Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde Glycosaminglycanpolysulfat (PSGAG) (entspr. Chondroitinpolysulfat) ANWENDUNGSGEBIET(E) Bei Pferden: Zur Behandlung von Lahmheiten, die durch eine degenerative aseptische Gelenkerkrankung hervorgerufen werden.
- Wirkstoff(e)
- Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester
- Zulassungsinhaber
- Aniserve GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QM01AX12
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde angewendet?
Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde
Glycosaminglycanpolysulfat (PSGAG) (entspr. Chondroitinpolysulfat)
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Bei Pferden:
Zur Behandlung von Lahmheiten, die durch eine degenerative aseptische Gelenkerkrankung hervorgerufen werden.
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Was ist vor der Einnahme von Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde zu beachten?
Nicht verabreichen, wenn bei dem Patienten eine Blutungsneigung oder erhöhte Gerinnungszeit bekannt ist.
Nicht innerhalb von 24 Stunden nach einem chirurgischen Eingriff verabreichen.
Nicht zur Behandlung einer septischen Arthritis verwenden. In dem Fall ist eine geeignete Behandlung, wie Operation und/oder antimikrobielle Therapie, anzuraten.
Die Behandlung sollte nicht bei fortgeschrittenen Leber- oder Nierenerkrankungen oder bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber PSGAG erfolgen.
Siehe auch Abschnitt 12.
Wie wird Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Der Inhalt einer 5 ml Durchstechflasche ist tief intramuskulär zu injizieren.
Eine Behandlung besteht aus 7 Injektionen zu je 5 ml im Abstand von jeweils 4 Tagen.
Eine tiefe intramuskuläre Injektion.
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Welche Nebenwirkungen hat Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde?
In seltenen Fällen kann es zu vorübergehenden lokalen Reaktionen an der Einstichstelle kommen.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).>
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage
aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern. Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren. Vor Licht schützen.
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden
Weitere Informationen zu Adequan IM 500 mg/5 ml Injektionslösung für Pferde
Trächtigkeit und Laktation
Da keine Sicherheitsdaten über die Behandlung von trächtigen und laktierenden Stuten vorliegen, ist das Produkt während Trächtigkeit und Laktation kontraindiziert.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Dieses Tierarzneimittel enthält keine Konservierungsstoffe. Jegliche nach Entnahme der benötigten Dosis in der Ampulle verbliebenen Reste sind zu entsorgen.
Bei Pferden mit einer hepatischen Dysfunktion sollte dieses Tierarzneimittel mit Vorsicht verwendet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Im Hinblick auf mögliche Sensibilisierung, Kontaktdermatitis und Hautirritationen sollte jeder Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel vermieden werden. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Vermeiden Sie eine Selbstinjektion. Eine Selbstinjektion kann für einige Stunden eine verzögerte Blutgerinnung verursachen. Im Falle einer versehentlichen Selbstinjektion sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht und die Packungsbeilage oder das Etikett vorgelegt werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Die gleichzeitige Verabreichung von Chondroitinpolysulfat und Antikoagulantien erhöht das Risiko einer Hämorrhagie.
Die gleichzeitige Verabreichung von Chondroitinpolysulfat und nichtsteroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln (NSAIDs) erhöht das Risiko von Blutungen im Gastrointestinaltrakt.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Im Falle einer Überdosierung kann die Blutgerinnungszeit, gemessen als aktivierte partielle Thromboplastinzeit bis zu 8 Stunden nach der Injektion verlängert sein.
Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


