung kann es vorkommen, dass schwer geschädigte Bienenvölker aufgrund der vorherigen Effekte des Varroa-Befalls nicht überleben.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Die Behandlung sollte ohne Honigräume durchgeführt werden.

Führen Sie die Behandlung so durch, dass alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden, um Neuansteckungen zu vermeiden.

Vermeiden Sie in den Tagen nach der Behandlung Störungen in den Bienenstöcken.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Oxalsäure sollten das Tierarzneimittel besonders sorgsam anwenden.

Das Tierarzneimittel kann Haut und Augen reizen oder Kontaktdermatitis verursachen. Kontakt mit Haut, Augen und Schleimhäuten vermeiden.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus säurebeständigen Handschuhen und Schutzbrillen tragen.

Nach Anwendung des Tierarzneimittels Hände waschen. Bei versehentlichem Hautkontakt, die Hände oder betroffene Hautstelle sofort mit Wasser und Seife spülen. Waschen Sie gründlich alle Kleidungsstücke, die mit dieser Lösung in Kontakt gekommen.

Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen, sind diese sofort mit viel Wasser gründlich zu spülen und sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Bei versehentlichem Verschlucken kein Erbrechen herbeiführen und unverzüglich den Arzt aufsuchen und diesem die Packungsbeilage zeigen.

Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Oxalsäure eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden anwenden.

Überdosierung:

Es wurde bei Bienenvölkern, die eine dreifache Dosis durch Beträufelung erhielten, eine deutlich höhere Bienensterblichkeit beobachtet. Zusätzlich kann eine Überdosierung zu einer schlechteren Auswinterung der behandelten Völker als auch zu nachteiligen Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Bienenvölker führen.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung

11/2024

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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